München (kobinet)
Am 5. Mai 2026 gibt es eine Demonstration in München.
Bei einer Demonstration treffen sich viele Menschen.
Die Menschen zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Die Demonstration ist eine Tanz-Parade.
Eine Parade ist ein Umzug durch die Straßen.
Viele Menschen laufen gemeinsam von Ort zu Ort.
Sie heißt: Behinderung ist Rebellion!
Rebellion bedeutet: Viele Menschen sind zusammen.
Sie sind mit etwas nicht einverstanden.
Die Parade beginnt um 18 Uhr am Sendlinger-Tor-Platz.
Das Ziel ist der Marienplatz.
Der Eintritt ist kostenlos.
Die Veranstaltung ist barriere-arm.
Barriere-arm bedeutet: Es gibt nur wenige Hindernisse.
Fast alle Menschen können überall hinkommen.
Es gibt Roll-stuhl-toiletten am Sendlinger-Tor-Platz.
Es gibt auch Roll-stuhl-toiletten am Marienplatz.
Die Parade knüpft an eine Münchner Tradition an.
Tradition bedeutet: Menschen machen etwas immer wieder.
Es gibt diese Sache schon lange.
Seit 2018 gab es das Köş-ki-val am Sendlinger-Tor-Platz.
Das Köş-ki-val war ein Fest für Kunst und Kultur.
Kultur ist alles, was Menschen machen und erschaffen.
Alle Menschen waren beim Köş-ki-val willkommen.
Das galt mit und ohne Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Der Münchner Autor Maximilian Dorner hat das Fest mitgeprägt.
Mitgeprägt bedeutet: Er hat das Fest mitgestaltet.
Die Tanz-Parade sendet ein klares Zeichen.
Alle Menschen gehören zum Stadt-bild von München.
Das gilt für alle – egal ob mit Behinderung, jung oder alt.
Die Menschen fordern ihr Recht auf Selbst-bestimmung.
Selbst-bestimmung bedeutet: Man entscheidet selbst über das eigene Leben.
Niemand anders entscheidet für einen.
Alle sind willkommen – so wie sie sind.
Rollend, gehend, tanzend oder schweigend.
Bekannte Münchner Musikerinnen und Musiker begleiten die Parade.
Zum Beispiel die Express-Brass-Band.
Community Dance München hat Tanz-Elemente für die Parade entwickelt.
Daniela Maier ist die Behinderten-beauftragte der Stadt München.
Sie vertritt die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Sie sagt: Gleich-berechtigte Teilhabe ist kein Luxus.
Gleich-berechtigung bedeutet: Alle haben die gleichen Rechte.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Gleich-berechtigte Teilhabe ist ein grundlegendes Recht.
Micaela Czisch arbeitet beim Verein Zirkel für kulturelle Bildung.
Ein Verein ist eine Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Ziel.
Kulturelle Bildung bedeutet: Menschen lernen etwas über Kunst und Musik.
Sie sagt: Gemeinsam erreichen wir mehr Menschen.
Das Ziel ist ein gerechteres München für alle.
Die Gruppe Meine.Deine.Unsere.Stimme nimmt auch teil.
Die Gruppe vertritt Menschen mit Migrations-hintergrund und Behinderung.
Migrations-hintergrund bedeutet: Diese Menschen kommen aus einem anderen Land.
Oder ihre Eltern kommen aus einem anderen Land.
Sie wollen als Teil der Gesellschaft gesehen werden.
Gesellschaft bedeutet: Alle Menschen, die zusammen an einem Ort leben.
Viele Vereine organisieren die Tanz-Parade gemeinsam.
Zum Beispiel: Gemeinwohl-wohnen e.V., AbilityAid und Community Dance München.
Gemein-wohl bedeutet: Es geht um das Gute für alle Menschen.
Auch der Zirkel für kulturelle Bildung e.V. ist dabei.
Und die Behinderten-beauftragte der Stadt München.
Datum: Dienstag, 5. Mai 2026
Uhrzeit: 18 Uhr
Start: Sendlinger-Tor-Platz, München
Ziel: Marienplatz
Eintritt: kostenlos, barriere-arm

Foto: Aktion Mensch
München (kobinet) Am 5. Mai 2026 – zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – lädt der Verein Gemeinwohlwohnen gemeinsam mit einem breiten Bündnis Münchner Organisationen zur Demonstration und Tanzparade "Behinderung ist Rebellion!" ein. Start ist um 18:00 Uhr am Sendlinger Tor Platz, das Ziel ist der Marienplatz. Die Veranstaltung ist barrierearm (R-Toiletten gibt es am Sendlinger Tor und Marienplatz).
„Der Geist der Rebellion kehrt zurück. Die Parade knüpft bewusst an eine Münchner Tradition an: Seit 2018 rief der 2023 verstorbene Münchner Autor, Aktivist und Theatermacher Maximilian Dorner – bekannt als ‚Käptn Wheelchair‘ – im Rahmen des inklusiven Köşkivals am Sendlinger Torplatz zur Rebellion auf. Das von ihm mitgeprägte Köşkival war ein offenes, partizipatives Kunst- und Kulturfestival für alle – ob mit oder ohne Behinderung, über Grenzen von körperlichen, geistigen oder seelischen Verfasstheiten, Generationen und Kulturen hinweg“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.
Worum es geht
Die Tanzparade setzt ein klares, sichtbares Zeichen: Alle Körper – unabhängig von Behinderung, Hautfarbe, Alter oder Geschlecht – gehören zum Stadtbild Münchens. Die Demonstrierenden fordern ihr Recht auf Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und solidarisches Miteinander aktiv ein. Rollend, gehend, tanzend oder schweigend – alle sind willkommen, so wie sie sind. Bekannte Münchner Musiker*innen, wie zum Beispiel unter Anderem von der ExpressBrassBand werden die Parade begleiten. In Kooperation mit Community Dance München wurde eine performative Elemente für die Parade entwickelt.
Stimmen der Organisator:innen
„Die gleichberechtigte Teilhabe und Teilgabe von Menschen mit Behinderungen ist kein Luxus, sondern ein grundlegendes Recht! Kürzungen in diesem Bereich gefährden nicht nur die individuelle Selbstbestimmung, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade jetzt braucht es eine klare politische Haltung für eine inklusive Zukunft für alle Menschen“, erklärt Daniela Maier, Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München ihr Mitwirken bei der Demonstration.
„Wir kooperieren mit Gemeinwohlwohnen e.V., weil wir zusammen mehr Menschen erreichen, unterstützen, inspirieren und ermutigen. Wir freuen uns, am 5. Mai wieder gemeinsam etwas in Bewegung zu setzen für ein gerechteres und solidarischeres München“, sagt Micaela Czisch, Geschäftsführerin des ZIRKEL für kulturelle Bildung e.V. mit dem Inklusionsprojekt ZUSAMMENKOMMEN.
„Die Selbstvertretungsgruppe Meine.Deine.Unsere.Stimme für Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung wird am 5. Mai demonstrieren, weil wir als Teil dieser Gesellschaft gesehen werden wollen und sichtbar sein wollen“, erklärt AbilityAid.
Breites Bündnis trägt die Demo
Organisiert wird die Tanzparade von Gemeinwohlwohnen e.V. – einem Münchner Verein für solidarisches und selbstbestimmtes Wohnen und Leben – gemeinsam mit AbilityAid, dem Zirkel für kulturelle Bildung e.V., Community Dance München, der Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München Daniela Meier sowie weiteren Unterstützer:innen.
Fakten auf einen Blick
Datum: Dienstag, 5. Mai 2026 Uhrzeit: 18 Uhr Startpunkt: Sendlinger Tor Platz, München Ziel: Marienplatz Eintritt: kostenlos, barrierearm

Foto: Aktion Mensch
München (kobinet) Am 5. Mai 2026 – zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – lädt der Verein Gemeinwohlwohnen gemeinsam mit einem breiten Bündnis Münchner Organisationen zur Demonstration und Tanzparade "Behinderung ist Rebellion!" ein. Start ist um 18:00 Uhr am Sendlinger Tor Platz, das Ziel ist der Marienplatz. Die Veranstaltung ist barrierearm (R-Toiletten gibt es am Sendlinger Tor und Marienplatz).
„Der Geist der Rebellion kehrt zurück. Die Parade knüpft bewusst an eine Münchner Tradition an: Seit 2018 rief der 2023 verstorbene Münchner Autor, Aktivist und Theatermacher Maximilian Dorner – bekannt als ‚Käptn Wheelchair‘ – im Rahmen des inklusiven Köşkivals am Sendlinger Torplatz zur Rebellion auf. Das von ihm mitgeprägte Köşkival war ein offenes, partizipatives Kunst- und Kulturfestival für alle – ob mit oder ohne Behinderung, über Grenzen von körperlichen, geistigen oder seelischen Verfasstheiten, Generationen und Kulturen hinweg“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.
Worum es geht
Die Tanzparade setzt ein klares, sichtbares Zeichen: Alle Körper – unabhängig von Behinderung, Hautfarbe, Alter oder Geschlecht – gehören zum Stadtbild Münchens. Die Demonstrierenden fordern ihr Recht auf Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und solidarisches Miteinander aktiv ein. Rollend, gehend, tanzend oder schweigend – alle sind willkommen, so wie sie sind. Bekannte Münchner Musiker*innen, wie zum Beispiel unter Anderem von der ExpressBrassBand werden die Parade begleiten. In Kooperation mit Community Dance München wurde eine performative Elemente für die Parade entwickelt.
Stimmen der Organisator:innen
„Die gleichberechtigte Teilhabe und Teilgabe von Menschen mit Behinderungen ist kein Luxus, sondern ein grundlegendes Recht! Kürzungen in diesem Bereich gefährden nicht nur die individuelle Selbstbestimmung, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade jetzt braucht es eine klare politische Haltung für eine inklusive Zukunft für alle Menschen“, erklärt Daniela Maier, Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München ihr Mitwirken bei der Demonstration.
„Wir kooperieren mit Gemeinwohlwohnen e.V., weil wir zusammen mehr Menschen erreichen, unterstützen, inspirieren und ermutigen. Wir freuen uns, am 5. Mai wieder gemeinsam etwas in Bewegung zu setzen für ein gerechteres und solidarischeres München“, sagt Micaela Czisch, Geschäftsführerin des ZIRKEL für kulturelle Bildung e.V. mit dem Inklusionsprojekt ZUSAMMENKOMMEN.
„Die Selbstvertretungsgruppe Meine.Deine.Unsere.Stimme für Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung wird am 5. Mai demonstrieren, weil wir als Teil dieser Gesellschaft gesehen werden wollen und sichtbar sein wollen“, erklärt AbilityAid.
Breites Bündnis trägt die Demo
Organisiert wird die Tanzparade von Gemeinwohlwohnen e.V. – einem Münchner Verein für solidarisches und selbstbestimmtes Wohnen und Leben – gemeinsam mit AbilityAid, dem Zirkel für kulturelle Bildung e.V., Community Dance München, der Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München Daniela Meier sowie weiteren Unterstützer:innen.
Fakten auf einen Blick
Datum: Dienstag, 5. Mai 2026 Uhrzeit: 18 Uhr Startpunkt: Sendlinger Tor Platz, München Ziel: Marienplatz Eintritt: kostenlos, barrierearm




