Hamburg (kobinet)
Am 11. Juni 2026 fand eine Kund-gebung in Hamburg statt.
Bei einer Kund-gebung treffen sich viele Menschen.
Die Menschen zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Etwa 60 Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen haben dort protestiert.
Protestieren bedeutet: Menschen zeigen öffentlich ihre Meinung.
Sie sind mit etwas nicht einverstanden.
Sie forderten mehr Unter-stützung für das Betreuungs-Wesen.
Betreuungs-Wesen bedeutet: Manche Menschen brauchen Hilfe im Alltag.
Ein Berufs-Betreuer übernimmt dann bestimmte Aufgaben für sie.
Das nennt man Betreuung.
Die Kund-gebung fand an der Neuerwegs-Brücke statt.
Die Neuerwegs-Brücke ist in der Hamburger Hafen-City.
Die Hafen-City ist ein Stadt-Teil von Hamburg.
Ganz in der Nähe fand die Justiz-Minister-Konferenz statt.
Justiz-Minister-Konferenz bedeutet: Die Justiz-Minister der Bundes-Länder treffen sich.
Ein Justiz-Minister kümmert sich um Gesetze und Gerichte.
Er arbeitet für ein Bundes-Land in Deutschland.
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.
Die Konferenz ging vom 11. bis 12. Juni 2026.
Die Bundes-Länder sind zuständig für das Betreuungs-Wesen.
Zuständig bedeutet: Die Bundes-Länder müssen sich darum kümmern.
Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen kümmern sich um Menschen.
Diese Menschen können viele Dinge nicht alleine regeln.
Das kann zum Beispiel das Bezahlen von Rechnungen sein.
Viele Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen haben große Probleme.
Sie verdienen zu wenig Geld für ihre Arbeit.
Deshalb hören viele mit diesem Beruf auf.
Der Bundes-Verband der Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen heißt BdB.
In einem Bundes-Verband arbeiten viele Gruppen zusammen.
Sie wollen gemeinsam etwas erreichen.
Sie sprechen für alle Mitglieder mit einer Stimme.
Der BdB sagt: Die Politik muss jetzt handeln.
Die BdB-Vorsitzende heißt Hülya Özkan.
Die Vorsitzende leitet den Verband.
Sie spricht für alle Mitglieder.
Hülya Özkan sagte: Mehr als 1 Million Menschen brauchen Betreuung.
Es gibt zu wenige Berufs-Betreuer.
Das ist gefährlich für die betroffenen Menschen.
Hülya Özkan übergab eine Liste mit Forderungen.
Eine Forderungs-Liste enthält wichtige Wünsche.
Die Menschen möchten, dass diese Wünsche erfüllt werden.
BdB-Geschäfts-Führer Harald Freter half dabei.
Ein Geschäfts-Führer leitet eine Organisation.
Er sorgt dafür, dass die Organisation gut läuft.
Sie übergaben die Liste an Anna Gallina.
Anna Gallina ist die Hamburger Justiz-Senatorin.
Justiz-Senatorin bedeutet: Sie ist die Justiz-Ministerin von Hamburg.
Der BdB hat mehrere Forderungen.
Hier sind die wichtigsten:
Der BdB fordert bessere Bezahlung für Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen.
Der BdB fordert einheitliche Regeln für die Aus-bildung.
In einer Aus-bildung lernst du einen Beruf.
Du lernst in einer Schule und in einem Betrieb.
Einheitlich bedeutet: Dieselben Regeln in ganz Deutschland.
Der BdB fordert außerdem einheitliche digitale Strukturen.
Digitale Strukturen bedeutet: Alle Bundes-Länder nutzen dieselben Computer-Programme.
So können sie einfacher zusammenarbeiten.
Der BdB fordert eine Betreuer-Kammer.
Eine Betreuer-Kammer ist eine offizielle Organisation für alle Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen.
Das soll die Qualität der Arbeit sichern.
Der BdB fordert ein Register für alle Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen.
Ein Register ist eine offizielle Liste.
Dort stehen alle Namen und wichtigen Informationen.
Der BdB fordert auch Maßnahmen gegen den Fach-Kräfte-Mangel.
Fach-Kräfte-Mangel bedeutet: Es gibt zu wenige Fach-Leute für bestimmte Berufe.
Viele Arbeits-Plätze bleiben deshalb leer.
Maßnahmen sind feste Schritte, um etwas zu erreichen.
Zum Beispiel: Ein Gesetz beschließen oder eine Regel einführen.
Anna Gallina nahm die Liste entgegen.
Sie sagte: Die Politik ist verantwortlich für die Betreuung.
Sie sagte: Die Arbeit der Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen ist sehr wichtig.
Immer mehr Menschen werden älter.
Deshalb werden immer mehr Menschen Betreuung brauchen.
Anna Gallina sagte: Alle müssen gemeinsam Lösungen finden.
Auch Franziska Weidinger sprach auf der Kund-gebung.
Franziska Weidinger ist Justiz-Ministerin von Sachsen-Anhalt.
Sie sprach mit Hülya Özkan und Harald Freter über die Forderungen.
Der BdB wird weiter für seine Mitglieder kämpfen.
Mitglieder sind die Berufs-Betreuer und Berufs-Betreuerinnen im Verband.
Der BdB möchte die Würde betreuter Menschen schützen.
Würde bedeutet: Jeder Mensch verdient Achtung und Respekt.
Kein Mensch darf schlecht behandelt werden.
Der BdB möchte auch die Selbst-Bestimmung betreuter Menschen schützen.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.

Foto: Paul Schirnhofer/BdB
Hamburg (kobinet) Zur Eröffnung der 97. Justizministerkonferenz (JuMiKo) in Hamburg am 11. Juni 2026 haben etwa 60 Berufsbetreuer*innen vor Ort lautstark mehr (und schnellen) Einsatz auf landespolitischer Ebene für das Betreuungswesen gefordert. Die 97. Justizministerkonferenz (JuMiKo), auf der sich am 11. und 12. Juni die Justiz-minister*innen der Länder in Hamburg treffen, ist in besonderer Weise geeignet, die heikle Lage von Deutschlands Betreuungswesen zu thematisieren, da hier die landesseitige Zuständigkeit für das Betreuungswesen liegt. Viele Berufsbetreuer*innen arbeiten unter erheblichem wirtschaftlichem und organisatorischem Druck. Der Bundesverband der Berufsbetreuer*innen (BdB) sieht akuten politischen Handlungsbedarf und warnt vor einem weiteren Wegbrechen professioneller Betreuungsstrukturen: Wenn noch mehr Berufsbetreuer*innen in andere, fairer vergütete Berufe wechseln und Betreuungsvereine schließen, verstärkt sich auch der Druck auf die Betreuungsbehörden weiter. "Das bedeutet konkret, dass damit die Unterstützung von Hunderttausenden Menschen gefährdet ist", machte BdB-Vorsitzende Hülya Özkan vor Ort deutlich. Der Verband, dessen Geschäftsstelle in Hamburg sitzt, hatte deshalb zu einer Protestaktion in der Hamburger HafenCity aufgerufen.
Die Kundgebung, zu der Berufsbetreuer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten, fand am Vormittag des 11. Juni 2026 an der Neuerwegsbrücke /Ecke Pickhuben statt, in unmittelbarer Nähe des historischen „Alten Börsensaals“, dem Tagungsort der Justizminister*innenkonferenz. Zu Beginn der Konferenz übergaben die BdB-Vorsitzende Hülya Özkan und der BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter einen Forderungskatalog an die Vorsitzende der JuMiKo, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina.
Der Verband fordert unter anderem:
• ein Vergütungssystem, das den tatsächlichen Anforderungen professioneller Betreuungsarbeit entspricht,
• rechtliche Betreuung als eigenständigen, qualifizierten Beruf mit verbindlichen Qualifikationsstandards zu stärken,
• bundesweit einheitliche digitale Strukturen,
• eine berufsständische Selbstverwaltung (Betreuerkammer) als zentrales Instrument der Qualitätssicherung,
• die Einführung eines bundeseinheitlich organisierten, teilweise öffentlichen Betreuerregisters
• wirksame Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel in der rechtlichen Betreuung.
Anna Gallina betonte bei der Entgegennahme des Forderungskatalogs, dass die Herausforderungen für die Zukunft gemeinsam gelöst werden müssten und die Politik in der Verantwortung stünde. Sie betonte die extreme Wichtigkeit der Arbeit der Berufs-betreuer*innen, die in ihrer Bedeutung in einer alternden Gesellschaft noch zunehmen werde, da immer mehr Menschen auf eine rechtliche Betreuung angewiesen sein werden.
Zuvor trat Franziska Weidinger, Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt, an die Protestierenden heran und sprach mit Hülya Özkan und Dr. Harald Freter ebenfalls über den Forderungskatalog und die brennenden Punkte, die darin benannt sind. Der BdB wird sich weiterhin für seine Mitglieder und damit für die rechtliche Betreuung einsetzen, nicht zuletzt, damit die Selbstbestimmung, Teilhabe und Würde von mehr als einer Million rechtlich betreuter Menschen in Deutschland gesichert bleibt, heißt es in der Presseinformation des Verbands.

Foto: Paul Schirnhofer/BdB
Hamburg (kobinet) Zur Eröffnung der 97. Justizministerkonferenz (JuMiKo) in Hamburg am 11. Juni 2026 haben etwa 60 Berufsbetreuer*innen vor Ort lautstark mehr (und schnellen) Einsatz auf landespolitischer Ebene für das Betreuungswesen gefordert. Die 97. Justizministerkonferenz (JuMiKo), auf der sich am 11. und 12. Juni die Justiz-minister*innen der Länder in Hamburg treffen, ist in besonderer Weise geeignet, die heikle Lage von Deutschlands Betreuungswesen zu thematisieren, da hier die landesseitige Zuständigkeit für das Betreuungswesen liegt. Viele Berufsbetreuer*innen arbeiten unter erheblichem wirtschaftlichem und organisatorischem Druck. Der Bundesverband der Berufsbetreuer*innen (BdB) sieht akuten politischen Handlungsbedarf und warnt vor einem weiteren Wegbrechen professioneller Betreuungsstrukturen: Wenn noch mehr Berufsbetreuer*innen in andere, fairer vergütete Berufe wechseln und Betreuungsvereine schließen, verstärkt sich auch der Druck auf die Betreuungsbehörden weiter. "Das bedeutet konkret, dass damit die Unterstützung von Hunderttausenden Menschen gefährdet ist", machte BdB-Vorsitzende Hülya Özkan vor Ort deutlich. Der Verband, dessen Geschäftsstelle in Hamburg sitzt, hatte deshalb zu einer Protestaktion in der Hamburger HafenCity aufgerufen.
Die Kundgebung, zu der Berufsbetreuer*innen aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten, fand am Vormittag des 11. Juni 2026 an der Neuerwegsbrücke /Ecke Pickhuben statt, in unmittelbarer Nähe des historischen „Alten Börsensaals“, dem Tagungsort der Justizminister*innenkonferenz. Zu Beginn der Konferenz übergaben die BdB-Vorsitzende Hülya Özkan und der BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter einen Forderungskatalog an die Vorsitzende der JuMiKo, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina.
Der Verband fordert unter anderem:
• ein Vergütungssystem, das den tatsächlichen Anforderungen professioneller Betreuungsarbeit entspricht,
• rechtliche Betreuung als eigenständigen, qualifizierten Beruf mit verbindlichen Qualifikationsstandards zu stärken,
• bundesweit einheitliche digitale Strukturen,
• eine berufsständische Selbstverwaltung (Betreuerkammer) als zentrales Instrument der Qualitätssicherung,
• die Einführung eines bundeseinheitlich organisierten, teilweise öffentlichen Betreuerregisters
• wirksame Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel in der rechtlichen Betreuung.
Anna Gallina betonte bei der Entgegennahme des Forderungskatalogs, dass die Herausforderungen für die Zukunft gemeinsam gelöst werden müssten und die Politik in der Verantwortung stünde. Sie betonte die extreme Wichtigkeit der Arbeit der Berufs-betreuer*innen, die in ihrer Bedeutung in einer alternden Gesellschaft noch zunehmen werde, da immer mehr Menschen auf eine rechtliche Betreuung angewiesen sein werden.
Zuvor trat Franziska Weidinger, Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz des Landes Sachsen-Anhalt, an die Protestierenden heran und sprach mit Hülya Özkan und Dr. Harald Freter ebenfalls über den Forderungskatalog und die brennenden Punkte, die darin benannt sind. Der BdB wird sich weiterhin für seine Mitglieder und damit für die rechtliche Betreuung einsetzen, nicht zuletzt, damit die Selbstbestimmung, Teilhabe und Würde von mehr als einer Million rechtlich betreuter Menschen in Deutschland gesichert bleibt, heißt es in der Presseinformation des Verbands.





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