Düsseldorf (kobinet)
Am Dienstag, den 14. Juli 2026,
findet eine Mahn-Wache statt.
Eine Mahn-Wache ist ein Treffen von Menschen.
Die Menschen wollen auf ein Problem aufmerksam machen.
Die Mahn-Wache beginnt um 12:00 Uhr.
Sie findet in Düsseldorf statt.
Die Adresse ist: Fürstenwall 25.
Dort ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Ein Ministerium ist ein Amt der Regierung.
Das Amt kümmert sich um ein bestimmtes Thema.
Dieses Ministerium kümmert sich um Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Soziales bedeutet: Hilfe für Menschen, die Unterstützung brauchen.
Das Ministerium ist eine Behörde des Landes Nordrhein-Westfalen.
Eine Behörde ist ein Amt.
Dort arbeiten Menschen für die Bürger.
Diese Gruppen organisieren die Mahn-Wache:
- Assistenz Kollektiv Köln
- Sozial-Verband SoVD NRW
- Sozial-Hummel gGmbH
- Lebens-Hilfe NRW
- Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln
Auch Sozial-Minister Karl-Josef Laumann kommt.
Er ist der Sozial-Minister von Nordrhein-Westfalen.
Er spricht dort mit den Menschen.
Worum geht es bei der Mahn-Wache?
Es geht um die Eingliederungs-Hilfe.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Menschen mit Behinderung bekommen Hilfe.
Mit dieser Hilfe können sie am Leben teil-nehmen.
Teil-nahme bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Die Bundes-Regierung plant Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld und Hilfe.
Was soll gekürzt werden?
Schul-Assistenz soll eingeschränkt werden.
Schul-Assistenz bedeutet: Kinder mit Behinderung bekommen Hilfe in der Schule.
Eine Person hilft dem Kind direkt im Unterricht.
Das Kind kann so besser lernen.
Leistungen sollen zusammengelegt werden.
Das nennt man Pooling.
Beim Pooling teilen sich mehrere Menschen eine Hilfs-Leistung.
Zum Beispiel teilen sich mehrere Kinder eine Begleit-Person.
Menschen sollen weniger selbst entscheiden dürfen.
Es soll strengere Regeln zu Geld und Vermögen geben.
Vermögen ist alles, was du besitzt.
Zum Beispiel Geld oder ein Haus.
Die Organisationen warnen vor diesen Kürzungen.
Die Kürzungen schaden Menschen mit Behinderung.
Sie schaden auch den Familien.
Und sie schaden der ganzen Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Die Organisationen sagen: Sparen ist keine Pflicht.
Sparen ist eine politische Entscheidung.
Was fordern die Organisationen?
Sie fordern: Persönliche Assistenz muss bleiben.
Persönliche Assistenz bedeutet: Ein Mensch hilft einer Person mit Behinderung im Alltag.
Die Person mit Behinderung bestimmt selbst, welche Hilfe sie braucht.
Persönliche Assistenz hilft Familien.
Sie ermöglicht Ausbildung und Arbeit.
Das spart Geld in der Zukunft.
Die Organisationen sagen: Der Sozial-Staat kostet nicht nur Geld.
Ein Sozial-Staat unterstützt seine Bürger.
Er hilft zum Beispiel bei Krankheit oder Armut.
Der Sozial-Staat ist eine Investition.
Investition bedeutet: Man gibt Geld aus, um etwas Wichtiges zu erreichen.
Das Geld soll später helfen.
Die Organisationen fordern außerdem:
Menschen mit Behinderung müssen mitbestimmen.
Regeln dürfen nicht ohne sie gemacht werden.
Mit-bestimmung bedeutet: Mitmachen und mitreden.
Menschen dürfen bei Entscheidungen dabei sein.
Außerdem kritisieren die Organisationen:
Es gibt zu viele Prüfungen und Nachweise.
Das kostet viel Zeit und Kraft.
Die Teil-habe wird dadurch nicht besser.
Teil-habe ist ein Menschen-Recht.
Menschen-Recht bedeutet: Jeder Mensch hat dieses Recht.
Es darf nicht gekürzt werden.
Menschen-Rechte gelten für alle Menschen auf der Welt.
Sie sind gleich für jeden.
Hier sind noch einmal alle wichtigen Informationen:
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, ab 12:00 Uhr
Ort: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf
Kontakt:
Esra Kalkan
Assistenz Kollektiv Köln (eingetragener Verein)
Schreib eine E-Mail:
[email protected]
Offener Brief zum Pflege-Neuordnungs-Gesetz (PDF)
Das Pflege-Neuordnungs-Gesetz ist ein neues Gesetz.
Es legt fest, wie Pflege und Hilfe in Zukunft geregelt werden.

Foto: ht
Düsseldorf (kobinet) Am Dienstag, den 14. Juli 2026, findet ab 12:00 Uhr vor dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (Fürstenwall 25, Düsseldorf) eine Mahnwache gegen geplante Kürzungen in der Eingliederungshilfe auf Bundesebene statt. Organisiert wird diese vom Assistenz Kollektiv Köln, dem Sozialverband SoVD NRW, der Sozialhummel gGmbH, der Lebenshilfe NRW und von "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln. Der Sozialminister von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, hat seinen Besuch für diesen Termin bestätigt und wird vor Ort mit Teilnehmenden sprechen, wie es vonseiten der Veranstalter*innen heißt.
Diskutiert werden unter anderem Einschränkungen bei der Schulassistenz, verpflichtendes Pooling von Leistungen, Eingriffe in das Wunsch- und Wahlrecht sowie strengere Regelungen bei Einkommen und Vermögen. Die beteiligten Organisationen warnen vor den verheerenden Folgen für Menschen mit Behinderungen, ihren Angehörigen und der Gesamtgesellschaft. „Sparen im Sozialstaat ist kein Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung“, so die Organisator*innen.
Studien zeigen nach Informationen der Veranstalter, dass Sparpolitik nicht nur wirtschaftliche und soziale Schäden verursacht, sondern auch das Vertrauen in demokratische Institutionen schwächt und populistische Kräfte stärkt. Statt Teilhabeleistungen abzubauen, müsse die Politik soziale Infrastruktur als Investition begreifen: Persönliche Assistenz entlastet Angehörige, ermöglicht Menschen mit Behinderung Ausbildung und Erwerbstätigkeit und senkt langfristig gesellschaftliche Folgekosten. „Der Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in gesellschaftlichen Zusammenhalt, Fachkräftesicherung, Wirtschaftswachstum und Demokratie“, betonen die Veranstalter der Mahnwache.
Statt bei Betroffenen zu sparen, fordert die Vernetzungsgruppe einen grundlegenden Perspektivwechsel: Reformvorschläge, die ohne gleichberechtigte Mitbestimmung der Betroffenen entstehen, laufen Gefahr, an der Lebensrealität vorbeizuplanen und bestehende Probleme zu verschärfen. Weg von Misstrauen und ständigen Nachweispflichten, hin zu einer Kultur des Vertrauens gegenüber Leistungsberechtigten. Wiederholte Prüfungen, umfangreiche Dokumentationspflichten und regelmäßige Rechtfertigungen des Unterstützungsbedarfs binden Ressourcen auf allen Seiten, ohne die Teilhabe zu verbessern. „Teilhabe ist ein Menschenrecht und darf nicht unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann über die Zukunft der Eingliederungshilfe“, betonen die Veranstalter im Vorfeld der Mahnwache.
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, ab 12:00 Uhr
Ort: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf
Kontakt
Esra Kalkan
Assistenz Kollektiv Köln e.V.
E-Mail: [email protected]
Link zum Offenen-Brief-zum-Referentenentwurf-des-Pflegeneuordnungsgesetzes.pdf

Foto: ht
Düsseldorf (kobinet) Am Dienstag, den 14. Juli 2026, findet ab 12:00 Uhr vor dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (Fürstenwall 25, Düsseldorf) eine Mahnwache gegen geplante Kürzungen in der Eingliederungshilfe auf Bundesebene statt. Organisiert wird diese vom Assistenz Kollektiv Köln, dem Sozialverband SoVD NRW, der Sozialhummel gGmbH, der Lebenshilfe NRW und von "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln. Der Sozialminister von Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann, hat seinen Besuch für diesen Termin bestätigt und wird vor Ort mit Teilnehmenden sprechen, wie es vonseiten der Veranstalter*innen heißt.
Diskutiert werden unter anderem Einschränkungen bei der Schulassistenz, verpflichtendes Pooling von Leistungen, Eingriffe in das Wunsch- und Wahlrecht sowie strengere Regelungen bei Einkommen und Vermögen. Die beteiligten Organisationen warnen vor den verheerenden Folgen für Menschen mit Behinderungen, ihren Angehörigen und der Gesamtgesellschaft. „Sparen im Sozialstaat ist kein Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung“, so die Organisator*innen.
Studien zeigen nach Informationen der Veranstalter, dass Sparpolitik nicht nur wirtschaftliche und soziale Schäden verursacht, sondern auch das Vertrauen in demokratische Institutionen schwächt und populistische Kräfte stärkt. Statt Teilhabeleistungen abzubauen, müsse die Politik soziale Infrastruktur als Investition begreifen: Persönliche Assistenz entlastet Angehörige, ermöglicht Menschen mit Behinderung Ausbildung und Erwerbstätigkeit und senkt langfristig gesellschaftliche Folgekosten. „Der Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in gesellschaftlichen Zusammenhalt, Fachkräftesicherung, Wirtschaftswachstum und Demokratie“, betonen die Veranstalter der Mahnwache.
Statt bei Betroffenen zu sparen, fordert die Vernetzungsgruppe einen grundlegenden Perspektivwechsel: Reformvorschläge, die ohne gleichberechtigte Mitbestimmung der Betroffenen entstehen, laufen Gefahr, an der Lebensrealität vorbeizuplanen und bestehende Probleme zu verschärfen. Weg von Misstrauen und ständigen Nachweispflichten, hin zu einer Kultur des Vertrauens gegenüber Leistungsberechtigten. Wiederholte Prüfungen, umfangreiche Dokumentationspflichten und regelmäßige Rechtfertigungen des Unterstützungsbedarfs binden Ressourcen auf allen Seiten, ohne die Teilhabe zu verbessern. „Teilhabe ist ein Menschenrecht und darf nicht unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann über die Zukunft der Eingliederungshilfe“, betonen die Veranstalter im Vorfeld der Mahnwache.
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026, ab 12:00 Uhr
Ort: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf
Kontakt
Esra Kalkan
Assistenz Kollektiv Köln e.V.
E-Mail: [email protected]
Link zum Offenen-Brief-zum-Referentenentwurf-des-Pflegeneuordnungsgesetzes.pdf





Lesermeinungen