HAMBURG (kobinet)
Kraft-Stoff kostet gerade sehr viel Geld.
Kraft-Stoff ist Benzin oder Diesel.
Damit fahren Autos.
Das ist ein großes Problem für Berufs-Betreuer.
Ein Berufs-Betreuer hilft anderen Menschen im Alltag.
Er begleitet sie zu Ämtern oder zum Arzt.
Dafür fahren Berufs-Betreuer viel mit dem Auto.
Berufs-Betreuer fahren täglich zu vielen Orten.
Sie besuchen ihre Klienten zu Hause.
Klienten sind die Menschen, denen Berufs-Betreuer helfen.
Sie fahren auch zu Gerichten und Kranken-Häusern.
Besonders auf dem Land sind die Wege weit.
Ohne Auto können Berufs-Betreuer nicht arbeiten.
Das Geld für Berufs-Betreuer bleibt gleich.
Vergütung bedeutet: das Geld, das man für Arbeit bekommt.
Die Kosten für Kraft-Stoff steigen aber weiter.
Dazu kommt eine Abgabe auf CO2.
Eine Abgabe ist eine Gebühr für etwas, das die Umwelt belastet.
CO2 ist ein Gas.
Es entsteht beim Autofahren.
Man kann es nicht sehen.
Dadurch wird Kraft-Stoff noch teurer.
In anderen Berufen gibt es mehr Geld bei höheren Kosten.
Für Berufs-Betreuer gibt es das nicht.
Das ist ungerecht.
Viele Berufs-Betreuer haben kaum noch genug Geld.
Manche müssen ihre Büros schließen.
Der BdB fordert mehr Geld für Berufs-Betreuer.
BdB bedeutet: Bundes-Verband der Berufs-Betreuerinnen und Berufs-Betreuer.
Das ist eine große Gruppe von Berufs-Betreuern in Deutschland.
Der BdB möchte höhere feste Geld-Beträge für Berufs-Betreuer.
Oder der BdB möchte extra Geld für hohe Fahrt-Kosten.
Fahrt-Kosten sind das Geld für Benzin oder Diesel.
Die Chefin des BdB heißt Hülya Özkan.
Sie spricht für alle Berufs-Betreuer in Deutschland.
Sie sagt: Viele Berufs-Betreuer haben kaum noch Geld.
Die hohen Benzin-Preise sind ein sehr großes Problem.
Ohne Hilfe bekommen viele Menschen weniger Unterstützung.
Der Tank-Rabatt hilft Berufs-Betreuern etwas.
Ein Rabatt bedeutet: etwas kostet weniger Geld.
Beim Tank-Rabatt kostet Kraft-Stoff kurze Zeit weniger.
Aber der Rabatt gilt nur 2 Monate lang.
Danach braucht es eine dauerhafte Lösung.
Schon jetzt fangen zu wenige Menschen diesen Beruf an.
Deutschland braucht in Zukunft noch mehr Berufs-Betreuer.

Foto: Sven Darmer
HAMBURG (kobinet) Die stark gestiegenen Kraftstoffpreise bringen Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer in ganz Deutschland zunehmend in finanzielle Bedrängnis. Besonders betroffen sind Betreuerinnen und Betreuer im ländlichen Raum, die täglich weite Strecken zurücklegen müssen und auf das Auto angewiesen sind. Hinzu kommt: Durch steigende CO₂-Abgaben verteuern sich Kraftstoffe strukturell weiter. Für Berufsbetreuer*innen bedeutet das eine dauerhafte Mehrbelastung – ohne entsprechende Anpassung ihrer Vergütung.
Berufsbetreuer sind täglich unterwegs: zu Klientinnen und Klienten, zu Behörden, zu Gerichten, in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Die steigenden Mobilitätskosten treffen den Berufsstand daher unmittelbar. In vielen anderen Bereichen gibt es einen Ausgleich für gestiegene Betriebskosten. Beispiel Logistik: In Speditionsverträgen wird oft ein variabler Zuschlag vereinbart, der sich monatlich oder wöchentlich am aktuellen Dieselpreis orientiert. Auch viele Cloud-Anbieter behalten sich in ihren AGB vor, Gebühren jährlich moderat (zum Beispiel um drei bis fünf Prozent) anzupassen, um steigende Server- und Personalkosten zu decken.
Die Betreuervergütung bleibt weitgehend statisch – obwohl die realen Ausgaben deutlich steigen. Gerade im ländlichen Raum verschärft sich die Situation: Lange Fahrstrecken sind dort unvermeidbar. Ohne Auto ist die Arbeit faktisch nicht möglich.
Der Bundesverband der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer (BdB) fordert daher weitere Entlastungsmaßnahmen sowie eine strukturelle Anpassung der Vergütung. Denkbar seien gezielte Ausgleichszahlungen oder eine Erhöhung der Vergütungspauschalen, um die gestiegenen Kosten zumindest abzufedern.
Die BdB-Bundesvorsitzende Hülya Özkan erklärt: „Viele Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer arbeiten längst am finanziellen Limit. Die stark gestiegenen Benzinpreise brechen vielen buchstäblich das Genick. Wer täglich auf das Auto angewiesen ist, kann diese Kosten nicht einfach auffangen. Wenn wir nicht gegensteuern, gefährden wir die Unterstützung von hunderttausenden betreuten Menschen.“
Zwar lindere der Tankrabatt in den kommenden zwei Monaten die Lage, doch braucht es für Berufsbetreuer eine nachhaltige Lösung. Der BdB warnt: „Steigende Kosten bei gleichzeitig unzureichender Vergütung gefährden die wirtschaftliche Grundlage vieler Betreuungsbüros. Die prekären Rahmenbedingungen sorgen schon jetzt für fehlenden Nachwuchs.“ Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und steigender Betreuungsbedarfe könne sich Deutschland diesen Trend nicht leisten“, sagt Hülya Özkan.

Foto: Sven Darmer
HAMBURG (kobinet) Die stark gestiegenen Kraftstoffpreise bringen Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer in ganz Deutschland zunehmend in finanzielle Bedrängnis. Besonders betroffen sind Betreuerinnen und Betreuer im ländlichen Raum, die täglich weite Strecken zurücklegen müssen und auf das Auto angewiesen sind. Hinzu kommt: Durch steigende CO₂-Abgaben verteuern sich Kraftstoffe strukturell weiter. Für Berufsbetreuer*innen bedeutet das eine dauerhafte Mehrbelastung – ohne entsprechende Anpassung ihrer Vergütung.
Berufsbetreuer sind täglich unterwegs: zu Klientinnen und Klienten, zu Behörden, zu Gerichten, in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Die steigenden Mobilitätskosten treffen den Berufsstand daher unmittelbar. In vielen anderen Bereichen gibt es einen Ausgleich für gestiegene Betriebskosten. Beispiel Logistik: In Speditionsverträgen wird oft ein variabler Zuschlag vereinbart, der sich monatlich oder wöchentlich am aktuellen Dieselpreis orientiert. Auch viele Cloud-Anbieter behalten sich in ihren AGB vor, Gebühren jährlich moderat (zum Beispiel um drei bis fünf Prozent) anzupassen, um steigende Server- und Personalkosten zu decken.
Die Betreuervergütung bleibt weitgehend statisch – obwohl die realen Ausgaben deutlich steigen. Gerade im ländlichen Raum verschärft sich die Situation: Lange Fahrstrecken sind dort unvermeidbar. Ohne Auto ist die Arbeit faktisch nicht möglich.
Der Bundesverband der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer (BdB) fordert daher weitere Entlastungsmaßnahmen sowie eine strukturelle Anpassung der Vergütung. Denkbar seien gezielte Ausgleichszahlungen oder eine Erhöhung der Vergütungspauschalen, um die gestiegenen Kosten zumindest abzufedern.
Die BdB-Bundesvorsitzende Hülya Özkan erklärt: „Viele Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer arbeiten längst am finanziellen Limit. Die stark gestiegenen Benzinpreise brechen vielen buchstäblich das Genick. Wer täglich auf das Auto angewiesen ist, kann diese Kosten nicht einfach auffangen. Wenn wir nicht gegensteuern, gefährden wir die Unterstützung von hunderttausenden betreuten Menschen.“
Zwar lindere der Tankrabatt in den kommenden zwei Monaten die Lage, doch braucht es für Berufsbetreuer eine nachhaltige Lösung. Der BdB warnt: „Steigende Kosten bei gleichzeitig unzureichender Vergütung gefährden die wirtschaftliche Grundlage vieler Betreuungsbüros. Die prekären Rahmenbedingungen sorgen schon jetzt für fehlenden Nachwuchs.“ Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und steigender Betreuungsbedarfe könne sich Deutschland diesen Trend nicht leisten“, sagt Hülya Özkan.




