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VDAB fordert entschlossene politische Maßnahmen für mehr Teilhabe und Inklusion

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Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Anlässlich des europaweiten Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) entschlossene politische Maßnahmen für mehr Teilhabe und Inklusion. Menschen mit Behinderung haben nach Verständnis dieses Verbandes ein uneingeschränktes Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen. Dieses Recht darf nicht von Finanzierungslücken, unklaren Zuständigkeiten oder strukturellen Hürden abhängig sein.

Die Einrichtungen des VDAB leisten täglich einen zentralen Beitrag zur Umsetzung von Teilhabe – in der Eingliederungshilfe, Pflege, beruflichen Rehabilitation sowie in inklusiven Bildungs- und Arbeitsangeboten. Gleichzeitig erschweren Fachkräftemangel, hohe Bürokratie, unzureichende Finanzierungssysteme und fehlende Barrierefreiheit vielerorts eine bedarfsgerechte Unterstützung.

Vor diesem Hintergrund fordert der VDAB:

  • eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung sozialer Dienstleistungen
  • den Abbau bürokratischer Hürden und klare Zuständigkeiten
  • nachhaltige Strategien zur Fachkräftegewinnung und -bindung
  • den konsequenten Ausbau von Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen
  • eine stärkere Einbindung der Leistungserbringenden in politische Entscheidungsprozesse

Inklusion darf, so unterstreicht der VDAB, kein Anspruch auf dem Papier bleiben. Politik, Kostenträger und Gesellschaft stehen gemeinsam in der Verantwortung, tragfähige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Teilhabe gelebte Realität wird.