Mainz (kobinet)
Es gibt ein wichtiges Förder-Programm.
Es heißt: Demokratie leben.
Ein Förder-Programm gibt Geld an bestimmte Projekte.
Die Projekte können damit ihre Arbeit machen.
Jetzt soll dieses Programm weniger Geld bekommen.
Das ist ein großes Problem.
Demokratie stärken ist wichtig.
Demokratie bedeutet: Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Vielfalt fördern ist wichtig.
Vielfalt bedeutet: Es gibt viele verschiedene Menschen und Meinungen.
Extremismus verhindern ist wichtig.
Extremismus bedeutet: Jemand hat sehr radikale Meinungen.
Radikal bedeutet: sehr stark und ohne Kompromisse.
Das sind keine politischen Spiele.
Das sind Kern-Aufgaben unserer Gesell-schaft.
Eine Gesell-schaft ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Das Programm Demokratie leben gibt Geld an wichtige Projekte.
Die Projekte arbeiten für Demokratie und gegen Extremismus.
Jetzt soll das Programm gekürzt werden.
Kürzen bedeutet: Es gibt weniger Geld als vorher.
Das bedeutet: Einige Projekte bekommen kein Geld mehr.
Viele Menschen sind besorgt.
Sabine Bätzing-Lichtenthäler ist Ministerin.
Eine Ministerin arbeitet in der Regierung.
Sie hilft beim Regieren eines Bundes-Landes.
Sie ist die Frauen-Ministerin in Rheinland-Pfalz.
Sie sagt: Diese Kürzungen sind schädlich.
Die Bundes-Regierung erklärt die Änderungen nicht gut genug.
Heute beginnt ein wichtiges Treffen.
Das Treffen heißt: Gleich-stellungs- und Frauen-Minister-Konferenz.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Das Treffen findet in Dresden statt.
Das Datum ist der 18. Juni 2026.
Dort wird über die Kürzungen gesprochen.
Rund 200 Projekte in Deutschland sind betroffen.
Zum Beispiel das Anne-Frank-Zentrum.
Das Anne-Frank-Zentrum ist ein Bildungs-Ort.
Dort lernen Menschen etwas über den National-Sozialismus.
National-Sozialismus ist eine menschen-feindliche Welt-Ansicht.
Auch die Amadeu-Antonio-Stiftung ist betroffen.
Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist ein Verein.
Der Verein kämpft gegen Rassismus und Rechts-Extremismus.
Rassismus bedeutet: Menschen werden wegen ihrer Haut-Farbe schlecht behandelt.
Und die Organisation Hate-Aid verliert Förder-Geld.
Hate-Aid hilft Menschen, die im Internet bedroht werden.
In Rheinland-Pfalz gibt es ein Projekt.
Es heißt: Kompass gegen religiösen Extremismus.
Religiöser Extremismus bedeutet: Gewalt im Namen einer Religion.
Das Projekt zeigt: Was ist richtig, was ist falsch.
Das Projekt kämpft gegen religiösen Extremismus.
Dieses Projekt soll Ende 2026 kein Geld mehr bekommen.
Die Bundes-Regierung hat aber Förderung bis Ende 2028 versprochen.
Jetzt soll das Geld früher aufhören.
Ministerin Bätzing-Lichtenthäler sagt: Das ist nicht richtig.
Die Ministerin sagt: Diese Menschen kämpfen jeden Tag für die Demokratie.
Sie brauchen verlässliche Unter-stützung.
Verlässlich bedeutet: Man kann sich sicher darauf verlassen.
Es passiert so, wie versprochen.
Statt Unter-stützung bekommen sie jetzt Unsicherheit.
Das schwächt sie.
Die Bundes-Regierung prüft das Programm noch.
Die Prüfung ist nicht fertig.
Trotzdem hat die Bundes-Ministerin schon Kürzungen angekündigt.
Ministerin Bätzing-Lichtenthäler findet das falsch.
Die Bundes-Ministerin findet: Das Programm ist zu links-liberal.
Links-liberal bedeutet: Die Menschen wollen Gleichheit und Offenheit für alle.
Das ist die Meinung der Bundes-Ministerin.
Ministerin Bätzing-Lichtenthäler stellt klare Forderungen.
Eine Forderung bedeutet: Jemand verlangt, dass etwas getan wird.
Die Bundes-Regierung muss die versprochenen Förderungen einhalten.
Die Bundes-Länder sollen bei dem Programm mit-arbeiten dürfen.
Die Bundes-Regierung muss schnell neue Förder-Regeln machen.
Die Ministerin sagt: An der Demokratie darf man nicht sparen.
Bätzing-Lichtenthäler kämpft weiter für diese Projekte.
Sie kämpft in Rheinland-Pfalz für die Projekte.
Sie kämpft auch in ganz Deutschland für die Projekte.

Foto: Pressefoto MASFFJ Rheinland-Pfalz
Mainz (kobinet) "Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen – das sind keine ideologischen Spielwiesen, sondern Kernaufgaben unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Projekte, die sich dieser unverzichtbaren Arbeit widmen, verdienen die verlässliche Unterstützung unseres Staates. Umso schädlicher ist die schwelende Debatte über die Streichungen von bewilligten Mitteln beim Förderprogramm 'Demokratie leben!‘. Die Einstellung von bisherigen Programmbereichen und die intransparente Kommunikation zu geplanten Änderungen durch das Bundesministerium lösen spürbar Unruhe aus." Das betont die rheinland-pfälzische Frauenministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der heute am 18. Juni 2026 beginnenden Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) in Dresden. Dort stehen das Förderprogramm und die Kritik an den Kürzungsplänen von Seiten der Bunderegierung auf der Tagesordnung.
Von den Einstellungen der Programmbereiche „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ und „Innovationsprojekte“ zum Jahresende 2026 sind bundesweit rund 200 Projekte betroffen, beispielsweise beim Anne-Frank-Zentrum, bei der Amadeu-Antonio-Stiftung oder bei Hate-Aid. In Rheinland-Pfalz droht das Innovationsprojekt „Kompass gegen religiösen Extremismus“ des jüdisch-muslimischen Bildungswerks Maimonides zum Ende des Jahres seine Förderung zu verlieren, obwohl dem Träger eine Projektlaufzeit bis Ende 2028 zugesagt worden war.
„Die Menschen und Organisationen kämpfen tagtäglich für unsere Demokratie und gegen Extremismus. Sie müssen gerade mit Blick auf interne und externe Herausforderungen für unsere demokratische Gesellschaft durch verlässliche Zusagen und Finanzierung gestärkt und nicht durch Existenzsorgen geschwächt werden. Dabei ist es irritierend, dass die zuständige Bundesministerin bereits vor den Ergebnissen der Evaluierung den Wegfall von ganzen Programmbereichen und die damit verbundenen Kürzungen verkündet und mit einer vermeintlich zu linksliberalen Ausrichtung begründet“, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
„Das Thema treibt die Länder stark um und ist nach der Jugend- und Familienministerkonferenz nun auch bei der GFMK Thema. Ich erwarte, dass zugesagte Förderungen eingehalten werden, die Länder ihre Expertise bei der Weiterentwicklung des Programms einbringen können und die angekündigten neuen Förderrichtlinien schnell die unnötige Phase der Unsicherheit beenden Denn eines ist vollkommen klar: An der Demokratie spart man nicht!“, unterstreicht Bätzing-Lichtenthäler. Sie wird sich auf Landes- und Bundesebene für die Stärkung wichtiger Demokratieförderprojekte einsetzen.

Foto: Pressefoto MASFFJ Rheinland-Pfalz
Mainz (kobinet) "Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen – das sind keine ideologischen Spielwiesen, sondern Kernaufgaben unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Projekte, die sich dieser unverzichtbaren Arbeit widmen, verdienen die verlässliche Unterstützung unseres Staates. Umso schädlicher ist die schwelende Debatte über die Streichungen von bewilligten Mitteln beim Förderprogramm 'Demokratie leben!‘. Die Einstellung von bisherigen Programmbereichen und die intransparente Kommunikation zu geplanten Änderungen durch das Bundesministerium lösen spürbar Unruhe aus." Das betont die rheinland-pfälzische Frauenministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich der heute am 18. Juni 2026 beginnenden Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) in Dresden. Dort stehen das Förderprogramm und die Kritik an den Kürzungsplänen von Seiten der Bunderegierung auf der Tagesordnung.
Von den Einstellungen der Programmbereiche „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ und „Innovationsprojekte“ zum Jahresende 2026 sind bundesweit rund 200 Projekte betroffen, beispielsweise beim Anne-Frank-Zentrum, bei der Amadeu-Antonio-Stiftung oder bei Hate-Aid. In Rheinland-Pfalz droht das Innovationsprojekt „Kompass gegen religiösen Extremismus“ des jüdisch-muslimischen Bildungswerks Maimonides zum Ende des Jahres seine Förderung zu verlieren, obwohl dem Träger eine Projektlaufzeit bis Ende 2028 zugesagt worden war.
„Die Menschen und Organisationen kämpfen tagtäglich für unsere Demokratie und gegen Extremismus. Sie müssen gerade mit Blick auf interne und externe Herausforderungen für unsere demokratische Gesellschaft durch verlässliche Zusagen und Finanzierung gestärkt und nicht durch Existenzsorgen geschwächt werden. Dabei ist es irritierend, dass die zuständige Bundesministerin bereits vor den Ergebnissen der Evaluierung den Wegfall von ganzen Programmbereichen und die damit verbundenen Kürzungen verkündet und mit einer vermeintlich zu linksliberalen Ausrichtung begründet“, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler.
„Das Thema treibt die Länder stark um und ist nach der Jugend- und Familienministerkonferenz nun auch bei der GFMK Thema. Ich erwarte, dass zugesagte Förderungen eingehalten werden, die Länder ihre Expertise bei der Weiterentwicklung des Programms einbringen können und die angekündigten neuen Förderrichtlinien schnell die unnötige Phase der Unsicherheit beenden Denn eines ist vollkommen klar: An der Demokratie spart man nicht!“, unterstreicht Bätzing-Lichtenthäler. Sie wird sich auf Landes- und Bundesebene für die Stärkung wichtiger Demokratieförderprojekte einsetzen.





Lesermeinungen