STUTTGART (kobinet)
Hans-Josef Hotz leitet den Sozial-Verband VdK Baden-Württemberg.
Ein Sozial-Verband hilft Menschen mit Problemen.
Der VdK ist so ein Verband.
Hotz kritisiert die geplante Kranken-Kassen-Reform.
Eine Reform bedeutet: Es gibt neue Regeln.
Diese Reform ändert die Regeln für Kranken-Kassen.
Er sagt: Die Reform schadet den Versicherten.
Versicherte sind Menschen mit einer Kranken-Kasse.
Sie zahlen jeden Monat Geld an die Kranken-Kasse.
Der Bund zahlt künftig 250 Millionen Euro mehr.
Dieses Geld ist für Menschen mit Bürger-Geld.
Bürger-Geld ist Geld vom Staat für Menschen ohne Arbeit.
Das findet Hotz zu wenig.
Richtig wären 12 Milliarden Euro pro Jahr.
Gleichzeitig kürzt der Bund seinen Zuschuss für Kranken-Kassen.
Ein Zuschuss ist Geld, das der Staat dazu gibt.
Dieser Zuschuss wird jetzt kleiner.
Er sinkt von 14,5 auf 12,5 Milliarden Euro.
Hotz sagt: Er sollte bei 37,7 Milliarden Euro liegen.
Es gibt Kosten, die der Staat zahlen sollte.
Man nennt diese Kosten: Versicherungs-fremde Leistungen.
Das sind Aufgaben des Staates, keine Aufgaben der Versicherten.
Mit der Reform zahlen die Versicherten diese Kosten selbst.
Das sind 1,75 Milliarden Euro mehr als bisher.
Hotz sagt: Das ist falsch und ungerecht.

Foto: Jutta Kübler
STUTTGART (kobinet) Der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Hans-Josef Hotz, macht deutlich, dass die Krankenkassenreform zu Lasten der gesetzlich versicherten geht. "Über diesen beschlossenen Kabinettsentwurf zur Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung können wir nur den Kopf schütteln.," so Hotz, "Da geht man ein kleines Schrittchen in die richtige Richtung und beteiligt sich als Bund mit 250 Millionen Euro mehr an der Finanzierung der Gesundheitsleistungen für die Bürgergeldbeziehenden. 12 Milliarden Euro im Jahr wären aber der tatsächliche Ausgleich. Im Gegenzug dazu wird der Bundeszuschuss, der genau der Ausgleich für diese sogenannten versicherungsfremden Leistungen sein soll, von 14,5 auf 12,5 Milliarden gekürzt. Er müsste korrekt bei 37,7 Milliarden Euro liegen. Die gesetzlich Versicherten zahlen also mit der Reform weitere 1,75 Milliarden an versicherungsfremden Leistungen mehr und sind wohl das Sparschwein der Nation. Das ist an Irrwitzigkeit kaum zu überbieten."

Foto: Jutta Kübler
STUTTGART (kobinet) Der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg, Hans-Josef Hotz, macht deutlich, dass die Krankenkassenreform zu Lasten der gesetzlich versicherten geht. "Über diesen beschlossenen Kabinettsentwurf zur Finanzreform der gesetzlichen Krankenversicherung können wir nur den Kopf schütteln.," so Hotz, "Da geht man ein kleines Schrittchen in die richtige Richtung und beteiligt sich als Bund mit 250 Millionen Euro mehr an der Finanzierung der Gesundheitsleistungen für die Bürgergeldbeziehenden. 12 Milliarden Euro im Jahr wären aber der tatsächliche Ausgleich. Im Gegenzug dazu wird der Bundeszuschuss, der genau der Ausgleich für diese sogenannten versicherungsfremden Leistungen sein soll, von 14,5 auf 12,5 Milliarden gekürzt. Er müsste korrekt bei 37,7 Milliarden Euro liegen. Die gesetzlich Versicherten zahlen also mit der Reform weitere 1,75 Milliarden an versicherungsfremden Leistungen mehr und sind wohl das Sparschwein der Nation. Das ist an Irrwitzigkeit kaum zu überbieten."




