Berlin (kobinet)
Die gesetzliche Kranken-Versicherung soll sich ändern.
Gesetzlich bedeutet: Der Staat schreibt vor, dass du diese Versicherung haben musst.
Eine Kranken-Versicherung bezahlt den Arzt für dich.
Eine Kranken-Versicherung nennt man auch Kranken-Kasse.
Dafür gibt es einen Plan.
Der Bundes-Tag stimmt bald darüber ab.
Der Sozial-Verband VdK ist gegen diesen Plan.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen setzen sich gemeinsam für die Rechte anderer ein.
Verena Bentele ist die Chefin des VdK.
Sie sagt: Der Plan reicht nicht aus.
Die Regierung muss noch mehr nacharbeiten.
Die Versicherten sollen für ein Loch im Haushalt zahlen.
Versicherte sind Menschen, die jeden Monat Geld an die Kranken-Kasse zahlen.
Der Staat hat einen Plan für sein Geld.
Dieser Plan heißt Haushalt.
Ein Loch im Haushalt bedeutet: Es fehlt Geld im Plan des Staates.
Das ist nicht gerecht.
Der VdK fordert eine faire Finanzierung.
Faire Finanzierung bedeutet: Alle zahlen nur so viel, wie sie können.
Der Staat soll mehr Geld geben.
Versicherte sollen nicht noch mehr zahlen.
Experten sagen: Es fehlen rund 12 Milliarden Euro.
Der Staat muss dieses fehlende Geld bezahlen.
Der VdK hat 3 wichtige Forderungen:
Der Staat muss mehr Geld an die Kranken-Versicherung zahlen.
Medikamente dürfen nicht teurer werden.
Familien-Versicherung ohne Beitrag muss bleiben.
Ein Beitrag ist Geld, das du jeden Monat an die Kranken-Kasse zahlst.
Bei der Familien-Versicherung sind Kinder und Partner mitversichert.
Sie müssen dafür keinen eigenen Beitrag zahlen.
Wer sie schon hat, soll sie behalten.
Für alle anderen braucht es mehr Zeit für Änderungen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die geplante Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geht in dieser Woche in die letzte Beratungsrunde. Bevor der Bundestag darüber abstimmt, muss die Regierungskoalition noch deutlich nacharbeiten, fordert der Sozialverband VdK Deutschland. "Die Anfang der Woche bekannt gewordenen Nachbesserungen bei der Reform reichen nicht aus. Sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesregierung versucht, auf Kosten der Versicherten ihr Haushaltsloch zu stopfen", sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Das GKV-Sparprogramm löst keine Probleme – dafür schafft es viele neue."
Abhilfe kann nach Ansicht des VdK nur eine solide und gerechte Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung bringen. Statt die Versicherten durch hohe Beiträge und Zuzahlungen zu belasten und den Kassen Zuschüsse zu kürzen, müsste der Bund deutlich mehr zur GKV beitragen. Experten der Finanzkommission Gesundheit zufolge beläuft sich die Unterfinanzierung auf rund zwölf Milliarden Euro jährlich. „Es ist unfassbar, dass die gesetzlich Versicherten herangezogen werden, um dieses Loch zu begleichen“, sagt Bentele. „Gesamtgesellschaftliche Aufgaben müssen vom Staat in ihrer tatsächlichen Höhe finanziert werden.“
Nach Ansicht des VdK müssen vor allem drei Punkte der Reform noch einmal dringend in die Überarbeitung:
- Der Bundeszuschuss zur GKV muss steigen.
- Es darf keine Erhöhung der Zuzahlungen für Medikamente geben.
- Die beitragsfreie Familienversicherung muss für alle bestehen bleiben, die sie bisher haben. Für alle anderen müssen längere Übergangsfristen geschaffen werden, für Alt-Ehen muss es einen Bestandsschutz geben.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die geplante Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geht in dieser Woche in die letzte Beratungsrunde. Bevor der Bundestag darüber abstimmt, muss die Regierungskoalition noch deutlich nacharbeiten, fordert der Sozialverband VdK Deutschland. "Die Anfang der Woche bekannt gewordenen Nachbesserungen bei der Reform reichen nicht aus. Sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesregierung versucht, auf Kosten der Versicherten ihr Haushaltsloch zu stopfen", sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Das GKV-Sparprogramm löst keine Probleme – dafür schafft es viele neue."
Abhilfe kann nach Ansicht des VdK nur eine solide und gerechte Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung bringen. Statt die Versicherten durch hohe Beiträge und Zuzahlungen zu belasten und den Kassen Zuschüsse zu kürzen, müsste der Bund deutlich mehr zur GKV beitragen. Experten der Finanzkommission Gesundheit zufolge beläuft sich die Unterfinanzierung auf rund zwölf Milliarden Euro jährlich. „Es ist unfassbar, dass die gesetzlich Versicherten herangezogen werden, um dieses Loch zu begleichen“, sagt Bentele. „Gesamtgesellschaftliche Aufgaben müssen vom Staat in ihrer tatsächlichen Höhe finanziert werden.“
Nach Ansicht des VdK müssen vor allem drei Punkte der Reform noch einmal dringend in die Überarbeitung:
- Der Bundeszuschuss zur GKV muss steigen.
- Es darf keine Erhöhung der Zuzahlungen für Medikamente geben.
- Die beitragsfreie Familienversicherung muss für alle bestehen bleiben, die sie bisher haben. Für alle anderen müssen längere Übergangsfristen geschaffen werden, für Alt-Ehen muss es einen Bestandsschutz geben.





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