Berlin (kobinet)
Heute ist der Europäische Protest-Tag.
Dieser Tag steht für die Gleich-Stellung von Menschen mit Behinderung.
Gleich-Stellung bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der Berufs-Bildungs-Werke fordert etwas.
Eine Bundes-Arbeits-Gemeinschaft ist eine Gruppe von Einrichtungen.
Sie arbeiten gemeinsam für ein Ziel in ganz Deutschland.
Ein Berufs-Bildungs-Werk ist eine Schule für Berufe.
Dort lernt man einen Beruf.
Die Abkürzung dafür ist: BAG BBW.
Die BAG BBW fordert die Bundes-Regierung auf.
Die Bundes-Regierung soll klar für etwas einstehen.
Das nennt man ein Bekenntnis.
Die BAG BBW will, dass Leistungen zur Reha gesichert werden.
Reha bedeutet: Menschen bekommen Hilfe.
Diese Hilfe soll ihr Leben wieder besser machen.
Menschen mit Behinderung bekommen Unterstützung.
Diese Unterstützung hilft ihnen, am Leben teil-zu-nehmen.
Aktuell wird über mögliche Kürzungen gesprochen.
Kürzungen bedeutet: Es soll Geld gespart werden.
Tobias Schmidt leitet die BAG BBW.
Er sagt: Die Spar-Pläne machen ihm große Sorgen.
Wer wenig Unterstützung bekommt, kommt oft nicht weiter.
Das schadet den Menschen und der Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen, die zusammen leben.
Die Berufs-Bildungs-Werke bereiten junge Menschen auf die Arbeit vor.
Jedes Jahr werden 16.000 junge Menschen mit Behinderung unterstützt.
Es gibt 51 Berufs-Bildungs-Werke in Deutschland.
Diese Einrichtungen sind wichtig für echte Teil-Habe.
Teil-Habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Jede abgeschlossene Aus-Bildung ist gut.
In einer Aus-Bildung lernst du einen Beruf.
Du lernst in einer Schule und in einem Betrieb.
Die Aus-Bildung ist gut für die jungen Menschen selbst.
Sie ist gut für die Betriebe.
Und sie ist gut für die gesamte Gesellschaft.
Die BAG BBW wendet sich an die Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung soll die Förderung langfristig sichern.
Förderung bedeutet: Jemand bekommt Hilfe oder Geld.
Diese Hilfe soll etwas Gutes ermöglichen.
Langfristig bedeutet: für viele Jahre.
Alle jungen Menschen sollen am Arbeits-Leben teil-nehmen können.

Foto: BAG BBW
Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Sicherung der Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe. Hintergrund sind aktuelle Diskussionen über eine mögliche Begrenzung der Ausgaben in der Eingliederungshilfe, die die Sorge nähren, dass weitere Einsparungen in anderen Bereichen der Rehabilitation folgen.
Dazu erklärt Tobias Schmidt, Vorsitzender des Vorstands der BAG BBW. „Die aktuellen Sparkurse in der Eingliederungs- und Jugendhilfe sind Anlass zu großer Sorge. Die gesellschaftlichen Folgen sind absehbar: wer es schwer hat, bleibt auf der Strecke. Wir als Berufsbildungswerke sind alarmiert. In unsere Ausbildungszentren werden jedes Jahr 16.000 junge Menschen mit Behinderungen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet und qualifiziert. Die Leistungen der 51 Berufsbildungswerke sind eine zentrale Voraussetzung für echte Teilhabe und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Arbeits- und Fachkräftesicherung. Jede gelungene Ausbildung ist ein Gewinn – für die jungen Menschen selbst, für die Betriebe und für unsere Gesellschaft insgesamt. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, die Finanzierung der beruflichen Rehabilitation langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Ziel muss es sein, nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben für alle jungen Menschen zu gewährleisten.“

Foto: BAG BBW
Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Sicherung der Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe. Hintergrund sind aktuelle Diskussionen über eine mögliche Begrenzung der Ausgaben in der Eingliederungshilfe, die die Sorge nähren, dass weitere Einsparungen in anderen Bereichen der Rehabilitation folgen.
Dazu erklärt Tobias Schmidt, Vorsitzender des Vorstands der BAG BBW. „Die aktuellen Sparkurse in der Eingliederungs- und Jugendhilfe sind Anlass zu großer Sorge. Die gesellschaftlichen Folgen sind absehbar: wer es schwer hat, bleibt auf der Strecke. Wir als Berufsbildungswerke sind alarmiert. In unsere Ausbildungszentren werden jedes Jahr 16.000 junge Menschen mit Behinderungen auf den Arbeitsmarkt vorbereitet und qualifiziert. Die Leistungen der 51 Berufsbildungswerke sind eine zentrale Voraussetzung für echte Teilhabe und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Arbeits- und Fachkräftesicherung. Jede gelungene Ausbildung ist ein Gewinn – für die jungen Menschen selbst, für die Betriebe und für unsere Gesellschaft insgesamt. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, die Finanzierung der beruflichen Rehabilitation langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Ziel muss es sein, nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben für alle jungen Menschen zu gewährleisten.“




