STUTTGART (kobinet)
Heute ist Welt-Flüchtlings-Tag.
Ein Flüchtling muss sein Heimat-land verlassen.
Der Grund ist Gefahr für das eigene Leben.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband Baden-Württemberg hat eine Forderung.
Das ist ein großer Sozial-verband in Baden-Württemberg.
Der Verband hilft Menschen in schwierigen Lebens-lagen.
Der Verband fordert Hilfe von der Landes-regierung.
Die Landes-regierung leitet ein Bundes-land.
Baden-Württemberg ist ein Bundes-land in Deutschland.
Die Landes-regierung soll beim neuen Asyl-system helfen.
Das Asyl-system enthält alle Regeln für Schutz-suchende.
Diese Regeln bestimmen, wer in Deutschland bleiben darf.
Asyl bedeutet: Schutz und Sicherheit für Menschen in Not.
Vereine und Hilfs-organisationen sollen dabei mitarbeiten.
Die Umsetzung soll offen und verständlich sein.
Alle sollen verstehen, was passiert.
Die Menschen-rechte müssen beachtet werden.
Menschen-rechte gelten für alle Menschen auf der Welt.
Schutz-bedürftige Menschen brauchen besondere Hilfe.
Schutz-bedürftig sind zum Beispiel kranke Menschen.
Auch Kinder und Menschen nach Gewalt-erfahrungen sind schutz-bedürftig.
Diese Menschen brauchen mehr Aufmerksamkeit.
Es gibt ein neues Asyl-system in Europa.
Es heißt: Gemeinsames Europäisches Asyl-system.
Es tritt am 12. Juni 2026 in Kraft.
In Kraft treten bedeutet: Die neuen Regeln gelten ab dann.
Jetzt müssen die Bundes-länder die neuen Regeln umsetzen.
Umsetzen bedeutet: Die Regeln werden in die Praxis gebracht.
Das neue Asyl-system macht die Regeln strenger.
Das schränkt die Rechte von Schutz-suchenden ein.
Deshalb muss die Umsetzung genau begleitet werden.
Alle Beteiligten brauchen feste Regeln.
An diese Regeln müssen sich alle halten.
Es gibt auch gute Punkte im neuen System.
Schutz-bedürftige Menschen werden früh erkannt.
Ihre besonderen Bedürfnisse werden früh geprüft.
Kinder und Jugendliche kommen schnell in die Schule.
Die Gesundheits-versorgung für Kinder und Jugendliche wird besser.

Foto: kalhh
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages ruft der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg die Landesregierung dazu auf, die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu gestalten, d.h. transparent, menschenrechtskonform und mit besonderem Blick auf schutzbedürftige Menschen. Seit dem Inkrafttreten der GEAS-Reform am 12. Juni 2026 müssen die neuen Regelungen auf Länderebene umgesetzt werden. Das GEAS enthält deutliche Verschärfungen des Asylrechts, die die Rechte von Schutzsuchenden einschränken. Umso wichtiger sind Begleitung, unabhängiges Monitoring und verbindliche Standards in der Umsetzung. Positiv bewertet der Verband die vorgesehene frühzeitige Erkennung besonderer Schutzbedarfe durch eine Vulnerabilitätsprüfung, schnellen Zugang minderjähriger Geflüchteter zu Bildung und die Verbesserung in der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen.

Foto: kalhh
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages ruft der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg die Landesregierung dazu auf, die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zu gestalten, d.h. transparent, menschenrechtskonform und mit besonderem Blick auf schutzbedürftige Menschen. Seit dem Inkrafttreten der GEAS-Reform am 12. Juni 2026 müssen die neuen Regelungen auf Länderebene umgesetzt werden. Das GEAS enthält deutliche Verschärfungen des Asylrechts, die die Rechte von Schutzsuchenden einschränken. Umso wichtiger sind Begleitung, unabhängiges Monitoring und verbindliche Standards in der Umsetzung. Positiv bewertet der Verband die vorgesehene frühzeitige Erkennung besonderer Schutzbedarfe durch eine Vulnerabilitätsprüfung, schnellen Zugang minderjähriger Geflüchteter zu Bildung und die Verbesserung in der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen.





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