Köln (kobinet)
Köln, Chlodwig-Platz, 5. Mai 2026, 15:00 bis 17:30 Uhr
Heute findet eine Aktion statt.
Der Name der Aktion ist: DiskrimiNIErung – Respekt für alle!
Diskriminierung bedeutet: Menschen werden ungerecht behandelt.
Eine Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Die Aktion ist am Chlodwig-Platz in Köln.
Sie beginnt um 15:00 Uhr und endet um 17:30 Uhr.
Der 5. Mai ist der Europäische Protest-Tag.
Protest bedeutet: Menschen sind gegen etwas.
Sie zeigen das öffentlich.
Sie wollen eine Änderung.
Das ist ein Aktions-Tag für Menschen mit Behinderung.
Der Tag ist jedes Jahr am 5. Mai.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
An diesem Tag kämpfen Menschen für Gleich-stellung.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Das gilt auch für Menschen mit Behinderung.
Die Bundes-Regierung plant Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld.
Manche Menschen bekommen dann weniger Unterstützung.
Das schadet dem selbst-bestimmten Leben behinderter Menschen.
Selbst-bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Jeanette Severin ruft alle zur Aktion auf.
Sie arbeitet beim Zentrum für selbst-bestimmtes Leben in Köln.
Die Gruppe Wir für Sie von der Lebens-Hilfe Köln macht mit.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Auch Selbst-bestimmt Leben Behinderter Köln ist dabei.
Beide Gruppen setzen sich gegen Diskriminierung ein.
Behinderte Menschen erleben täglich Ausgrenzung.
Ausgrenzung bedeutet: Ein Mensch darf nicht mitmachen.
Er wird von anderen nicht dazu gezählt.
Oft passiert das aus Unsicherheit oder Unwissen.
Die Aktion schafft Raum für Gespräch und neues Denken.
Ab 16:45 Uhr spielt die Samba-Gruppe Queerelas Musik.
Samba ist eine Musik-Art aus Brasilien.
Dazu wird viel getrommelt und getanzt.
Bei der Aktion gibt es viele Angebote.
Ihr könnt einen Roll-Stuhl ausprobieren.
Ihr könnt einen Blinden-Stock benutzen.
Ein Blinden-Stock hilft blinden Menschen beim Gehen.
Ihr könnt auch einen Talker ausprobieren.
Ein Talker ist ein Gerät zum Sprechen.
Menschen ohne Sprache können damit sprechen.
Es gibt auch ein Domino-Spiel zum Thema Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Ihr könnt direkt mit anderen Menschen sprechen.
Auch gegen die geplanten Kürzungen wird protestiert.
Alle bekommen vor Ort eine Check-Liste.
Eine Check-Liste ist eine Liste mit Aufgaben.
Die Aufgaben kann man abhaken.
Die Check-Liste zeigt: Was kann ich selbst für Inklusion tun?
Zum Beispiel: Sprich behinderte Menschen direkt an.
Nicht die Begleit-Person daneben ansprechen.
Eine Begleit-Person hilft einem anderen Menschen im Alltag.
Oder: Räum einen E-Roller weg, wenn er den Weg versperrt.
Inklusion beginnt bei jedem einzelnen Menschen im Alltag.

Foto: Aktion Mensch
Köln (kobinet) "DiskrimiNIErung – Respekt für alle!" So lautet der Titel der Aktion zum Euroäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, die heute, am 5. Mai 2026 am Chlodwigplatz von 15:00 bis 17:30 Uhr in Köln stattfindet. "Trommeln Sie mit uns und der Sambagruppe Queerelas für eine Stadt ohne Diskriminierung! Gerade jetzt, wo angekündigte Kürzungen seitens der Bundesregierung das selbstbestimmte Leben behinderter Menschen massiv bedrohen, brauchen wir alle Unterstützung, die wir bekommen können", heißt es im Aufruf für die Aktion von Jeanette Severin vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Köln. "Seien Sie dabei, wenn sich die politische Selbstvertretung 'Wir für Sie' der Lebenshilfe Köln und wir, 'Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln' uns mitten in der Stadt gegen Alltagsdiskriminierung stark machen. Behinderte Menschen erleben täglich Ausgrenzung und Bevormundung – oft unbewusst, aus Unsicherheit oder mangelndem Wissen. Wir schaffen einen Ort des Perspektivwechsels und des Dialogs."
Was Sie vor Ort erwartet:
- Protest gegen angekündigte Kürzungen der Bundesregierung
- Musikact Queerelas ab 16.45 Uhr für Aufmerksamkeit und Begegnung
- Interaktive Mitmachstationen: Rollstuhl fahren, Blindenstock (Langstock) nutzen, Talker ausprobieren
- Perspektivwechsel, der zum Nachdenken anregt
- Direkte Gespräche mit Passant*innen und Selbstvertreter*innen
- Domino-Spiel mit Begriffen rund um das Thema Inklusion
Inklusion beginnt im Alltag
Passant*innen erhalten vor Ort eine praktische Checkliste: „Was können Sie selbst für Inklusion tun?“ Mit konkreten, alltagsnahen Tipps – zum Beispiel: „Sprechen Sie Menschen mit Behinderung direkt an, nicht ihre Assistenz“ oder: „Stellen Sie einen E-Roller zur Seite, wenn er den Weg versperrt“. Die Botschaft ist klar: Inklusion ist keine Frage von Gesetzen allein, sie beginnt mit jedem Einzelnen von uns.

Foto: Aktion Mensch
Köln (kobinet) "DiskrimiNIErung – Respekt für alle!" So lautet der Titel der Aktion zum Euroäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, die heute, am 5. Mai 2026 am Chlodwigplatz von 15:00 bis 17:30 Uhr in Köln stattfindet. "Trommeln Sie mit uns und der Sambagruppe Queerelas für eine Stadt ohne Diskriminierung! Gerade jetzt, wo angekündigte Kürzungen seitens der Bundesregierung das selbstbestimmte Leben behinderter Menschen massiv bedrohen, brauchen wir alle Unterstützung, die wir bekommen können", heißt es im Aufruf für die Aktion von Jeanette Severin vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Köln. "Seien Sie dabei, wenn sich die politische Selbstvertretung 'Wir für Sie' der Lebenshilfe Köln und wir, 'Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln' uns mitten in der Stadt gegen Alltagsdiskriminierung stark machen. Behinderte Menschen erleben täglich Ausgrenzung und Bevormundung – oft unbewusst, aus Unsicherheit oder mangelndem Wissen. Wir schaffen einen Ort des Perspektivwechsels und des Dialogs."
Was Sie vor Ort erwartet:
- Protest gegen angekündigte Kürzungen der Bundesregierung
- Musikact Queerelas ab 16.45 Uhr für Aufmerksamkeit und Begegnung
- Interaktive Mitmachstationen: Rollstuhl fahren, Blindenstock (Langstock) nutzen, Talker ausprobieren
- Perspektivwechsel, der zum Nachdenken anregt
- Direkte Gespräche mit Passant*innen und Selbstvertreter*innen
- Domino-Spiel mit Begriffen rund um das Thema Inklusion
Inklusion beginnt im Alltag
Passant*innen erhalten vor Ort eine praktische Checkliste: „Was können Sie selbst für Inklusion tun?“ Mit konkreten, alltagsnahen Tipps – zum Beispiel: „Sprechen Sie Menschen mit Behinderung direkt an, nicht ihre Assistenz“ oder: „Stellen Sie einen E-Roller zur Seite, wenn er den Weg versperrt“. Die Botschaft ist klar: Inklusion ist keine Frage von Gesetzen allein, sie beginnt mit jedem Einzelnen von uns.




