ESSEN (kobinet)
Am 5. Mai 2026 ist der Europäische Protest-Tag.
An diesem Tag gehen Menschen in ganz Deutschland auf die Straße.
Sie kämpfen für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Auch in Essen findet eine Demo statt.
Bei einer Demo gehen viele Menschen gemeinsam auf die Straße.
Sie zeigen ihre Meinung.
Die Menschen wollen gleichberechtigt leben.
Gleichberechtigt bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Das gilt für alle Menschen.
Egal ob jemand eine Behinderung hat oder nicht.
Das steht im Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland.
Alle müssen sich daran halten.
Das steht auch in der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag zwischen vielen Ländern.
Der Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Trotzdem gibt es noch viele Hindernisse im Alltag.
Ein Hindernis ist etwas, das den Weg schwierig macht.
Zum Beispiel eine Treppe für jemanden im Roll-Stuhl.
Viele Orte sind nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können einen Ort gut erreichen.
Manche Menschen werden wegen ihrer Behinderung benachteiligt.
Benachteiligt bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt als andere.
In diesem Jahr gibt es einen weiteren Grund für die Demo.
Die Politik will Unterstützungs-Leistungen kürzen.
Unterstützungs-Leistungen sind Hilfen für Menschen mit Behinderung.
Diese Hilfen kommen vom Staat.
Sie helfen Menschen mit Behinderung beim Leben.
Kürzen bedeutet: Die Hilfen werden weniger.
Außerdem soll es mehr Kontrollen geben.
Viele Menschen sehen ihre Rechte dadurch bedroht.
Die Menschen bei der Demo sagen klar:
Teil-Habe ist ein Menschen-Recht.
Teil-Habe bedeutet: Alle können im Leben mitmachen und dazu-gehören.
Daran darf nicht gespart werden.
Die Demo in Essen startet am 5. Mai 2026.
Sie beginnt um 16:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz.
Der Willy-Brandt-Platz ist beim Haupt-Bahnhof.
Die Demo endet gegen 19:00 Uhr am Limbecker Platz.
Beide Orte sind barriere-frei erreichbar.
Das Netz-Werk für Frauen und Mädchen mit Behinderung NRW nimmt auch teil.
Ein Netz-Werk ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen für ein Ziel.
Der Arbeits-Kreis heißt: Leise war gestern, laut ist heute.
Auch dieser Arbeits-Kreis ist bei der Demo dabei.

Foto: ht
ESSEN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gehen am 5. Mai 2026 in ganz Deutschland Menschen auf die Straße. Auch in Essen wird ein deutliches Zeichen gesetzt: Für mehr Inklusion, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe. Der Protesttag wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und eine Gesellschaft einzufordern, in der alle Menschen gleichberechtigt leben können – unabhängig von Behinderung oder chronischer Erkrankung. In diesem Jahr erhält der Protest eine zusätzliche politische Brisanz. Diskutierte Kürzungen bei Unterstützungsleistungen sowie stärkere Einschränkungen und Kontrollen gefährden die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Viele Betroffene sehen dadurch ihre Rechte bedroht.
Trotz Fortschritten, insbesondere durch die UN-Behindertenrechtskonvention, bestehen weiterhin erhebliche Barrieren im Alltag. Teilhabe ist vielerorts nicht selbstverständlich, Diskriminierung gehört für viele noch immer zur Realität.
Angesichts der diskutierten Kürzungen bei Unterstützungsleistungen sowie stärkere Einschränkungen und Kontrollen ist die Botschaft der Demonstrierenden klar: Teilhabe ist ein Menschenrecht – kein Sparposten.
In Essen beginnt die Demonstration am 5. Mai 2026 um 16:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz (Hauptbahnhof, bei der Post) und endet gegen 19:00 Uhr am Limbecker Platz. Beide Haltestellen sind barrierefrei erreichbar. Auch das Netzwerk für Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung NRW wird mit dem Arbeitskreis „Leise war gestern, laut ist heute“ an der Demonstration teilnehmen.

Foto: ht
ESSEN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gehen am 5. Mai 2026 in ganz Deutschland Menschen auf die Straße. Auch in Essen wird ein deutliches Zeichen gesetzt: Für mehr Inklusion, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe. Der Protesttag wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um auf die Rechte von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und eine Gesellschaft einzufordern, in der alle Menschen gleichberechtigt leben können – unabhängig von Behinderung oder chronischer Erkrankung. In diesem Jahr erhält der Protest eine zusätzliche politische Brisanz. Diskutierte Kürzungen bei Unterstützungsleistungen sowie stärkere Einschränkungen und Kontrollen gefährden die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Viele Betroffene sehen dadurch ihre Rechte bedroht.
Trotz Fortschritten, insbesondere durch die UN-Behindertenrechtskonvention, bestehen weiterhin erhebliche Barrieren im Alltag. Teilhabe ist vielerorts nicht selbstverständlich, Diskriminierung gehört für viele noch immer zur Realität.
Angesichts der diskutierten Kürzungen bei Unterstützungsleistungen sowie stärkere Einschränkungen und Kontrollen ist die Botschaft der Demonstrierenden klar: Teilhabe ist ein Menschenrecht – kein Sparposten.
In Essen beginnt die Demonstration am 5. Mai 2026 um 16:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz (Hauptbahnhof, bei der Post) und endet gegen 19:00 Uhr am Limbecker Platz. Beide Haltestellen sind barrierefrei erreichbar. Auch das Netzwerk für Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung NRW wird mit dem Arbeitskreis „Leise war gestern, laut ist heute“ an der Demonstration teilnehmen.




