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GKV-Patienten zahlen die Zeche

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Foto: Gerhard Bartz

DÜSSELDORF (kobinet) Nach Einschätzung des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen wird das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung nicht nachhaltig lösen, sondern die Belastungen zunehmend auf die Krankenkassen und Versicherten verlagern. Die Rückmeldungen der 425.000 Mitglieder in NRW zeigen: "Immer häufiger entstehen erhebliche Eigenanteile für Patientinnen und Patienten oder ihnen wurden kostenpflichtige Zusatzleistungen angeboten. Das gefährdet die Akzeptanz der solidarischen Krankenversicherung", betont Horst Vöge.

Besonders kritisch sind aus Sicht dieses Verbandes Überlegungen zu bewerten, die eine stärkere finanzielle Eigenbeteiligung einzelner Versichertengruppen vorsehen. Frauen könnten von solchen Entwicklungen in besonderem Maße betroffen sein, wenn Leistungen, die sie häufiger oder in bestimmten Lebensphasen stärker benötigen, künftig stärker vom eigenen Einkommen abhängig gemacht werden.
Eine solche Verschiebung der Verantwortung auf die Versicherten ist sozialpolitisch, so der VdK Nordrhein-Westfalen, höchst problematisch. Der Bund muss nach Verständnis der Mitglieder dieses Sozialverbandes seine gesetzlichen Finanzierungsverpflichtungen erfüllen, statt Finanzierungslücken über zusätzliche Belastungen der GKV-Versicherten zu schließen.

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