STUTTGART (kobinet)
Am 5. Mai 2026 ist der Europa-weite Protest-Tag.
Das ist ein Aktions-Tag für Menschen mit Behinderung.
An diesem Tag geht es um Gleich-stellung.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband Baden-Württemberg hat einen Brief geschrieben.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband ist ein großer Verein.
Der Verein hilft Menschen, die Unter-stützung brauchen.
Der Brief geht an die Landes-Regierung in Baden-Württemberg.
Die Landes-Regierung leitet ein Bundes-Land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
In Baden-Württemberg leben fast 1 Million Menschen mit schwerer Behinderung.
Jeden Tag besuchen rund 2.000 Menschen eine Tages-Stätte.
Eine Tages-Stätte ist ein Ort für Menschen mit seelischen Erkrankungen.
Dort bekommen sie tagsüber Begleitung und Hilfe.
Diese Menschen brauchen mehr Unter-stützung.
Im Brief fordert der Verband bessere Eingliederungs-Hilfe.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Menschen mit Behinderung bekommen Hilfe.
Sie sollen überall mitmachen können.
Es gibt das Bundes-Teilhabe-Gesetz.
Das Bundes-Teilhabe-Gesetz ist ein Gesetz in Deutschland.
Das Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Dieses Gesetz soll jeden Menschen einzeln unter-stützen.
Das Gesetz muss jetzt wirklich angewendet werden.
Es gibt zu viel Bürokratie.
Bürokratie bedeutet: Es gibt viele komplizierte Regeln und Formulare.
Diese Bürokratie soll einfacher werden.
So bekommt jeder Mensch schneller Hilfe.
Ulf Hartmann leitet den Verband.
Er ist im Vor-stand.
Der Vor-stand ist eine kleine Gruppe.
Diese Gruppe leitet den Verein.
Er sagt: Menschen-Rechte sind nicht verhandelbar.
Nicht verhandelbar bedeutet: Daran darf nicht gespart werden.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen.
Diese Rechte gelten auf der ganzen Welt.
Diese Rechte müssen geschützt werden.
Dr. Jürgen Heinz leitet die Lebens-Hilfe Donau-Iller.
Er fordert: Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention muss umgesetzt werden.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Vertrag zwischen vielen Ländern.
Der Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Außerdem brauchen Fach-Kräfte mehr Unter-stützung.
Fach-Kräfte sind Menschen mit einer besonderen Aus-bildung.
Sie helfen bei der Teilhabe.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Nur so kann echte Teilhabe gelingen.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband bietet der Landes-Regierung Hilfe an.
Zusammen sollen gute Lösungen gefunden werden.
Das Ziel ist eine bessere Eingliederungs-Hilfe für alle.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des europaweiten Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg die neue Landesregierung in einem offenen Brief zu entschlossenem Handeln aufgefordert. Die Eingliederungshilfe muss gezielt weiterentwickelt werden, um gleichberechtigte Teilhabe zu sichern und die Rechte von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen konsequent umzusetzen. Allein in Baden-Württemberg gibt es fast eine Million Bürgerinnen und Bürger mit einer Schwerbehinderung, rund 2.000 Menschen besuchen jeden Tag Tagesstätten für psychisch erkrankte Menschen. Im Zentrum der Forderungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands steht die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe in Baden-Württemberg.
Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde ein grundlegender Systemwechsel hin zu personenzentrierten Leistungen eingeleitet, der nun konsequent umgesetzt werden muss. Ziel muss es sein, Leistungen bedarfsgerecht, wirksam und nachhaltig auszugestalten und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die aktuell umfangreichen bürokratischen Verwaltungsabläufe müssen kritisch auf die Notwendigkeit und Teilhabeförderlichkeit geprüft und Abläufe müssen, wo immer möglich und sinnhaft, verschlankt und standardisiert werden.
„Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes dürfen nicht dem Spardruck öffentlicher Haushalte zum Opfer fallen. Menschen mit Behinderungen sind keine Objekte staatlicher Fürsorge, sondern Träger*innen eigener Rechte“, so Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.
Dr. Jürgen Heinz, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Donau-Iller e.V., ergänzt: „Ich erwarte von der neuen Landesregierung, dass die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention konsequent und verbindlich verfolgt wird. Dazu gehört, dass Leistungen zu Teilhabe schnell und unbürokratisch am tatsächlichen Bedarf orientiert gewährt werden und Fachkräfte im Teilhabebereich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie tatsächlich verdienen, damit Teilhabe überhaupt erst möglich wird.“
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg bietet der Landesregierung seine fachliche Expertise für die anstehenden Reformprozesse an und steht für einen konstruktiven Dialog zur Verfügung. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die eine wirksame, bedarfsgerechte und zukunftsfeste Eingliederungshilfe gewährleisten.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Anlässlich des europaweiten Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg die neue Landesregierung in einem offenen Brief zu entschlossenem Handeln aufgefordert. Die Eingliederungshilfe muss gezielt weiterentwickelt werden, um gleichberechtigte Teilhabe zu sichern und die Rechte von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen konsequent umzusetzen. Allein in Baden-Württemberg gibt es fast eine Million Bürgerinnen und Bürger mit einer Schwerbehinderung, rund 2.000 Menschen besuchen jeden Tag Tagesstätten für psychisch erkrankte Menschen. Im Zentrum der Forderungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands steht die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe in Baden-Württemberg.
Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde ein grundlegender Systemwechsel hin zu personenzentrierten Leistungen eingeleitet, der nun konsequent umgesetzt werden muss. Ziel muss es sein, Leistungen bedarfsgerecht, wirksam und nachhaltig auszugestalten und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die aktuell umfangreichen bürokratischen Verwaltungsabläufe müssen kritisch auf die Notwendigkeit und Teilhabeförderlichkeit geprüft und Abläufe müssen, wo immer möglich und sinnhaft, verschlankt und standardisiert werden.
„Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes dürfen nicht dem Spardruck öffentlicher Haushalte zum Opfer fallen. Menschen mit Behinderungen sind keine Objekte staatlicher Fürsorge, sondern Träger*innen eigener Rechte“, so Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.
Dr. Jürgen Heinz, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Donau-Iller e.V., ergänzt: „Ich erwarte von der neuen Landesregierung, dass die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention konsequent und verbindlich verfolgt wird. Dazu gehört, dass Leistungen zu Teilhabe schnell und unbürokratisch am tatsächlichen Bedarf orientiert gewährt werden und Fachkräfte im Teilhabebereich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie tatsächlich verdienen, damit Teilhabe überhaupt erst möglich wird.“
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg bietet der Landesregierung seine fachliche Expertise für die anstehenden Reformprozesse an und steht für einen konstruktiven Dialog zur Verfügung. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die eine wirksame, bedarfsgerechte und zukunftsfeste Eingliederungshilfe gewährleisten.




