Berlin (kobinet)
Die LIGA Selbst-vertretung ist ein Zusammen-schluss von Organisationen behinderter Menschen.
13 Organisationen haben sich zusammen-getan.
Gemeinsam sind sie die LIGA Selbst-vertretung.
Die LIGA Selbst-vertretung fordert wichtige Änderungen an einem Gesetz.
Es geht um das Behinderten-gleichstellungs-gesetz.
Dieses Gesetz soll dafür sorgen: Behinderte Menschen werden nicht benachteiligt.
Dieses Gesetz regelt: Wie können behinderte Menschen am Leben teil-nehmen?
Der Bundes-tag berät gerade über Änderungen an diesem Gesetz.
Der Bundes-tag ist eine Versammlung von gewählten Volks-Vertretern.
Die Volks-Vertreter machen dort die Gesetze für Deutschland.
Im Bundes-tag gibt es einen Ausschuss für Arbeit und Soziales.
Ein Ausschuss ist eine kleine Gruppe im Bundes-Tag.
Diese Gruppe beschäftigt sich genau mit einem Thema.
Dieser Ausschuss hört sich am 22. Juni 2026 Meinungen zu dem Gesetz an.
Die Bundes-regierung hat einen Gesetz-entwurf vorgelegt.
Die Bundes-regierung besteht aus dem Bundes-kanzler und den Ministern.
Sie kümmern sich um die Politik in Deutschland.
Ein Gesetz-entwurf ist ein Vorschlag für ein neues Gesetz.
Die LIGA Selbst-vertretung findet diesen Gesetz-entwurf nicht gut genug.
Im Gesetz-entwurf steht: Unternehmen müssen keine Barriere-freiheit herstellen.
Barriere-freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Eine Barriere ist ein Hindernis, das Menschen daran hindert, etwas zu tun.
Im Gesetz-entwurf steht auch: Das wäre zu viel Arbeit und zu teuer für Unternehmen.
Die LIGA Selbst-vertretung sagt: Das ist falsch und ungerecht.
Dr. Sigrid Arnade spricht für die LIGA Selbst-vertretung.
Dr. Sigrid Arnade sagt: Behinderte Menschen stoßen jeden Tag auf Barrieren.
Barrieren hindern sie daran, am Leben teil-zu-nehmen.
Deshalb brauchen wir ein starkes Gesetz mit klaren Regeln.
Die LIGA Selbst-vertretung fordert die Abgeordneten auf: Ändert den Gesetz-entwurf!
Abgeordnete sind die gewählten Vertreter im Bundes-tag.
Abgeordnete sprechen im Bundes-tag für die Bürgerinnen und Bürger.
Die Menschen haben sie dafür gewählt.
Die Abgeordneten der Regierungs-koalition sollen starke Änderungs-anträge stellen.
Eine Regierungs-koalition sind mehrere Parteien, die gemeinsam die Regierung bilden.
Änderungs-anträge sind offizielle Vorschläge, etwas im Gesetz zu ändern.
Das Gesetz bestimmt das Leben von Millionen Menschen.
Das gilt für viele Jahre.
Das Gesetz soll voraussichtlich im Juli 2026 beschlossen werden.
Deshalb muss das Gesetz wirklich helfen.
Am 22. Juni 2026 gibt es eine Demonstration vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin.
Bei einer Demonstration zeigen viele Menschen ihre Meinung auf der Straße.
Das Paul-Löbe-Haus gehört zum Bundes-tag.
Die Demonstration ist von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Behinderte Menschen nehmen teil.
Ihre Familien nehmen teil.
Und alle, die sie unterstützen.
Sie demonstrieren für Barriere-freiheit und Teil-habe.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit und gehört dazu.
Von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr findet die Anhörung im Paul-Löbe-Haus statt.
Bei einer Anhörung dürfen Menschen ihre Meinung sagen.
Wichtige Personen hören dabei genau zu.
Die Menschen bei der Demonstration wollen wissen: Was passiert in der Anhörung?
Die LIGA Selbst-vertretung arbeitet in ganz Deutschland.
Behinderte Menschen leiten diese Organisationen selbst.
Mehr Informationen gibt es auf der Website: www.liga-selbst-vertretung.de

Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Im Vorfeld der Anhörung des Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales zu Änderungen des Behindertengleichstellungsgesetz fordert die LIGA Selbstvertretung von den Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD wirksame Änderungsanträge zur Verbesserung des mangelhaften Gesetzentwurfs der Bundesregierung. Vor allem müssten die Abgeordneten sich klar dazu bekennen, dass Unternehmen zukünftig zu konkreten Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen zur Teilhabe behinderter Menschen gesetzlich verpflichtet werden.
„Der von der Bundesregierung zur Beratung im Bundestag vorgelegte Gesetzentwurf sieht vor, dass Unternehmen keine Maßnahmen für die Schaffung von Barrierefreiheit und auch nicht für angemessene Vorkehrungen zur Teilhabe behinderter Menschen treffen müssen, weil dies als eine ‚unverhältnismäßige‘ und ‚unbillige Belastung‘ eingestuft wird. Das ist ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die täglich auf Barrieren im Alltag stoßen und dadurch an der Teilhabe in weiten Bereichen des Lebens ausgeschlossen werden“, erklärte die Sprecherin der LiGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade. Nach der massiven Kritik am Gesetzentwurf von vielen behinderten Menschen, die tagtäglich durch Barrieren im Alltag behindert werden, erwartet die LIGA Selbstvertretung, dass die zuständigen Bundestagsabgeordneten wirksame Änderungen am Gesetzentwurf durch entsprechende Änderungsanträge beschließen. „Dieses Gesetz, das voraussichtlich im Juli 2026 vom Bundestag beschlossen wird, bestimmt über die Teilhabemöglichkeiten von Millionen Menschen für die nächsten Jahrzehnte. Deshalb brauchen wir ein Gesetz mit Biss und keine schönen Worte und erst recht keine Forumlierungen in einem Gesetz, wonach alles, was man für die Teilhabe behinderter Menschen tut, eine ‚unverhältnismäßige Belastung‘ ist“, betonte Dr, Sigrid Arnade.
„Behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten werden am 22. Juni 2026 von 14:00 – 17:00 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus des Bundestags in Berlin für Barrierefreiheit und Teilhabe demonstrieren sowie die Anhörung im Paul-Löbe-Haus von 15:00 bis 16:30 Uhr aufmerksam verfolgen. „Sonntagsreden, wie wichtig Inklusion und Barrierefreiheit ist, waren gestern. Nun braucht es endlich ganz konkrete und wirksame gesetzlich verankerte Regelungen, um Barrieren tatsächlich abzubauen und von vorne herein zu verhindern“, betonte Dr. Sigrid Arande.
Zur LIGA Selbstvertretung:
Die LIGA Selbstvertretung ist ein Zusammenschluss von 13 bundesweit tätigen Selbstvertretungsorganisationen, die von behinderten Menschen selbst verwaltet, geführt und gelenkt werden – www.liga-selbstvertretung.de

Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Im Vorfeld der Anhörung des Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales zu Änderungen des Behindertengleichstellungsgesetz fordert die LIGA Selbstvertretung von den Bundestagsabgeordneten der Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD wirksame Änderungsanträge zur Verbesserung des mangelhaften Gesetzentwurfs der Bundesregierung. Vor allem müssten die Abgeordneten sich klar dazu bekennen, dass Unternehmen zukünftig zu konkreten Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen zur Teilhabe behinderter Menschen gesetzlich verpflichtet werden.
„Der von der Bundesregierung zur Beratung im Bundestag vorgelegte Gesetzentwurf sieht vor, dass Unternehmen keine Maßnahmen für die Schaffung von Barrierefreiheit und auch nicht für angemessene Vorkehrungen zur Teilhabe behinderter Menschen treffen müssen, weil dies als eine ‚unverhältnismäßige‘ und ‚unbillige Belastung‘ eingestuft wird. Das ist ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die täglich auf Barrieren im Alltag stoßen und dadurch an der Teilhabe in weiten Bereichen des Lebens ausgeschlossen werden“, erklärte die Sprecherin der LiGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade. Nach der massiven Kritik am Gesetzentwurf von vielen behinderten Menschen, die tagtäglich durch Barrieren im Alltag behindert werden, erwartet die LIGA Selbstvertretung, dass die zuständigen Bundestagsabgeordneten wirksame Änderungen am Gesetzentwurf durch entsprechende Änderungsanträge beschließen. „Dieses Gesetz, das voraussichtlich im Juli 2026 vom Bundestag beschlossen wird, bestimmt über die Teilhabemöglichkeiten von Millionen Menschen für die nächsten Jahrzehnte. Deshalb brauchen wir ein Gesetz mit Biss und keine schönen Worte und erst recht keine Forumlierungen in einem Gesetz, wonach alles, was man für die Teilhabe behinderter Menschen tut, eine ‚unverhältnismäßige Belastung‘ ist“, betonte Dr, Sigrid Arnade.
„Behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten werden am 22. Juni 2026 von 14:00 – 17:00 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus des Bundestags in Berlin für Barrierefreiheit und Teilhabe demonstrieren sowie die Anhörung im Paul-Löbe-Haus von 15:00 bis 16:30 Uhr aufmerksam verfolgen. „Sonntagsreden, wie wichtig Inklusion und Barrierefreiheit ist, waren gestern. Nun braucht es endlich ganz konkrete und wirksame gesetzlich verankerte Regelungen, um Barrieren tatsächlich abzubauen und von vorne herein zu verhindern“, betonte Dr. Sigrid Arande.
Zur LIGA Selbstvertretung:
Die LIGA Selbstvertretung ist ein Zusammenschluss von 13 bundesweit tätigen Selbstvertretungsorganisationen, die von behinderten Menschen selbst verwaltet, geführt und gelenkt werden – www.liga-selbstvertretung.de





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