HAMBURG (kobinet)
Am 11. Juni 2026 traf sich der Eltern-Verein von Leben mit Behinderung Hamburg.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Die Mitglieder sprachen über die Pläne der Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung will Geld sparen.
Das Geld soll bei der Pflege gespart werden.
Pflege bedeutet: Menschen werden bei alltäglichen Dingen unterstützt.
Zum Beispiel alte oder kranke Menschen.
Das Geld soll auch bei Hilfs-Mitteln gespart werden.
Hilfs-Mittel sind zum Beispiel Roll-Stühle.
Ein Hilfs-Mittel macht das Leben leichter.
Es hilft Menschen bei alltäglichen Dingen.
Die Mitglieder sind sehr besorgt.
Sie sind auch wütend über diese Pläne.
Viele Rechte von Menschen mit Behinderung sind bedroht.
Diese Rechte wurden in vielen Jahren erkämpft.
Jetzt sollen diese Rechte weniger werden.
Kerrin Stumpf ist die Geschäfts-Führerin des Eltern-Vereins.
Kerrin Stumpf sagt: Der Verein wird nicht schweigen.
Der Verein kämpft weiter für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Die Spar-Pläne treffen viele Menschen.
Angehörige von Menschen mit Behinderung sind betroffen.
Betroffen bedeutet: Die Spar-Pläne verändern auch ihr Leben.
Angehörige sind Menschen aus der eigenen Familie.
Zum Beispiel die Mutter, der Vater oder die Schwester.
Auch Pflege-Dienste und Einrichtungen sind betroffen.
Pflege-Dienste sind Firmen mit Pflege-Kräften.
Sie helfen kranken oder alten Menschen zu Hause.
Einrichtungen sind besondere Orte.
Dort bekommen Menschen Hilfe und Unterstützung.
Diese Folgen drohen durch die Spar-Pläne:
Aber es gibt auch gute Nachrichten.
Der Eltern-Verein feiert in diesem Jahr sein 70. Jubiläum.
Jubiläum bedeutet: Ein besonderer Jahres-Tag wird gefeiert.
Der Verein besteht seit 70 Jahren.
In dieser Zeit hat der Verein viel erreicht.
Diese Rechte und Erfolge sollen nicht verloren gehen.

Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
HAMBURG (kobinet) Anlässlich der aktuellen Sparvorschläge der Bundesregierung im Bereich Pflege, Eingliederungshilfe und Hilfsmittelversorgung zeigten sich die Mitglieder des Leben mit Behinderung Hamburg Elternvereins am 11. Juni auf ihrer Mitgliederversammlung besorgt. Für den Verein, der in diesem Jahr sein 70. Jubiläum feiert, sind die Ankündigungen eine Abkehr von Inklusion und Teilhabe. Vieles was in der Vergangenheit erreicht wurde und zum Teil als rechtssicher galt, wird nun in Frage gestellt. "Unser Aufschrei ist groß und wir werden keine Ruhe geben", so das Resümee von Kerrin Stumpf, der Geschäftsführerin des Elternvereins.
„Der Elternverein von Leben mit Behinderung Hamburg hat sich auf seiner Mitgliederversammlung am 11. Juni 2026 mit den Plänen der Bundesregierung zur Beitragsstabilisierung der Krankenversicherung, den Einsparungen in der Pflegeversicherung und den Kürzungen bei der Assistenz von Menschen mit Behinderung beschäftigt“, berichtet Geschäftsführerin Kerrin Stumpf. „Die Mitglieder, Angehörige von Menschen mit Behinderung, sind entsetzt über die Last, die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen tragen sollen.“
Die Liste der Einsparungen in der Eingliederungshilfe ist lang. Sie trifft pflegende Angehörige genauso wie die professionellen Dienste und Einrichtungen. Dazu Stumpf: „Schlechte Rollstuhlversorgung, Armut im Alter pflegender Angehörige, geringere Entlastung in der häuslichen Pflege, Gefährdung von Tariflöhnen und die Aberkennung der Selbstbestimmung – das sind die Folgen der Gesetzespläne, die jetzt bekannt werden und im parlamentarischen Verfahren sind.“

Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde
HAMBURG (kobinet) Anlässlich der aktuellen Sparvorschläge der Bundesregierung im Bereich Pflege, Eingliederungshilfe und Hilfsmittelversorgung zeigten sich die Mitglieder des Leben mit Behinderung Hamburg Elternvereins am 11. Juni auf ihrer Mitgliederversammlung besorgt. Für den Verein, der in diesem Jahr sein 70. Jubiläum feiert, sind die Ankündigungen eine Abkehr von Inklusion und Teilhabe. Vieles was in der Vergangenheit erreicht wurde und zum Teil als rechtssicher galt, wird nun in Frage gestellt. "Unser Aufschrei ist groß und wir werden keine Ruhe geben", so das Resümee von Kerrin Stumpf, der Geschäftsführerin des Elternvereins.
„Der Elternverein von Leben mit Behinderung Hamburg hat sich auf seiner Mitgliederversammlung am 11. Juni 2026 mit den Plänen der Bundesregierung zur Beitragsstabilisierung der Krankenversicherung, den Einsparungen in der Pflegeversicherung und den Kürzungen bei der Assistenz von Menschen mit Behinderung beschäftigt“, berichtet Geschäftsführerin Kerrin Stumpf. „Die Mitglieder, Angehörige von Menschen mit Behinderung, sind entsetzt über die Last, die Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen tragen sollen.“
Die Liste der Einsparungen in der Eingliederungshilfe ist lang. Sie trifft pflegende Angehörige genauso wie die professionellen Dienste und Einrichtungen. Dazu Stumpf: „Schlechte Rollstuhlversorgung, Armut im Alter pflegender Angehörige, geringere Entlastung in der häuslichen Pflege, Gefährdung von Tariflöhnen und die Aberkennung der Selbstbestimmung – das sind die Folgen der Gesetzespläne, die jetzt bekannt werden und im parlamentarischen Verfahren sind.“





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