BERLIN (kobinet)
In Berlin gibt es ein großes Problem.
Viele E-Scooter und Leih-Räder stehen auf Geh-Wegen.
Die Fahr-Zeuge stehen oft im Weg.
Das ist gefährlich für viele Menschen.
Ein Bündnis fordert jetzt eine Änderung.
Ein Bündnis ist eine Gruppe von vielen Gruppen.
Sie kämpfen gemeinsam für ein Ziel.
Etwa 40 Gruppen gehören zu diesem Bündnis.
Die Gruppen vertreten ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.
Das Bündnis hat eine Forderung.
Ab April 2027 sollen E-Scooter nur noch an festen Stationen stehen.
Feste Stationen sind bestimmte Plätze in der Stadt.
Nur dort darf man die Fahr-Zeuge abstellen und abholen.
Der Termin April 2027 hat einen Grund.
Am 31. März 2027 laufen wichtige Erlaubnisse aus.
Diese Erlaubnisse heißen Sonder-Nutzungs-Genehmigungen.
Das ist eine besondere Erlaubnis von der Stadt Berlin.
Sie erlaubt das Abstellen von Fahr-Zeugen auf Geh-Wegen und Plätzen.
Derzeit gibt es 65.000 solcher Fahr-Zeuge in Berlin.
Roland Stimpel spricht für den Verein FUSS e. V.
e. V. bedeutet: eingetragener Verein.
Ein eingetragener Verein ist beim Staat offiziell angemeldet.
Die Menschen im Verein haben ein gemeinsames Ziel.
Der Verein FUSS e. V. setzt sich für die Rechte von Fuß-Gängern ein.
Roland Stimpel sagt: E-Scooter braucht kaum jemand in Berlin.
Nur 0,1 Prozent aller Wege werden mit E-Scootern gefahren.
Prozent bedeutet: ein Teil von 100.
0,1 Prozent heißt: Von 1.000 Wegen wird nur 1 Weg mit dem E-Scooter gemacht.
Die Fahr-Zeuge werden täglich nur 10 bis 15 Minuten benutzt.
Der Verkehrs-Senat ist das Amt für Verkehr in Berlin.
Der Verkehrs-Senat ist Teil der Regierung von Berlin.
Dort arbeiten Menschen für die Bürger der Stadt.
Der Verkehrs-Senat will auch feste Stationen einrichten.
Dafür hat der Verkehrs-Senat einen Plan.
Einen solchen Plan nennt man Strategie.
Man überlegt dabei, wie man ein Ziel erreichen will.
Aber der Plan soll erst in 10 Jahren für ganz Berlin gelten.
Das Bündnis sagt: 10 Jahre sind zu lang.
Das Bündnis will die Änderung viel früher.

Foto: DBSV/Cornelia Weiß
BERLIN (kobinet) Schon in wenigen Monaten sollen Gehwege in Berlin ohne wild abgestellte E-Scooter und Leihräder sein – das fordert ein Bündnis von rund 40 Organisationen. Das Bündnis ist breit und bunt und zeigt, wie umfassend der Unmut über das vor sieben Jahren ausgebrochene Chaos ist. Die Organisationen vertreten die Belange der Berliner Seniorinnen und Senioren, von Menschen mit Behinderungen und sozial Benachteiligten; hinzu kommen Verbände aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Verkehr, Stadtbild und Stadtkultur. Das Bündnis verweist darauf, dass am 31. März 2027 die Sondernutzungs-Genehmigungen des Senats für den Verleih von derzeit 65.000 E-Scootern, Fahrrädern und E-Motorrollern auslaufen. Diese Genehmigungen erlauben grundsätzlich das Abstellen überall. Sie enthalten zwar Verbote, die aber nach Vor-Ort-Studien und Hochrechnungen täglich mindestens 20.000-fach durchbrochen werden.
Künftige Genehmigungen ab April 2027 soll es nur noch für das Abstellen in festen Stationen geben, fordert das Bündnis. Und es sollen nur so viele Fahrzeuge zugelassen werden, wie Platz an diesen Stationen ist.
„Es gäbe dann zunächst viel weniger Fahrzeuge als bisher. Aber das wäre kein Verlust, denn die Mobilitätsbedeutung von E-Scootern ist minimal“, sagt Roland Stimpel von der Fußgängerlobby FUSS e. V. Er verweist auf Studien im Auftrag des Berliner Senats, nach denen nur 0,1 Prozent aller Wege in Berlin mit E-Scootern zurückgelegt werden. „Nur 10 bis 15 Minuten täglich werden die Fahrzeuge benutzt, die meiste Zeit stehen oder liegen sie störend herum.“
Auch die kürzlich präsentierte Sharing-Strategie des Verkehrssenats strebt feste Stationen an, allerdings für das ganze Stadtgebiet erst in zehn Jahren. Zudem soll ein Teil dieser Stationen auf Gehwegen eingerichtet werden. Neben den Initiatoren ABSV und Fuss e. V. fordert ein breites Bündnis, die E-Scooter rasch aus dem Weg zu schaffen.

Foto: DBSV/Cornelia Weiß
BERLIN (kobinet) Schon in wenigen Monaten sollen Gehwege in Berlin ohne wild abgestellte E-Scooter und Leihräder sein – das fordert ein Bündnis von rund 40 Organisationen. Das Bündnis ist breit und bunt und zeigt, wie umfassend der Unmut über das vor sieben Jahren ausgebrochene Chaos ist. Die Organisationen vertreten die Belange der Berliner Seniorinnen und Senioren, von Menschen mit Behinderungen und sozial Benachteiligten; hinzu kommen Verbände aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Verkehr, Stadtbild und Stadtkultur. Das Bündnis verweist darauf, dass am 31. März 2027 die Sondernutzungs-Genehmigungen des Senats für den Verleih von derzeit 65.000 E-Scootern, Fahrrädern und E-Motorrollern auslaufen. Diese Genehmigungen erlauben grundsätzlich das Abstellen überall. Sie enthalten zwar Verbote, die aber nach Vor-Ort-Studien und Hochrechnungen täglich mindestens 20.000-fach durchbrochen werden.
Künftige Genehmigungen ab April 2027 soll es nur noch für das Abstellen in festen Stationen geben, fordert das Bündnis. Und es sollen nur so viele Fahrzeuge zugelassen werden, wie Platz an diesen Stationen ist.
„Es gäbe dann zunächst viel weniger Fahrzeuge als bisher. Aber das wäre kein Verlust, denn die Mobilitätsbedeutung von E-Scootern ist minimal“, sagt Roland Stimpel von der Fußgängerlobby FUSS e. V. Er verweist auf Studien im Auftrag des Berliner Senats, nach denen nur 0,1 Prozent aller Wege in Berlin mit E-Scootern zurückgelegt werden. „Nur 10 bis 15 Minuten täglich werden die Fahrzeuge benutzt, die meiste Zeit stehen oder liegen sie störend herum.“
Auch die kürzlich präsentierte Sharing-Strategie des Verkehrssenats strebt feste Stationen an, allerdings für das ganze Stadtgebiet erst in zehn Jahren. Zudem soll ein Teil dieser Stationen auf Gehwegen eingerichtet werden. Neben den Initiatoren ABSV und Fuss e. V. fordert ein breites Bündnis, die E-Scooter rasch aus dem Weg zu schaffen.





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