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Tickets für einen „Dialog im Stillen “

Zeichnung eines Mannes, welcher den Zeigefinger über den Mund legt und so auffordert, still zu sein
Still sein
Foto: azmeyart-design In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

HAMBRUG (kobinet) Anlässlich des Europäischen Monats der Verschiedenheit, des European Diversity Month, der jährlich im Mai stattfindet, ermöglicht das Dialoghaus Hamburg Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Stadtteilen den Zugang zu einer außergewöhnlichen Erfahrung. Dank einer erfolgreichen Spendenkampagne wird ein Bildungsangebot zum Thema Inklusion für jene erschwinglich, die sonst oft außen vor bleiben.

In einer Welt, die immer lauter wird, ist das Schweigen oft die größte Herausforderung. Doch während Kommunikation meist über das Wort definiert wird, beweist das Dialoghaus Hamburg in der Speicherstadt das Gegenteil. Mit der neuen Förderaktion zum European Diversity Month öffnet die gemeinnützige Einrichtung ihre Türen nun gezielt für jene, deren Teilhabe am kulturellen Leben oft am Geldbeutel scheitert.

Ab sofort können 1.500 Schülerinnen und Schüler von Hamburger Schulen mit den Sozialindizes 1 bis 3 die Erlebnisausstellung „Dialog im Stillen“ für einen stark subventionierten Preis von nur 10 Euro besuchen. Obwohl das Dialoghaus seine Bildungstickets bereits subventioniert, bleibt der reguläre Preis für viele Schulen in prekären Lagen oft unerschwinglich. Mit der Förderung soll für diese Schulen der Zugang zu kultureller Bildung erleichtert und jungen Menschen ein Perspektivwechsel erlaubt werden.

„Mit dieser Aktion möchten wir sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche – unabhängig vom Einkommen ihrer Familien oder der finanziellen Situation ihrer Schule – an unseren Bildungsangeboten teilhaben können „, sagt Svenja Weber, Geschäftsführerin des Dialoghaus Hamburg. „Wir erleben täglich, wie ‚Dialog im Stillen‘ ‘Türen öffnet: für Empathie, für Inklusion und für ein neues Verständnis von Kommunikation. Unser Ziel ist es, Barrieren abzubauen, bevor sie entstehen. Dass die Zivilgesellschaft uns dies mit ihren Spenden ermöglicht, berührt uns sehr. „