BERLIN (kobinet)
Am 5. Mai ist Europa-weiter Protest-Tag.
Es geht um Gleich-stellung von Menschen mit Behinderung.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Der Verband Deutscher Alten- und Behinderten-Hilfe fordert mehr Teilhabe.
Der Verband heißt kurz: VDAB.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Selbst-bestimmung.
Selbst-bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Dieses Recht gilt in allen Lebens-bereichen.
Kein Geld-mangel darf dieses Recht einschränken.
Der VDAB hilft Menschen täglich.
Er unterstützt Menschen mit Behinderung.
Er unterstützt auch ältere Menschen.
Er hilft bei Arbeit, Bildung und Pflege.
Pflege bedeutet: Menschen bekommen Hilfe im Alltag.
Es gibt aber auch große Probleme.
Es fehlen viele Fach-kräfte.
Fach-kräfte sind Menschen mit einer besonderen Ausbildung.
Sie können schwierige Aufgaben gut erledigen.
Es gibt zu viel Büro-kratie.
Büro-kratie bedeutet: Es gibt zu viele komplizierte Regeln und Formulare.
Viele Orte sind noch nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können einen Ort nutzen.
Das gilt auch für Menschen im Roll-stuhl.
Das gilt auch für Menschen mit Seh-behinderung.
Das ist noch nicht überall so.
Das muss sich ändern.
Deshalb fordert der VDAB jetzt:
- Genug Geld für soziale Dienst-leistungen
- Weniger komplizierte Regeln
- Mehr Fach-kräfte gewinnen und halten
- Überall Barriere-freiheit schaffen
- Ein-richtungen bei politischen Entscheidungen einbinden
Dienst-leistungen sind Hilfen für Menschen.
Zum Beispiel Pflege, Beratung oder Betreuung.
Ein-richtungen sind Orte oder Gruppen, die Menschen helfen.
Zum Beispiel Pflege-heime oder Beratungs-stellen.
Inklusion muss wirklich gelebt werden.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Politik und Gesellschaft tragen gemeinsam Verantwortung.
Verantwortung bedeutet: Man kümmert sich selbst um Probleme.
Nur so wird Teilhabe wirklich möglich.

Foto: VDAB
BERLIN (kobinet) Anlässlich des europaweiten Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) entschlossene politische Maßnahmen für mehr Teilhabe und Inklusion. Menschen mit Behinderung haben nach Verständnis dieses Verbandes ein uneingeschränktes Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen. Dieses Recht darf nicht von Finanzierungslücken, unklaren Zuständigkeiten oder strukturellen Hürden abhängig sein.
Die Einrichtungen des VDAB leisten täglich einen zentralen Beitrag zur Umsetzung von Teilhabe – in der Eingliederungshilfe, Pflege, beruflichen Rehabilitation sowie in inklusiven Bildungs- und Arbeitsangeboten. Gleichzeitig erschweren Fachkräftemangel, hohe Bürokratie, unzureichende Finanzierungssysteme und fehlende Barrierefreiheit vielerorts eine bedarfsgerechte Unterstützung.
Vor diesem Hintergrund fordert der VDAB:
- eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung sozialer Dienstleistungen
- den Abbau bürokratischer Hürden und klare Zuständigkeiten
- nachhaltige Strategien zur Fachkräftegewinnung und -bindung
- den konsequenten Ausbau von Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen
- eine stärkere Einbindung der Leistungserbringenden in politische Entscheidungsprozesse
Inklusion darf, so unterstreicht der VDAB, kein Anspruch auf dem Papier bleiben. Politik, Kostenträger und Gesellschaft stehen gemeinsam in der Verantwortung, tragfähige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Teilhabe gelebte Realität wird.

Foto: VDAB
BERLIN (kobinet) Anlässlich des europaweiten Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) entschlossene politische Maßnahmen für mehr Teilhabe und Inklusion. Menschen mit Behinderung haben nach Verständnis dieses Verbandes ein uneingeschränktes Recht auf Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen. Dieses Recht darf nicht von Finanzierungslücken, unklaren Zuständigkeiten oder strukturellen Hürden abhängig sein.
Die Einrichtungen des VDAB leisten täglich einen zentralen Beitrag zur Umsetzung von Teilhabe – in der Eingliederungshilfe, Pflege, beruflichen Rehabilitation sowie in inklusiven Bildungs- und Arbeitsangeboten. Gleichzeitig erschweren Fachkräftemangel, hohe Bürokratie, unzureichende Finanzierungssysteme und fehlende Barrierefreiheit vielerorts eine bedarfsgerechte Unterstützung.
Vor diesem Hintergrund fordert der VDAB:
- eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung sozialer Dienstleistungen
- den Abbau bürokratischer Hürden und klare Zuständigkeiten
- nachhaltige Strategien zur Fachkräftegewinnung und -bindung
- den konsequenten Ausbau von Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen
- eine stärkere Einbindung der Leistungserbringenden in politische Entscheidungsprozesse
Inklusion darf, so unterstreicht der VDAB, kein Anspruch auf dem Papier bleiben. Politik, Kostenträger und Gesellschaft stehen gemeinsam in der Verantwortung, tragfähige Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Teilhabe gelebte Realität wird.




