BERLIN (kobinet)
Heute ist der Europäische Protest-Tag.
Das ist ein Aktions-Tag für Menschen mit Behinderung.
An diesem Tag kämpfen viele Menschen für gleiche Rechte.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Dr. Joachim Rock spricht über wichtige Probleme.
Er leitet den Paritätischen Gesamt-Verband.
Das ist eine große Organisation in Deutschland.
Die Organisation hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Dr. Rock sagt: Menschen mit Behinderung werden nicht gleich behandelt.
Vor mehr als 15 Jahren hat die UNO ein Gesetz beschlossen.
Die UNO bedeutet: Viele Länder arbeiten zusammen.
Das Gesetz heißt UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Viele Länder haben diesen Vertrag unterschrieben.
Dieses Gesetz wird noch nicht überall umgesetzt.
Dr. Rock stellt klare Forderungen.
Alle Menschen sollen überall mitmachen können.
Das nennt man Teil-Habe.
Teil-Habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Gebäude und Wege sollen für alle zugänglich sein.
Das nennt man Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Auch das Internet muss für alle nutzbar sein.
Diese Rechte sind Menschen-Rechte.
Menschen-Rechte gelten für alle Menschen auf der Welt.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Diese Rechte müssen eingehalten werden.

Foto: Paritätischer Gesamtverband
BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung stellt Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes fest, dass die aktuelle Debatte um weitreichende Kürzungen in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe deutlich zeigt: "Die Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen sind noch immer nicht ausreichend anerkannt". Mehr als 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention bleibt ihre konsequente Umsetzung eine zentrale politische Aufgabe, so Rock und betont: "Am heutigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen fordern wir, gleichberechtigte Teilhabe endlich verbindlich zu verwirklichen, ohne Wenn und Aber. Dazu gehören umfassende Barrierefreiheit, auch im digitalen Raum, sowie die Verwirklichung individueller Rechtsansprüche. Es geht nicht um freiwillige Leistungen, sondern um die Umsetzung grundlegender Menschenrechte!"

Foto: Paritätischer Gesamtverband
BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung stellt Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes fest, dass die aktuelle Debatte um weitreichende Kürzungen in der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe deutlich zeigt: "Die Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen sind noch immer nicht ausreichend anerkannt". Mehr als 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention bleibt ihre konsequente Umsetzung eine zentrale politische Aufgabe, so Rock und betont: "Am heutigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen fordern wir, gleichberechtigte Teilhabe endlich verbindlich zu verwirklichen, ohne Wenn und Aber. Dazu gehören umfassende Barrierefreiheit, auch im digitalen Raum, sowie die Verwirklichung individueller Rechtsansprüche. Es geht nicht um freiwillige Leistungen, sondern um die Umsetzung grundlegender Menschenrechte!"




