HANNOVER (kobinet)
Am 5. Mai ist der Europa-weite Protest-Tag.
Der Protest-Tag ist ein Aktions-Tag für Menschen mit Behinderung.
An diesem Tag geht es um Gleich-Stellung.
Gleich-Stellung bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Kein Mensch wird schlechter behandelt als ein anderer.
Der Behinderten-Sport-Verband Niedersachsen fordert an diesem Tag etwas.
Ein Verband ist eine große Gruppe von Vereinen.
Der Behinderten-Sport-Verband Niedersachsen wird auch BSN genannt.
Der BSN fordert mehr Unterstützung für Menschen mit Behinderung.
Politik und Gesellschaft sollen dabei helfen.
Eine Gesellschaft ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
Der BSN sagt: Sport ist sehr wichtig.
Sport gehört genauso dazu wie Arbeit und Wohnen.
Sport gehört auch genauso dazu wie Bildung.
Gemeinsamer Sport bringt Menschen zusammen.
BSN-Präsident Karl Finke sagt etwas Wichtiges.
Ein Präsident ist der Chef von einer Organisation.
Karl Finke sagt: Wir wollen eine Gesellschaft für alle.
In dieser Gesellschaft soll Viel-falt etwas Gutes sein.
Viel-falt bedeutet: Es gibt viele verschiedene Menschen und Dinge.
Der BSN hat ein wichtiges Ziel.
Sport-Plätze und Sport-Hallen sollen barriere-frei werden.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können den Ort nutzen.
Es gibt keine Hindernisse für Menschen mit Behinderung.
Es soll mehr Sport-Angebote für alle Menschen geben.
Jeder Mensch soll Sport machen können.
Im Jahr 2016 gab es ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt Bundes-Teil-habe-Gesetz.
Das Bundes-Teil-habe-Gesetz gibt Menschen mit Behinderung mehr Rechte.
Menschen mit Behinderung sollen ihr Leben selbst bestimmen.
Der BSN hilft, dieses Gesetz umzusetzen.
Der BSN lebt Inklusion selbst vor.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen gemeinsam mit.
Jeder Mensch gehört dazu.
Im BSN sind Sport-lerinnen und Sportler mit Behinderung dabei.
Auch Trainer und Trainerinnen mit Behinderung arbeiten im BSN.
Im Vor-stand des BSN sitzen viele Menschen mit Behinderung.
Ein Vor-stand leitet eine Organisation.
Der Vor-stand trifft wichtige Entscheidungen.
Das zeigt: Der BSN meint es ernst mit der Inklusion.
Karl Finke sagt: Wir setzen uns weiter ein.
Wir stehen für Selbst-Bestimmung und Viel-falt.

Foto: BSN
HANNOVER (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert der Behindertensportverband Niedersachsen e.V. (BSN) Politik und Gesellschaft auf, die Belange von Menschen mit Behinderungen konsequent zu berücksichtigen und Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen. Der Verband fordert zudem, sportliche Aktivitäten als gleichwertigen Bestandteil inklusiver Lebenswelten stärker in den Fokus zu rücken. Neben Arbeit, Wohnen und Bildung gehört nach Auffassung des BSN auch der Sport zu den wesentlichen Elementen des gesellschaftlichen Miteinanders und zu den zentralen Säulen der Inklusion. "Aus gemeinsamem Sport entsteht Haltung – und Haltung führt zu Veränderung. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der Vielfalt als Bereicherung gesehen wird", sagt BSN-Präsident Karl Finke mit Blick in die Zukunft.
Ein zentrales Anliegen des BSN ist seit vielen Jahren der Ausbau barrierefreier Sportstätten, um Menschen mit Behinderung einen Zugang zu Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft zu ermöglichen. Ebenso gehört die gezielte Förderung inklusiver Sportangebote zu den Kernforderungen des Verbandes. Die gleichberechtigte Möglichkeit, Sport auszuüben, ist aus Sicht des BSN ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Vielfalt und Inklusion.
Zugleich verweist der BSN auf die Ziele des 2016 eingeführten Bundesteilhabegesetzes (BTHG), das die direkte Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen stärken sowie sie finanziell entlasten soll. Als Landesverband bietet hier der BSN seine Mitwirkung und Unterstützung an.
Der Verband geht in Sachen Inklusion mit gutem Beispiel voran: Im BSN sind nicht nur Sportler*innen mit Behinderung organisiert, sie werden auch von Trainerinnen und Trainern mit Behinderung betreut – wie etwa von der Landestrainerin Para Leichtathletik. Auch im Präsidium sind überwiegend Menschen mit Behinderungen vertreten. Dies unterstreicht den Anspruch des Verbandes, Inklusion und Mitbestimmung aktiv zu leben.
BSN-Präsident Karl Finke betont: „Als Sportverband für Menschen mit Behinderung setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck für eine inklusive Gesellschaft ein und stehen für Selbstbestimmung und Vielfalt.“

Foto: BSN
HANNOVER (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert der Behindertensportverband Niedersachsen e.V. (BSN) Politik und Gesellschaft auf, die Belange von Menschen mit Behinderungen konsequent zu berücksichtigen und Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen. Der Verband fordert zudem, sportliche Aktivitäten als gleichwertigen Bestandteil inklusiver Lebenswelten stärker in den Fokus zu rücken. Neben Arbeit, Wohnen und Bildung gehört nach Auffassung des BSN auch der Sport zu den wesentlichen Elementen des gesellschaftlichen Miteinanders und zu den zentralen Säulen der Inklusion. "Aus gemeinsamem Sport entsteht Haltung – und Haltung führt zu Veränderung. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, eine inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der Vielfalt als Bereicherung gesehen wird", sagt BSN-Präsident Karl Finke mit Blick in die Zukunft.
Ein zentrales Anliegen des BSN ist seit vielen Jahren der Ausbau barrierefreier Sportstätten, um Menschen mit Behinderung einen Zugang zu Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft zu ermöglichen. Ebenso gehört die gezielte Förderung inklusiver Sportangebote zu den Kernforderungen des Verbandes. Die gleichberechtigte Möglichkeit, Sport auszuüben, ist aus Sicht des BSN ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Vielfalt und Inklusion.
Zugleich verweist der BSN auf die Ziele des 2016 eingeführten Bundesteilhabegesetzes (BTHG), das die direkte Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen stärken sowie sie finanziell entlasten soll. Als Landesverband bietet hier der BSN seine Mitwirkung und Unterstützung an.
Der Verband geht in Sachen Inklusion mit gutem Beispiel voran: Im BSN sind nicht nur Sportler*innen mit Behinderung organisiert, sie werden auch von Trainerinnen und Trainern mit Behinderung betreut – wie etwa von der Landestrainerin Para Leichtathletik. Auch im Präsidium sind überwiegend Menschen mit Behinderungen vertreten. Dies unterstreicht den Anspruch des Verbandes, Inklusion und Mitbestimmung aktiv zu leben.
BSN-Präsident Karl Finke betont: „Als Sportverband für Menschen mit Behinderung setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck für eine inklusive Gesellschaft ein und stehen für Selbstbestimmung und Vielfalt.“




