BERLIN (kobinet)
Am 13. Dezember 2006 haben viele Länder ein wichtiges Papier beschlossen.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe von 193 Ländern.
Diese Länder arbeiten zusammen.
Das Papier heißt: UN-Behinderten-rechts-Konvention.
Eine Konvention ist ein Versprechen.
Alle Länder halten sich daran.
Die Konvention bedeutet: Menschen mit Behinderung haben dieselben Rechte wie alle anderen.
In diesem Jahr ist die Konvention 20 Jahre alt.
Jedes Jahr am 5. Mai gibt es den Europäischen Protest-Tag.
Der Protest-Tag findet seit 2012 statt.
An diesem Tag kämpfen Menschen für die Gleich-stellung.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Das Motto in diesem Jahr lautet: Menschen-Rechte sind nicht verhandelbar.
Nicht verhandelbar bedeutet: Niemand darf diese Rechte wegnehmen.
Das IB&P ist das Institut für Behinderung und Parti-zi-pation.
Ein Institut ist eine Einrichtung.
Dort arbeiten Fach-Leute und forschen zu einem Thema.
Parti-zi-pation bedeutet: Mit-machen und mit-bestimmen.
Das IB&P hat das ABiD gegründet.
Das IB&P lädt Gäste aus anderen Ländern ein.
Die Gäste kommen aus der Ukraine, Moldova, Georgien und Kasachstan.
Die Gäste sind Vertreter von Verbänden für Menschen mit Behinderung.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Sie setzen sich gemeinsam für ein Ziel ein.
Am 5. Mai gehen alle gemeinsam durch Berlin.
Sie starten am Brandenburger Tor.
Sie enden am Roten Rat-Haus.
So zeigen sie: Wir kämpfen gemeinsam für gleiche Rechte.
Am 6. Mai gibt es ein Treffen im Deutschen Bundes-Tag.
Der Deutsche Bundes-Tag ist das Parlament in Deutschland.
Das Parlament ist eine Versammlung von Volks-Vertretern.
Dort werden Gesetze gemacht.
Das Thema des Treffens ist: 20 Jahre UN-Behinderten-rechts-Konvention.
Menschen aus verschiedenen Ländern berichten dort über ihre Erfahrungen.
Dr. Karsten Lippmann leitet das IB&P.
Er sagt: Wir müssen gemeinsam für gleiche Rechte kämpfen.
Das gilt in ganz Europa und weltweit.
Das Motto lautet: Viel-falt stärkt.
Zusammen geht mehr!
Viel-falt bedeutet: Es gibt viele verschiedene Menschen.
Das ist etwas Gutes.
Im Dezember 2024 gab es den Europäischen Behinderten-Gipfel.
Ein Gipfel-Treffen ist ein wichtiges Treffen.
Politiker sprechen dort über wichtige Sachen.
Im April 2025 gab es den Globalen Behinderungs-Gipfel in Berlin.
Auf dem Gipfel haben Verbände Versprechen gegeben.
Ein Versprechen war: Wir arbeiten mit Verbänden aus Ost-Europa und Zentral-Asien zusammen.
Auch das IB&P hat dieses Versprechen gegeben.
Das IB&P bedankt sich bei der Aktion Mensch.
Aktion Mensch ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Behinderung.
Das IB&P bedankt sich bei der Stiftung West-Östliche Begegnungen.
Eine Stiftung ist eine Organisation.
Sie hat Geld und gibt es für gute Zwecke aus.
Das IB&P bedankt sich bei Sören Pellmann.
Sören Pellmann ist Mitglied im Deutschen Bundes-Tag.
Er ist Sprecher für Behinderten-Politik der Fraktion Die Linke.
Eine Fraktion ist eine Gruppe von Politikern.
Diese Politiker arbeiten zusammen.
Sie alle haben die Veranstaltungen unterstützt.

Foto: gemeinfrei
BERLIN (kobinet) Am 13.12.2006 verabschiedete die UN-Vollversammlung in New York das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK). Dieses Jubiläum ist auch Thema des seit 2012 alljährlich am 5. Mai stattfindenden Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, der in diesem Jahr unter dem Motto "Menschenrechte sind nicht verhandelbar" mit vielfältigen Aktionen in Deutschland gestaltet wird. Auf Einladung des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) nehmen in diesem Jahr die Vorsitzenden und weitere Mitglieder der Behindertenverbände aus der Ukraine, Moldova, Georgien und Kasachstan an der Protestveranstaltung am 5. Mai in Berlin vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus teil.
Am 6. Mai hat das IB&P im Zusammenhang mit dem internationalen Protesttag zu einem internationalen Erfahrungsaustausch mit dem Thema „20 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – Für eine Welt ohne Barrieren“ in den Deutschen Bundestag eingeladen.
Hierzu Dr. Karsten Lippmann, der Vorsitzende des IB&P: „Mit ihrer Teilnahme und ihren Redebeiträgen werden die Behindertenvertreter aus den vier Staaten deutlich machen, dass wir für gleiche Rechte, echte Teilhabe und eine inklusive Gesellschaft über die Ländergrenzen hinaus gemeinsam in Europa und weltweit kämpfen müssen. Damit setzen sie ein Zeichen ganz im Sinne des Europäischen Protesttages: VIELFALT STÄRKT. ZUSAMMEN GEHT MEHR!
Damit knüpfen wir auch an den Europäischen Behindertengipfel (ERDS) im Dezember 2024 und an den Global Disability Summit (GDS 2025) im April 2025 in Berlin an. Auf dem GDS 2025 hatte sich der Deutsche Behindertenrat verpflichtet, >die regelmäßige Pflege des internationalen Austausches mit anderen Allianzen behinderter Menschen, insbesondere mit den Vertreter*innen der Behindertenverbände aus Osteuropa und Zentralasien, in den nächsten drei Jahren (zu) intensivieren.< Auch das IB&P hatte in diesem Sinne eine Selbstverpflichtung auf dem GDS 2025 abgegeben."
Das IB&P dankt der Aktion MENSCH, der Stiftung West-Östliche Begegnungen sowie dem Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann, Vorsitzender und behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, für die Unterstützung der Veranstaltungen.

Foto: gemeinfrei
BERLIN (kobinet) Am 13.12.2006 verabschiedete die UN-Vollversammlung in New York das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK). Dieses Jubiläum ist auch Thema des seit 2012 alljährlich am 5. Mai stattfindenden Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, der in diesem Jahr unter dem Motto "Menschenrechte sind nicht verhandelbar" mit vielfältigen Aktionen in Deutschland gestaltet wird. Auf Einladung des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) nehmen in diesem Jahr die Vorsitzenden und weitere Mitglieder der Behindertenverbände aus der Ukraine, Moldova, Georgien und Kasachstan an der Protestveranstaltung am 5. Mai in Berlin vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus teil.
Am 6. Mai hat das IB&P im Zusammenhang mit dem internationalen Protesttag zu einem internationalen Erfahrungsaustausch mit dem Thema „20 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention – Für eine Welt ohne Barrieren“ in den Deutschen Bundestag eingeladen.
Hierzu Dr. Karsten Lippmann, der Vorsitzende des IB&P: „Mit ihrer Teilnahme und ihren Redebeiträgen werden die Behindertenvertreter aus den vier Staaten deutlich machen, dass wir für gleiche Rechte, echte Teilhabe und eine inklusive Gesellschaft über die Ländergrenzen hinaus gemeinsam in Europa und weltweit kämpfen müssen. Damit setzen sie ein Zeichen ganz im Sinne des Europäischen Protesttages: VIELFALT STÄRKT. ZUSAMMEN GEHT MEHR!
Damit knüpfen wir auch an den Europäischen Behindertengipfel (ERDS) im Dezember 2024 und an den Global Disability Summit (GDS 2025) im April 2025 in Berlin an. Auf dem GDS 2025 hatte sich der Deutsche Behindertenrat verpflichtet, >die regelmäßige Pflege des internationalen Austausches mit anderen Allianzen behinderter Menschen, insbesondere mit den Vertreter*innen der Behindertenverbände aus Osteuropa und Zentralasien, in den nächsten drei Jahren (zu) intensivieren.< Auch das IB&P hatte in diesem Sinne eine Selbstverpflichtung auf dem GDS 2025 abgegeben."
Das IB&P dankt der Aktion MENSCH, der Stiftung West-Östliche Begegnungen sowie dem Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann, Vorsitzender und behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, für die Unterstützung der Veranstaltungen.




