Berlin (kobinet)
Mehr als 310 Menschen haben an einem Politik-Talk teilgenommen.
Ein Politik-Talk ist eine Veranstaltung.
Menschen sprechen dort gemeinsam über Politik.
Der BeB hat diesen Talk veranstaltet.
BeB bedeutet: Bundes-Fach-Verband für Teil-habe der evangelischen Kirche.
Ein Bundes-Fach-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen arbeiten in ganz Deutschland zusammen.
Das Thema war: Wie sieht die Zukunft der Teil-habe-Politik aus?
Teil-habe bedeutet:
Menschen mit Behinderung können am Leben mitmachen.
Sie können selbst entscheiden, wie sie leben wollen.
Teil-habe bedeutet auch: Man gehört dazu.
Man wird nicht ausgeschlossen.
Beim Talk haben Politiker und Menschen mit Behinderung gesprochen.
Sie haben über die Ein-gliederungs-hilfe gesprochen.
Ein-gliederungs-hilfe bedeutet: Menschen mit Behinderung bekommen Hilfe vom Staat.
Diese Hilfe ermöglicht die Teil-nahme am Alltag.
Diese Hilfe kostet immer mehr Geld.
Darüber wurde beim Talk gesprochen.
Pfarrer Frank Stefan ist der Vorsitzende des BeB.
Vorsitzender bedeutet: Er leitet den Verband.
Er sagte: Viele Menschen machen sich Sorgen um die Teil-habe.
Deshalb haben so viele Menschen am Talk teilgenommen.
Der BeB hat eine Kampagne gestartet.
Eine Kampagne ist eine öffentliche Aktion für ein Ziel.
Viele Menschen machen dabei mit.
Die Kampagne heißt: #Nicht-am-Menschen-sparen.
Das Ziel ist: Bei der Ein-gliederungs-hilfe darf nicht gespart werden.
Die Ein-gliederungs-hilfe ist kein freiwilliges Angebot.
Sie ist ein Recht für Menschen mit Behinderung.
Ohne diese Hilfe können viele Menschen nicht selbst-bestimmt leben.
Selbst-bestimmt leben bedeutet: Man entscheidet selbst, wie man lebt.
Niemand anderes trifft die Entscheidungen für einen.
Frank Stefan sagt dazu:
Manche Menschen wollen Geld sparen.
Sie wollen Hilfs-Leistungen kürzen.
Hilfs-Leistungen sind Hilfen für Menschen mit Behinderung.
Aber das trifft die Menschen direkt.
Das darf nicht passieren.
Der BeB sagt: Die Hilfs-Leistungen sind nicht das Problem.
Sie sind nicht der Grund, warum alles teurer wird.
Das Problem ist die Büro-kratie.
Büro-kratie bedeutet: Es gibt zu viele komplizierte Regeln.
Diese Regeln kosten viel Geld und Zeit.
Frank Stefan erklärt:
Wir müssen Büro-kratie abbauen.
Das bedeutet: Wir brauchen weniger komplizierte Regeln.
Wir brauchen auch mehr Digi-tali-sierung.
Digi-tali-sierung bedeutet: Mehr Dinge werden mit dem Computer gemacht.
Das spart Zeit und Geld.
Beim Talk waren Teil-habe-Politiker aus dem Bundes-tag dabei.
Der Bundes-tag ist das Parlament in Deutschland.
Im Parlament sitzen gewählte Volks-Vertreter.
Diese Menschen machen Gesetze für alle in Deutschland.
Alle Politiker stehen zum Sozial-staat.
Sozial-staat bedeutet: Der Staat hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Zum Beispiel bei Krankheit, Armut oder Behinderung.
Alle Politiker lehnen Kürzungen für Menschen mit Behinderung ab.
Der BeB hat klare Forderungen an die Politik.
Forderungen bedeutet: Das soll die Politik tun.
Die Politik muss die Teil-habe-Rechte von Menschen mit Behinderung sichern.
Die Politik darf kein Geld bei der Hilfe für Menschen mit Behinderung sparen.
Die Politik muss Büro-kratie abbauen.
Die Politik muss mehr Geld in Digi-tali-sierung investieren.
Die Politik soll den Trägern mehr vertrauen.
Träger sind Organisationen, die Menschen mit Behinderung helfen.
Ein Träger ist zum Beispiel ein Verein oder eine Einrichtung.
Der BeB sagt klar:
Alle Menschen sollen dazugehören.
Das nennt man: Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Niemand wird wegen einer Behinderung ausgeschlossen.
Teil-habe darf nicht weggespart werden.

Foto: BeB
Berlin (kobinet) Mit mehr als 310 Teilnehmenden stieß der diesjährige Politiktalk des evangelischen Bundesfachverbandes für Teilhabe (BeB) auf großes Interesse. Unter dem Titel "Rolle rückwärts oder Zukunft gestalten?" diskutierten die teilhabepolitischen Sprecher*innen der demokratischen Bundestagsfraktionen gemeinsam mit Menschen mit Behinderung über die Zukunft der Teilhabepolitik. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Eingliederungshilfe angesichts steigender Kosten und wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen weiterentwickeln wird. "Das große Interesse zeigt, wie sehr die aktuellen Entwicklungen viele Menschen bewegen. Es geht um grundlegende Fragen von Teilhabe und Gerechtigkeit", betonte Pfarrer Frank Stefan, Vorsitzender des BeB.
Kampagne setzt klares Signal
Mit der bundesweiten Kampagne #NichtamMenschensparen positioniert sich der BeB klar gegen Kürzungen bei Leistungen der Eingliederungshilfe. Leistungen zur Teilhabe sind keine freiwilligen Angebote. Sie sind Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe. Kürzungen gefährden diese Rechte unmittelbar. „Wer an Leistungen kürzt, spart nicht an Strukturen, sondern an Menschen. Das darf nicht passieren“, so Frank Stefan. Der BeB weist darauf hin, dass nicht die Leistungen selbst die zentralen Kostentreiber sind. Vielmehr treiben Bürokratie und ineffiziente Verwaltungsprozesse die Ausgaben. „Wenn wir wirklich Kosten senken wollen, müssen wir Bürokratie abbauen und Digitalisierung endlich konsequent umsetzen.“, erklärt Stefan.
Politische Diskussion mit geteilten Grundsätzen
Im Austausch mit den teilhabepolitischen Sprecher*innen der demokratischen Bundestagsfraktionen wurden unterschiedliche Prioritätensetzungen diskutiert. Dabei bekannten sich alle anwesenden Mitglieder des Bundestags zum Sozialstaat in seiner heutigen Form und lehnen Leistungskürzungen für Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung strikt ab.
Forderungen an die Politik
Der BeB richtet auch auf Grundlage dessen klare Erwartungen an die Verantwortlichen in Bund und Ländern:
- Sicherung der bestehenden Teilhaberechte
- Verzicht auf Kürzungen zulasten von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung
- Konsequenter Abbau von Bürokratie
- Investitionen in Digitalisierung und effiziente Verwaltungsstrukturen
- Stärkung des Vertrauens in die Träger der Eingliederungshilfe
Der Politiktalk 2026 hat gezeigt, wie relevant und umstritten die Zukunft der Teilhabepolitik ist. Für den BeB bleibt klar: Eine inklusive Gesellschaft kann nur gelingen, wenn Teilhabe nicht zur Verhandlungsmasse wird, heißt es in der Presseinformation des BeB.

Foto: BeB
Berlin (kobinet) Mit mehr als 310 Teilnehmenden stieß der diesjährige Politiktalk des evangelischen Bundesfachverbandes für Teilhabe (BeB) auf großes Interesse. Unter dem Titel "Rolle rückwärts oder Zukunft gestalten?" diskutierten die teilhabepolitischen Sprecher*innen der demokratischen Bundestagsfraktionen gemeinsam mit Menschen mit Behinderung über die Zukunft der Teilhabepolitik. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Eingliederungshilfe angesichts steigender Kosten und wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen weiterentwickeln wird. "Das große Interesse zeigt, wie sehr die aktuellen Entwicklungen viele Menschen bewegen. Es geht um grundlegende Fragen von Teilhabe und Gerechtigkeit", betonte Pfarrer Frank Stefan, Vorsitzender des BeB.
Kampagne setzt klares Signal
Mit der bundesweiten Kampagne #NichtamMenschensparen positioniert sich der BeB klar gegen Kürzungen bei Leistungen der Eingliederungshilfe. Leistungen zur Teilhabe sind keine freiwilligen Angebote. Sie sind Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe. Kürzungen gefährden diese Rechte unmittelbar. „Wer an Leistungen kürzt, spart nicht an Strukturen, sondern an Menschen. Das darf nicht passieren“, so Frank Stefan. Der BeB weist darauf hin, dass nicht die Leistungen selbst die zentralen Kostentreiber sind. Vielmehr treiben Bürokratie und ineffiziente Verwaltungsprozesse die Ausgaben. „Wenn wir wirklich Kosten senken wollen, müssen wir Bürokratie abbauen und Digitalisierung endlich konsequent umsetzen.“, erklärt Stefan.
Politische Diskussion mit geteilten Grundsätzen
Im Austausch mit den teilhabepolitischen Sprecher*innen der demokratischen Bundestagsfraktionen wurden unterschiedliche Prioritätensetzungen diskutiert. Dabei bekannten sich alle anwesenden Mitglieder des Bundestags zum Sozialstaat in seiner heutigen Form und lehnen Leistungskürzungen für Menschen mit Behinderungen oder psychischer Erkrankung strikt ab.
Forderungen an die Politik
Der BeB richtet auch auf Grundlage dessen klare Erwartungen an die Verantwortlichen in Bund und Ländern:
- Sicherung der bestehenden Teilhaberechte
- Verzicht auf Kürzungen zulasten von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung
- Konsequenter Abbau von Bürokratie
- Investitionen in Digitalisierung und effiziente Verwaltungsstrukturen
- Stärkung des Vertrauens in die Träger der Eingliederungshilfe
Der Politiktalk 2026 hat gezeigt, wie relevant und umstritten die Zukunft der Teilhabepolitik ist. Für den BeB bleibt klar: Eine inklusive Gesellschaft kann nur gelingen, wenn Teilhabe nicht zur Verhandlungsmasse wird, heißt es in der Presseinformation des BeB.





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