Berlin (kobinet)
Die AG Selbst Aktiv ist eine Gruppe in der SPD.
In der Gruppe sind Menschen mit Behinderungen.
Der Bundes-Vorstand der AG Selbst Aktiv fordert etwas Wichtiges.
Der Bundes-Vorstand ist eine kleine Gruppe.
Diese Gruppe leitet den Verband in ganz Deutschland.
Der Europäische Behinderten-Ausweis soll schneller kommen.
Der Europäische Behinderten-Ausweis ist ein Ausweis für Menschen mit Behinderungen.
Mit dem Ausweis bekommt man in allen EU-Ländern besondere Hilfen.
Das hat der Bundes-Vorstand bei einer Klausur-Tagung betont.
Klausur-Tagung bedeutet: Ein Treffen zum gemeinsamen Arbeiten und Beraten.
Die Tagung war am 1. und 2. August 2026.
Sie fand im Willy-Brandt-Haus in Berlin statt.
Die EU hat im Oktober 2024 eine Richt-Linie beschlossen.
Eine Richt-Linie ist eine wichtige Regel.
Alle Länder müssen sich an diese Regel halten.
Die Richt-Linie gilt für den Behinderten-Ausweis.
Alle EU-Länder müssen die Richt-Linie schnell anwenden.
Die Pflicht dazu gilt bis zum 5. Juni 2028.
Karl Finke ist Co-Bundes-Vorsitzender der AG Selbst Aktiv.
Co-Bundes-Vorsitzender bedeutet: Es gibt 2 Vorsitzende.
Sie leiten den Verband gemeinsam.
Karl Finke sagt: Das dauert zu lange.
Der Ausweis soll Menschen mit Behinderungen helfen.
Mit dem Ausweis zahlt man weniger Geld.
Oder man bekommt besondere Rechte.
Das gilt zum Beispiel in Bussen, Bahnen oder Museen.
Katrin Gensecke ist Co-Bundes-Vorsitzende der AG Selbst Aktiv.
Sie leitet den Verband gemeinsam mit Karl Finke.
Katrin Gensecke sagt: Jede Verzögerung ist eine Diskriminierung.
Verzögerung bedeutet: Etwas passiert später als geplant.
Man muss länger warten als nötig.
Diskriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Der Bundes-Vorstand hat außerdem einen Appell gemacht.
Appell bedeutet: Man fordert andere Menschen zu etwas auf.
Der Appell ging an die SPD und die Bundes-Regierung.
Sie sollen alle Gesetze an der UN-Behinderten-Rechts-Konvention ausrichten.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention bedeutet: Viele Länder haben gemeinsam Regeln beschlossen.
Diese Regeln schützen Menschen mit Behinderungen.
Die SPD und die Bundes-Regierung müssen immer an Menschen mit Behinderungen denken.
Das gilt bei allen Entscheidungen.
Foto: Selbst Aktiv
Berlin (kobinet)
Der Bundesvorstand der AG Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD fordert eine beschleunigte Einführung des Europäischen Behindertenausweises. Anlässlich seiner Klausurtagung vom 1. – 2. August 2026 im Willy-Brandt-Haus in Berlin betonte der Verband, dass die seit Oktober 2024 vorliegende EU-Richtlinie zügig umgesetzt werden müsse. Die verbindliche Frist bis zum 5. Juni 2028 sei zu lang, um sich darauf ausruhen zu können, sagte Karl Finke, Co-Bundesvorsitzender der AG Selbst Aktiv.
Der Europäische Behindertenausweis soll Menschen mit Behinderungen die ungehinderte Nutzung von Nachteilsausgleichen im EU-Ausland ermöglichen, etwa in Verkehrsmitteln oder kulturellen Einrichtungen. "Jede Verzögerung bedeutet eine weitere Diskriminierung – das darf nicht sein", erklärte Co-Bundesvorsitzende Katrin Gensecke.
Zudem appellierte der Bundesvorstand an die SPD, ihre Mandatsträger*innen und die Bundesregierung, anstehende Reformen konsequent an den Maßstäben der UN-Behindertenrechtskonvention auszurichten und die Belange von Menschen mit Behinderungen in allen Gesetzgebungsverfahren verbindlich zu berücksichtigen.
Foto: Selbst Aktiv
Berlin (kobinet)
Der Bundesvorstand der AG Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD fordert eine beschleunigte Einführung des Europäischen Behindertenausweises. Anlässlich seiner Klausurtagung vom 1. – 2. August 2026 im Willy-Brandt-Haus in Berlin betonte der Verband, dass die seit Oktober 2024 vorliegende EU-Richtlinie zügig umgesetzt werden müsse. Die verbindliche Frist bis zum 5. Juni 2028 sei zu lang, um sich darauf ausruhen zu können, sagte Karl Finke, Co-Bundesvorsitzender der AG Selbst Aktiv.
Der Europäische Behindertenausweis soll Menschen mit Behinderungen die ungehinderte Nutzung von Nachteilsausgleichen im EU-Ausland ermöglichen, etwa in Verkehrsmitteln oder kulturellen Einrichtungen. "Jede Verzögerung bedeutet eine weitere Diskriminierung – das darf nicht sein", erklärte Co-Bundesvorsitzende Katrin Gensecke.
Zudem appellierte der Bundesvorstand an die SPD, ihre Mandatsträger*innen und die Bundesregierung, anstehende Reformen konsequent an den Maßstäben der UN-Behindertenrechtskonvention auszurichten und die Belange von Menschen mit Behinderungen in allen Gesetzgebungsverfahren verbindlich zu berücksichtigen.





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