Berlin (kobinet)
Die Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe ist besorgt.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Das Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales hat Empfehlungen veröffentlicht.
Empfehlungen sind Ratschläge von Fach-Leuten.
Sie sagen: So sollte man etwas am besten machen.
Diese Empfehlungen betreffen die Eingliederungs-Hilfe.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Menschen mit Behinderung bekommen Unterstützung.
Diese Unterstützung hilft ihnen beim Teil-Nehmen am Leben.
Bund, Länder und Kommunen haben gemeinsam gesprochen.
Länder sind die 16 Teile Deutschlands.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Sie sind für viele Aufgaben vor Ort zuständig.
Das Gespräch war über die Eingliederungs-Hilfe.
Dieses Gespräch war im Koalitions-Vertrag so geplant.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Darin stehen Regeln für die Zusammen-Arbeit.
Regierungs-Parteien bilden gemeinsam die Regierung.
Die Empfehlungen sind das Ergebnis dieses Gesprächs.
Sie sollen die Eingliederungs-Hilfe verändern.
Die Lebens-Hilfe befürchtet: Menschen mit Behinderung werden stärker belastet.
Individuelle Leistungen sollen seltener werden.
Individuelle Leistungen bedeutet: Jeder Mensch bekommt genau die Hilfe, die er braucht.
Außerdem sollen Löhne in der Eingliederungs-Hilfe überprüft werden.
Das gilt auch für die geplante Pflege-Reform.
Pflege-Reform bedeutet: Die Regierung ändert die Regeln zur Pflege.
Ulla Schmidt ist die Bundes-Vorsitzende der Lebens-Hilfe.
Sie sagt: Leistungen der Eingliederungs-Hilfe dürfen nicht gekürzt werden.
Stattdessen soll Bürokratie abgebaut werden.
Bürokratie bedeutet: viel Papier-Kram und komplizierte Regeln.
Über 180.000 Menschen haben eine Petition der Lebens-Hilfe unterschrieben.
Eine Petition ist eine Liste mit vielen Unterschriften.
Menschen schicken sie an die Politik.
Sie wollen, dass die Politik etwas ändert.
Diese Menschen fordern: Die Eingliederungs-Hilfe muss gut bleiben.
Mehr Informationen gibt es auf der Kampagnen-Seite der Lebens-Hilfe.
Eine Kampagnen-Seite ist eine Internet-Seite zu einem bestimmten Thema.
Dort gibt es Infos und Möglichkeiten zum Mit-Machen.
Die Adresse lautet: www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht
Foto: Lebenshilfe
Berlin (kobinet) Besorgt blickt die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf die Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, die nun vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht wurden. Hierin sind die Ergebnisse eines im Koalitionsvertrag vereinbarten Dialogprozesses zwischen Bund, Ländern und Kommunen festgehalten. Die Empfehlungen bereiten eine Reform der Eingliederungshilfe vor, mit denen Menschen mit Behinderung neben der Pflegereform weiter belastet würden. Insgesamt sollen individuelle Leistungen der Eingliederungshilfe nur noch die Ausnahme sein. Überdies soll die tarifliche Entlohnung in der Eingliederungshilfe auf den Prüfstein – wie aktuell auch in der Pflegereform vorgesehen, heißt es vonseiten der Bundesvereinigung Lebenshilfe.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, sagte zu den Vorschlägen: „Zu Kürzungen bei den Leistungen der Eingliederungshilfe darf es nicht kommen, stattdessen müssen die Leistungen effizienter erbracht werden und Bürokratie abgebaut werden. Denn Menschen mit Behinderung brauchen diese Leistungen für ihre Teilhabe. Das haben über 180.000 Menschen mit ihrer Unterschrift zur Petition der Lebenshilfe bestätigt.“
Weitere Informationen zu den Sparplänen von Bund, Ländern und Kommunen sind auf der Kampagnenseite der Lebenshilfe unter www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht zu finden.
Foto: Lebenshilfe
Berlin (kobinet) Besorgt blickt die Bundesvereinigung Lebenshilfe auf die Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, die nun vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht wurden. Hierin sind die Ergebnisse eines im Koalitionsvertrag vereinbarten Dialogprozesses zwischen Bund, Ländern und Kommunen festgehalten. Die Empfehlungen bereiten eine Reform der Eingliederungshilfe vor, mit denen Menschen mit Behinderung neben der Pflegereform weiter belastet würden. Insgesamt sollen individuelle Leistungen der Eingliederungshilfe nur noch die Ausnahme sein. Überdies soll die tarifliche Entlohnung in der Eingliederungshilfe auf den Prüfstein – wie aktuell auch in der Pflegereform vorgesehen, heißt es vonseiten der Bundesvereinigung Lebenshilfe.
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, sagte zu den Vorschlägen: „Zu Kürzungen bei den Leistungen der Eingliederungshilfe darf es nicht kommen, stattdessen müssen die Leistungen effizienter erbracht werden und Bürokratie abgebaut werden. Denn Menschen mit Behinderung brauchen diese Leistungen für ihre Teilhabe. Das haben über 180.000 Menschen mit ihrer Unterschrift zur Petition der Lebenshilfe bestätigt.“
Weitere Informationen zu den Sparplänen von Bund, Ländern und Kommunen sind auf der Kampagnenseite der Lebenshilfe unter www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht zu finden.




