Nürnberg (kobinet)
Im Juli 2026 gab es in Deutschland einen neuen Rekord.
Rekord bedeutet: So viel gab es noch nie vorher.
192.630 schwer-behinderte Menschen waren arbeits-los gemeldet.
Schwer-behindert bedeutet: Ein Mensch hat eine starke Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Das ist die höchste Zahl seit dem Jahr 2007.
Die Bundes-Agentur für Arbeit hat diese Zahlen aufgeschrieben.
Die Bundes-Agentur für Arbeit ist ein Amt in Deutschland.
Das Amt hilft Menschen, einen Job zu finden.
Im Juli 2025 waren es noch 186.225 schwer-behinderte Menschen ohne Arbeit.
In nur einem Jahr kamen über 6.000 schwer-behinderte Arbeits-lose dazu.
Im Januar 2026 gab es schon mal einen Rekord.
Damals waren 192.327 schwer-behinderte Menschen arbeits-los.
Im Juli 2026 waren es über 300 mehr als im Januar 2026.
Die Bundes-Regierung hat bisher keine konkreten Pläne dagegen.
Konkrete Pläne bedeutet: genaue Regeln und feste Schritte.
Die Bundes-Regierung besteht aus dem Bundes-Kanzler und den Ministern.
Die Bundes-Regierung kümmert sich um die Politik in Deutschland.
Auch in den Werk-Stätten für behinderte Menschen ändert sich nichts.
In diesen Werk-Stätten arbeiten Menschen mit Behinderung.
Die Werk-Stätten sind speziell für sie eingerichtet.
Dort arbeiten über 300.000 behinderte Menschen.
Sie bekommen im Durchschnitt nur etwa 230 Euro im Monat.
Durchschnitt bedeutet: Man rechnet viele Zahlen zusammen.
Dann teilt man die Summe durch die Anzahl der Zahlen.
Das Ergebnis ist der Durchschnitt.
Das ist viel weniger als der Mindest-Lohn.
Mindest-Lohn ist das wenigste Geld pro Stunde Arbeit.
Der Staat legt fest, wie viel das ist.
Weniger darf kein Arbeit-Geber zahlen.
Ein Arbeit-Geber ist der Chef von einer Firma.
Der Arbeit-Geber gibt Menschen Arbeit und bezahlt sie.
Außerdem finden diese Menschen selten einen anderen Job.
Deshalb ist es für behinderte Menschen besonders schwer.
Früher gab es ein besonderes Förder-Programm für schwer-behinderte Arbeit-Nehmer.
Ein Förder-Programm ist ein Plan vom Staat.
Der Staat gibt dabei Geld, damit Menschen Hilfe bekommen.
Damals zahlte der Staat Arbeit-Gebern bis zu 100 Prozent des Lohns.
Heute müssen Arbeit-Geber selbst viel mehr bezahlen.
Deshalb stellen manche Arbeit-Geber weniger behinderte Menschen ein.
Foto: BA
Nürnberg (kobinet)
Mit 192.630 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten schwerbehinderten Arbeitslosen wurde im Juli 2026 ein trauriger Rekord erreicht. Dies ist der höchste Wert in der Zeitreihe der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Deutschland, die von der Bundesagentur für Arbeit seit 1. Januar 2007 geführt wird. Allein im letzten Jahr sind über 6.000 schwerbehinderte Arbeitslose hinzugekommen. Im Juli 2025 lag die Zahl bei 186.225. Im Juni 2026 lag die Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen noch bei 190.098, also über 2.500 niedriger. Vonseiten der Bundesregierung gibt es nach wie vor keine konkreten Anzeichen, diesem für viel Betroffene herausfordernden Trend durch konkrete Regelungen entgegenzuwirken. Auch in Sachen Reform der Werkstätten für behinderte Menschen, in denen über 300.000 behinderte Menschen zusätzlich weit unter dem Mindestlohn mit einem Durchschnittsentgelt von ca. 230 Euro im Monat und ohne nennenswerte Vermittlungschance auf den allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten, geht es nicht voran.
Der bisherige "Rekordwert" bei der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland wurde im Januar 2026 mit 192.327 verzeichnet. Dieser wurde im Juli 2026 um über 300 überschritten.
Besonders große Probleme gibt es beim Einstieg behinderter Menschen bzw. beim Wiedereinstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Früher gab es mit den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mit Lohnkostenzuschüssen von bis zu 100 Prozent ein Instrument, das vielen behinderten Menschen den Zugang zu einem Job ermöglichte, heute sind die Eigenanteile bei Förderprogrammen für Arbeitgebende in der Regel weitaus höher.
Foto: BA
Nürnberg (kobinet)
Mit 192.630 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten schwerbehinderten Arbeitslosen wurde im Juli 2026 ein trauriger Rekord erreicht. Dies ist der höchste Wert in der Zeitreihe der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Deutschland, die von der Bundesagentur für Arbeit seit 1. Januar 2007 geführt wird. Allein im letzten Jahr sind über 6.000 schwerbehinderte Arbeitslose hinzugekommen. Im Juli 2025 lag die Zahl bei 186.225. Im Juni 2026 lag die Zahl der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen noch bei 190.098, also über 2.500 niedriger. Vonseiten der Bundesregierung gibt es nach wie vor keine konkreten Anzeichen, diesem für viel Betroffene herausfordernden Trend durch konkrete Regelungen entgegenzuwirken. Auch in Sachen Reform der Werkstätten für behinderte Menschen, in denen über 300.000 behinderte Menschen zusätzlich weit unter dem Mindestlohn mit einem Durchschnittsentgelt von ca. 230 Euro im Monat und ohne nennenswerte Vermittlungschance auf den allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten, geht es nicht voran.
Der bisherige "Rekordwert" bei der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Deutschland wurde im Januar 2026 mit 192.327 verzeichnet. Dieser wurde im Juli 2026 um über 300 überschritten.
Besonders große Probleme gibt es beim Einstieg behinderter Menschen bzw. beim Wiedereinstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Früher gab es mit den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mit Lohnkostenzuschüssen von bis zu 100 Prozent ein Instrument, das vielen behinderten Menschen den Zugang zu einem Job ermöglichte, heute sind die Eigenanteile bei Förderprogrammen für Arbeitgebende in der Regel weitaus höher.





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