HANNOVER (kobinet)
Der Sozial-Verband Deutschland kümmert sich um Menschen in Not.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen anderen Menschen gemeinsam.
Die Abkürzung dafür ist: SoVD.
Am 5. Mai ist der Europa-weite Protest-Tag.
An diesem Tag geht es um Gleich-stellung.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Es geht um die Gleich-stellung von Menschen mit Behinderungen.
Alle Menschen sollen die gleichen Rechte haben.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Die Bundes-Regierung plant viele Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld und weniger Hilfe.
Diese Kürzungen betreffen Menschen mit Behinderungen.
Es soll weniger Hilfe bei der Pflege geben.
Pflege bedeutet: Eine Person hilft einer anderen Person im Alltag.
Zum Beispiel beim Waschen, Anziehen oder Essen.
Es soll auch weniger Therapie geben.
Therapie bedeutet: Fach-Leute helfen einem kranken Menschen.
Außerdem sollen Menschen mehr selbst bezahlen.
Dirk Swinke leitet den SoVD in Nieder-sachsen.
Er sagt: Diese Kürzungen sind falsch.
Menschen mit Behinderungen können dann nicht mehr selbst bestimmen.
Selbst bestimmen bedeutet: Man gestaltet das eigene Leben selbst.
Ein Beispiel: Persönliche Assistenz hilft Menschen im Roll-stuhl.
Assistenz bedeutet: Eine Person hilft dir bei Dingen, die du alleine nicht kannst.
Diese Hilfe macht das Leben selbst-ständiger.
Mit Assistenz können diese Menschen arbeiten oder studieren.
Hilfe vor Ort ist sehr wichtig.
Mit dieser Hilfe müssen Menschen nicht in ein Heim ziehen.
Diese Hilfe ermöglicht mehr Selbst-ständigkeit.
Selbst-ständigkeit bedeutet: Du entscheidest selbst.
Niemand sagt dir, was du machen musst.
In Nieder-sachsen leben etwa 700.000 Menschen mit einer schweren Behinderung.
Diese Menschen wären von den Kürzungen direkt betroffen.
Betroffen bedeutet: Die Kürzungen verändern ihr Leben.
Der SoVD fordert die Landes-Regierung in Nieder-sachsen auf.
Die Landes-Regierung soll handeln.
Die Landes-Regierung regiert ein Bundes-land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Auch der Sozial-Minister soll handeln.
Die Kürzungen sollen nicht kommen.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Sowohl bei der Gesundheitsversorgung als auch bei der Eingliederungshilfe betrachtet der Sozialverband Deutschland (SoVD) die derzeitigen Entwicklungen mit großer Sorge. Anlässlich des "Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen" am 5. Mai macht der Verband deshalb deutlich, dass die geplanten Kürzungen das Leben von Menschen mit einer Behinderung massiv einschränken würden. Er fordert die Politik auf, die Pläne nicht umzusetzen und stattdessen Inklusion voranzutreiben.
Weniger Assistenzleistungen, Therapien und Unterstützung vor Ort, dafür aber höhere Zuzahlungen bei der medizinischen Versorgung – das sind nur einige Vorhaben, die die Bundesregierung derzeit bei Menschen mit Behinderung plant. „All unsere Errungenschaften für Betroffene werden damit zunichte gemacht“, betont Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Das diesjährige Motto des Aktionstags – „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ – sei deshalb besonders passend. „Wir reden nicht nur über irgendwelche Kostenfaktoren, sondern über Menschen, die nicht mehr selbstbestimmt leben können, wenn die Reformen umgesetzt werden“, betont Swinke und macht deutlich, warum die Unterstützung so wichtig ist: „Eine persönliche Assistenz ermöglicht es jemandem, der*die im Rollstuhl sitzt, zu arbeiten oder zu studieren. Konkrete Hilfen vor Ort verhindern, dass Betroffene in eine Einrichtung ziehen müssen. Das sind nur zwei Beispiele für mehr Selbstständigkeit.“
Da in Niedersachsen etwa 700.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung leben, die von den geplanten Kürzungen direkt betroffen wären, fordert Niedersachsens größter Sozialverband das sofortige Eingreifen der Landesregierung und des Sozialministers.

Foto: SoVD
HANNOVER (kobinet) Sowohl bei der Gesundheitsversorgung als auch bei der Eingliederungshilfe betrachtet der Sozialverband Deutschland (SoVD) die derzeitigen Entwicklungen mit großer Sorge. Anlässlich des "Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen" am 5. Mai macht der Verband deshalb deutlich, dass die geplanten Kürzungen das Leben von Menschen mit einer Behinderung massiv einschränken würden. Er fordert die Politik auf, die Pläne nicht umzusetzen und stattdessen Inklusion voranzutreiben.
Weniger Assistenzleistungen, Therapien und Unterstützung vor Ort, dafür aber höhere Zuzahlungen bei der medizinischen Versorgung – das sind nur einige Vorhaben, die die Bundesregierung derzeit bei Menschen mit Behinderung plant. „All unsere Errungenschaften für Betroffene werden damit zunichte gemacht“, betont Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Das diesjährige Motto des Aktionstags – „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ – sei deshalb besonders passend. „Wir reden nicht nur über irgendwelche Kostenfaktoren, sondern über Menschen, die nicht mehr selbstbestimmt leben können, wenn die Reformen umgesetzt werden“, betont Swinke und macht deutlich, warum die Unterstützung so wichtig ist: „Eine persönliche Assistenz ermöglicht es jemandem, der*die im Rollstuhl sitzt, zu arbeiten oder zu studieren. Konkrete Hilfen vor Ort verhindern, dass Betroffene in eine Einrichtung ziehen müssen. Das sind nur zwei Beispiele für mehr Selbstständigkeit.“
Da in Niedersachsen etwa 700.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung leben, die von den geplanten Kürzungen direkt betroffen wären, fordert Niedersachsens größter Sozialverband das sofortige Eingreifen der Landesregierung und des Sozialministers.




