Bonn (kobinet)
Menschen mit Behinderung fühlen sich oft nicht dazu-gehörig.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Sie fühlen sich nicht als Teil der Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Sie haben seltener Menschen, die ihnen helfen.
Sie erleben die Gesellschaft als gespalten.
Spaltung bedeutet: Menschen leben sehr unterschiedlich.
Sie haben wenig gemeinsam.
Sie halten nicht zusammen.
Das zeigt eine Studie der Aktion Mensch.
Bei einer Studie stellen Forscher vielen Menschen Fragen.
So findet man heraus, wie etwas wirklich ist.
Die Aktion Mensch hat Menschen mit Behinderung befragt.
Die Fragen waren zu Teilhabe, Vertrauen und Demo-kratie.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Demo-kratie bedeutet: Alle Menschen haben eine Stimme.
Demo-kratie bedeutet auf Deutsch: Herrschaft des Volkes.
Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Die Ergebnisse wurden mit der Gesamt-bevölkerung verglichen.
Gesamt-bevölkerung bedeutet: alle Menschen in einem Land zusammen.
Also nicht nur eine bestimmte Gruppe.
Christina Marx spricht für die Aktion Mensch.
Sie sagt: Inklusion ist wichtig für eine starke Demo-kratie.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Manche Menschen fühlen sich nicht dazu-gehörig.
Das schwächt den Zusammen-halt.
Zusammen-halt bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie stehen füreinander ein.
Menschen mit Behinderung machen sich mehr Sorgen.
85 bis 89 Prozent sagen: Der Zusammen-halt ist in Gefahr.
Sie sehen mehr Spaltung als andere Menschen.
In der Gesamt-bevölkerung sagen das nur 76 bis 80 Prozent.
Christina Marx sagt: Das ist ein Warn-signal für alle.
Ein Warn-signal zeigt: Hier gibt es ein Problem.
Man muss jetzt aufpassen und etwas tun.
Es gibt gerade eine Chance für ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt Behinderten-gleich-stellungs-gesetz.
Kurz: BGG.
Das Behinderten-gleich-stellungs-gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es sorgt dafür, dass sie die gleichen Rechte haben.
Das BGG soll Menschen mit Behinderung gleich-stellen.
Gleich-stellen bedeutet: Alle haben die gleichen Rechte.
Christina Marx sagt: Der Plan für das neue Gesetz reicht nicht aus.
Der Plan erfüllt wichtige Anforderungen nicht.
Anforderungen sind Regeln.
Sie sagen: So muss etwas sein oder gemacht werden.
91 Prozent der Menschen mit Behinderung sagen: Demo-kratie ist gut.
In der Gesamt-bevölkerung sagen das 85 Prozent.
Aber wie die Demo-kratie funktioniert, gefällt vielen nicht.
Nur 29 Prozent der Menschen mit Behinderung sind damit zufrieden.
In der Gesamt-bevölkerung sind es 34 Prozent.
Viele Menschen erleben: Teilhabe klappt noch nicht für alle.
Nur 35 Prozent der Menschen mit Behinderung erleben Zusammen-halt in der Nach-barschaft.
Nach-barschaft bedeutet: Die Menschen, die in der Nähe wohnen.
Das sind zum Beispiel die Leute in derselben Straße.
Bei der Gesamt-bevölkerung sind es 48 Prozent.
Auch bei der Arbeit fühlen sie sich weniger dazu-gehörig.
Auch in der Schule fühlen sie sich weniger dazu-gehörig.
Auch in der Familie fühlen sie sich weniger dazu-gehörig.
Das gilt auch im Freundes-kreis.
Christina Marx sagt: Das darf so nicht bleiben.
Gesellschaft und Politik müssen handeln.
Die Aktion Mensch fordert: Menschen müssen aktiv etwas tun.
Nur so entsteht Zusammen-halt.
Politiker müssen Inklusion bei allen Entscheidungen beachten.
Das BGG muss alle dazu zwingen, Inklusion wirklich umzusetzen.
Es braucht klare Ziele für mehr Dazu-gehörigkeit.
Das gilt für Nach-barschaften, die Arbeit und die Politik.
Zusatz-Informationen zur Studie:
Die Aktion Mensch hat die Studie gemeinsam mit dem Institut Ipsos durchgeführt.
Ipsos ist ein Sozial-forschungs-institut.
Ein Sozial-forschungs-institut ist eine Einrichtung.
Dort arbeiten Fachleute, die das Leben von Menschen erforschen und befragen.
Die Befragung fand vom 11. bis 15. Juli 2025 statt.
607 Menschen mit Beeinträchtigung haben im Internet teilgenommen.
Eine Beeinträchtigung bedeutet: Manche Dinge fallen einer Person schwerer als anderen.
Die Person braucht dabei manchmal Unterstützung.
Diese 607 Menschen sind Mitglieder der Teilhabe-Community.
Die Teilhabe-Community ist das erste Umfrage-Panel nur für Menschen mit Beeinträchtigung.
Ein Umfrage-Panel ist eine feste Gruppe von Menschen.
Diese Menschen werden regelmäßig zu einem Thema befragt.
Mehr Informationen zur Teilhabe-Community gibt es hier:
www.aktion-mensch.de/teilhabe-community
Die Studie hat einen langen Namen.
Der Name in Leichter Sprache: Wie erleben Menschen mit Beeinträchtigung den Zusammen-halt?
Die Studie gibt es hier:
www.aktion-mensch.de/zusammenhalt
Die Aktion Mensch fördert inklusive Sozial-räume.
Sozial-räume sind Orte, wo Menschen zusammenkommen.
Dort treffen sie sich und machen gemeinsam Dinge.
Ein Beispiel ist das Programm Inklusion vor Ort.
Das Programm zeigt: So treffen sich Menschen im Alltag.
So wächst Dazu-gehörigkeit.
Mehr Informationen dazu gibt es hier:
www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv
Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Menschen mit Behinderung erleben in nahezu allen Lebensbereichen weniger Zugehörigkeit als die Gesamtbevölkerung. Sie verfügen seltener über stabile Unterstützungsnetzwerke und nehmen die Gesellschaft deutlich stärker als gespalten wahr. Das belegt eine Studie der Aktion Mensch unter Menschen mit Behinderung zu ihren Erfahrungen in Bezug auf Teilhabe, Vertrauen und Demokratie. Inhaltlich orientiert sich die Erhebung an der bevölkerungsrepräsentativen Zusammenhaltsstudie von ARD, ZDF und Deutschlandradio, um die Ergebnisse, mit denen der Gesamtbevölkerung vergleichen zu können. Denn: "Wer wissen will, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt steht, muss auf diejenigen schauen, die strukturell benachteiligt werden und damit marginalisiert sind. Die Befragung zeigt: Inklusion ist kein Nischenthema, sondern zentral für eine stabile Demokratie. Wo Menschen sich nicht zugehörig fühlen, gerät der Zusammenhalt insgesamt unter Druck", erklärte Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.
Stärkere Wahrnehmung gesellschaftlicher Risiken
Menschen mit Behinderung blicken mit größerer Sorge auf die Entwicklung des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Zwischen 85 und 89 Prozent stimmen den Aussagen zu, dass der Zusammenhalt gefährdet ist, die Gesellschaft auseinanderdriftet und Ungleichheit ein zentrales Problem darstellt. Damit liegen die Werte deutlich über denen der Gesamtbevölkerung (76 bis 80 Prozent). „Wenn eine große Bevölkerungsgruppe so deutlich mehr Spaltung wahrnimmt, ist das kein individuelles Empfinden, sondern ein klares Warnsignal an uns alle – an die Zivilgesellschaft ebenso wie an die Politik“, ordnet Christina Marx die Ergebnisse ein. Jedoch bleibt die aktuelle politische Chance zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) hinter den Erwartungen von Menschen mit Behinderung zurück. „Der vorliegende Entwurf verfehlt zentrale Anforderungen an gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und verbindliche Barrierefreiheit und droht damit, das Vertrauen in die politische Umsetzung weiter zu schwächen“, so Marx.
Hohe Zustimmung zur Demokratie – aber wachsende Unzufriedenheit
Obgleich das Vertrauen in die demokratische Grundordnung hoch bleibt, zeigt sich eine deutliche Lücke bei der Bewertung ihrer Umsetzung: 91 Prozent der Menschen mit Behinderung befürworten die Demokratie im Vergleich zu 85 Prozent in der Gesamtbevölkerung. Doch weniger als ein Drittel (29 Prozent) sind mit ihrem Funktionieren zufrieden (versus 34 Prozent). Diese Ergebnisse verdeutlichen: Die Befragten stehen klar zur Demokratie, jedoch erleben viele im Alltag, dass Teilhabe noch längst nicht gleichberechtigt funktioniert. Eine solche Lücke kann Vertrauen langfristig gefährden.
Weniger Zugehörigkeit im Alltag
Die Studie zeigt: Inklusion scheitert bereits oft im Alltag – dort, wo Zugehörigkeit eigentlich entstehen müsste. So erleben nur gut ein Drittel (35 Prozent) der Menschen mit Behinderung einen starken Zusammenhalt in der Nachbarschaft, im Vergleich zu fast der Hälfte (48 Prozent) der Gesamtbevölkerung. Auch im Arbeits-, Schul- oder Universitätskontext fühlen sich die Befragten weniger zugehörig. „In nahezu allen Lebensbereichen, so auch im Familien- und Freundeskreis, liegt das erlebte Zugehörigkeitsgefühl deutlich unter dem Niveau der Gesamtbevölkerung. Und wer weniger Rückhalt erlebt, hat auch strukturell schlechtere Chancen auf Teilhabe – das ist gesellschaftlich und politisch nicht hinnehmbar“, so Marx.
Politischer Handlungsauftrag: Zugehörigkeit sichern
Die Sozialorganisation warnt: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst, er muss aktiv gestaltet werden. „Eine stabile Demokratie braucht echte Teilhabe für alle. Deshalb muss Inklusion als zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt verpflichtend in allen politischen Entscheidungen verankert werden – wie etwa bei der aktuellen Reform des BGG, das alle Akteur*innen in die Pflicht nehmen muss, Inklusion und Barrierefreiheit umzusetzen. Wir brauchen konkrete Ziele für mehr Zugehörigkeit: in Nachbarschaften, im Arbeitsleben und vor allem in der politischen Umsetzung“, fordert Marx.
Zusatzinformationen:
- Für die Studie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Sozialforschungsinstitut Ipsos in der Zeit vom 11. bis 15. Juli 2025 bundesweit 607 Menschen mit Beeinträchtigung online befragt. Beteiligt haben sich die Mitglieder der sogenannten Teilhabe-Community, dem ersten Umfrage-Panel im deutschsprachigen Raum, das ausschließlich aus Menschen mit Beeinträchtigung besteht. Weitere Informationen zur Teilhabe-Community: www.aktion-mensch.de/teilhabe-community. Basis der Befragung war die Zusammenhaltsstudie, initiiert von ARD, ZDF und Deutschlandradio, in der zentrale Fragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gesamtbevölkerung untersucht wurden. Die Ergebnisse beider Erhebungen wurden durch den Hamburger Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt, der am Leibniz‑Institut für Medienforschung (Hans‑Bredow‑Institut) angesiedelt ist, miteinander vergleichen. Dieser Vergleich und die Einordnung, eröffnen einen wertvollen Blick darauf, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt erlebt wird – und wo Unterschiede, Brüche und besondere Herausforderungen sichtbar werden.
- Die vollständige Studie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Teilhabeerfahrungen und Teilhabeerwartungen von Menschen mit Beeinträchtigung“ finden Sie unter www.aktion-mensch.de/zusammenhalt.
- Die gezielte Stärkung inklusiver Sozialräume, wie zum Beispiel im Programm „Inklusion vor Ort“ von der Aktion Mensch zeigen, wie durch lokale Netzwerke Begegnung und Zugehörigkeit im Alltag konkret wachsen kann. Solche Ansätze gilt es strukturell zu stärken und in die Fläche zu bringen. Weiterführende Informationen zu unseren Initiativen für mehr Inklusion im Sozialraum finden Sie unter: www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv
Foto: Aktion Mensch
Bonn (kobinet) Menschen mit Behinderung erleben in nahezu allen Lebensbereichen weniger Zugehörigkeit als die Gesamtbevölkerung. Sie verfügen seltener über stabile Unterstützungsnetzwerke und nehmen die Gesellschaft deutlich stärker als gespalten wahr. Das belegt eine Studie der Aktion Mensch unter Menschen mit Behinderung zu ihren Erfahrungen in Bezug auf Teilhabe, Vertrauen und Demokratie. Inhaltlich orientiert sich die Erhebung an der bevölkerungsrepräsentativen Zusammenhaltsstudie von ARD, ZDF und Deutschlandradio, um die Ergebnisse, mit denen der Gesamtbevölkerung vergleichen zu können. Denn: "Wer wissen will, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt steht, muss auf diejenigen schauen, die strukturell benachteiligt werden und damit marginalisiert sind. Die Befragung zeigt: Inklusion ist kein Nischenthema, sondern zentral für eine stabile Demokratie. Wo Menschen sich nicht zugehörig fühlen, gerät der Zusammenhalt insgesamt unter Druck", erklärte Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.
Stärkere Wahrnehmung gesellschaftlicher Risiken
Menschen mit Behinderung blicken mit größerer Sorge auf die Entwicklung des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Zwischen 85 und 89 Prozent stimmen den Aussagen zu, dass der Zusammenhalt gefährdet ist, die Gesellschaft auseinanderdriftet und Ungleichheit ein zentrales Problem darstellt. Damit liegen die Werte deutlich über denen der Gesamtbevölkerung (76 bis 80 Prozent). „Wenn eine große Bevölkerungsgruppe so deutlich mehr Spaltung wahrnimmt, ist das kein individuelles Empfinden, sondern ein klares Warnsignal an uns alle – an die Zivilgesellschaft ebenso wie an die Politik“, ordnet Christina Marx die Ergebnisse ein. Jedoch bleibt die aktuelle politische Chance zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) hinter den Erwartungen von Menschen mit Behinderung zurück. „Der vorliegende Entwurf verfehlt zentrale Anforderungen an gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und verbindliche Barrierefreiheit und droht damit, das Vertrauen in die politische Umsetzung weiter zu schwächen“, so Marx.
Hohe Zustimmung zur Demokratie – aber wachsende Unzufriedenheit
Obgleich das Vertrauen in die demokratische Grundordnung hoch bleibt, zeigt sich eine deutliche Lücke bei der Bewertung ihrer Umsetzung: 91 Prozent der Menschen mit Behinderung befürworten die Demokratie im Vergleich zu 85 Prozent in der Gesamtbevölkerung. Doch weniger als ein Drittel (29 Prozent) sind mit ihrem Funktionieren zufrieden (versus 34 Prozent). Diese Ergebnisse verdeutlichen: Die Befragten stehen klar zur Demokratie, jedoch erleben viele im Alltag, dass Teilhabe noch längst nicht gleichberechtigt funktioniert. Eine solche Lücke kann Vertrauen langfristig gefährden.
Weniger Zugehörigkeit im Alltag
Die Studie zeigt: Inklusion scheitert bereits oft im Alltag – dort, wo Zugehörigkeit eigentlich entstehen müsste. So erleben nur gut ein Drittel (35 Prozent) der Menschen mit Behinderung einen starken Zusammenhalt in der Nachbarschaft, im Vergleich zu fast der Hälfte (48 Prozent) der Gesamtbevölkerung. Auch im Arbeits-, Schul- oder Universitätskontext fühlen sich die Befragten weniger zugehörig. „In nahezu allen Lebensbereichen, so auch im Familien- und Freundeskreis, liegt das erlebte Zugehörigkeitsgefühl deutlich unter dem Niveau der Gesamtbevölkerung. Und wer weniger Rückhalt erlebt, hat auch strukturell schlechtere Chancen auf Teilhabe – das ist gesellschaftlich und politisch nicht hinnehmbar“, so Marx.
Politischer Handlungsauftrag: Zugehörigkeit sichern
Die Sozialorganisation warnt: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht von selbst, er muss aktiv gestaltet werden. „Eine stabile Demokratie braucht echte Teilhabe für alle. Deshalb muss Inklusion als zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt verpflichtend in allen politischen Entscheidungen verankert werden – wie etwa bei der aktuellen Reform des BGG, das alle Akteur*innen in die Pflicht nehmen muss, Inklusion und Barrierefreiheit umzusetzen. Wir brauchen konkrete Ziele für mehr Zugehörigkeit: in Nachbarschaften, im Arbeitsleben und vor allem in der politischen Umsetzung“, fordert Marx.
Zusatzinformationen:
- Für die Studie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ hat die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Sozialforschungsinstitut Ipsos in der Zeit vom 11. bis 15. Juli 2025 bundesweit 607 Menschen mit Beeinträchtigung online befragt. Beteiligt haben sich die Mitglieder der sogenannten Teilhabe-Community, dem ersten Umfrage-Panel im deutschsprachigen Raum, das ausschließlich aus Menschen mit Beeinträchtigung besteht. Weitere Informationen zur Teilhabe-Community: www.aktion-mensch.de/teilhabe-community. Basis der Befragung war die Zusammenhaltsstudie, initiiert von ARD, ZDF und Deutschlandradio, in der zentrale Fragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Gesamtbevölkerung untersucht wurden. Die Ergebnisse beider Erhebungen wurden durch den Hamburger Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt, der am Leibniz‑Institut für Medienforschung (Hans‑Bredow‑Institut) angesiedelt ist, miteinander vergleichen. Dieser Vergleich und die Einordnung, eröffnen einen wertvollen Blick darauf, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt erlebt wird – und wo Unterschiede, Brüche und besondere Herausforderungen sichtbar werden.
- Die vollständige Studie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Teilhabeerfahrungen und Teilhabeerwartungen von Menschen mit Beeinträchtigung“ finden Sie unter www.aktion-mensch.de/zusammenhalt.
- Die gezielte Stärkung inklusiver Sozialräume, wie zum Beispiel im Programm „Inklusion vor Ort“ von der Aktion Mensch zeigen, wie durch lokale Netzwerke Begegnung und Zugehörigkeit im Alltag konkret wachsen kann. Solche Ansätze gilt es strukturell zu stärken und in die Fläche zu bringen. Weiterführende Informationen zu unseren Initiativen für mehr Inklusion im Sozialraum finden Sie unter: www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv




