Menu Close

Aktionen zum Protesttag beginnen: Menschenrechte sind nicht verhandelbar

Redaktioneller Hinweis: Für Artikel der Kategorie "Kolumne" sind ausschließlich die Autoren verantwortlich. Dies gilt auch für deren Äußerungen in den Lesermeinungen sowie für die Moderation der Kommentare zu deren Beiträgen. Die Inhalte geben nicht die Meinung der Redaktion oder des Trägervereins wieder. Inhaltliche Kritik richten Sie bitte direkt an die Autoren per Email.
Plakat der Aktion Mensch zum Europäischen Protesttag 2026
Plakat der Aktion Mensch zum Europäischen Protesttag 2026
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Bereits zum 35. Mal nutzen eine Vielzahl von Akteur*innen, die sich für die Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen stark machen, den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen dafür, um die Rechte behinderter Menschen einzufordern und für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einzutreten. Dieses Jahr finden die Aktionen zwischen dem 2. und 10. Mai 2026 statt und stehen unter dem Motto "Menschenrechte sind nicht verhandelbar, das die Aktion Mensch, die über 500 Veranstaltungen zum Protesttag unterstützt, für dieses Jahr festgelegt hat. Ein Höhepunkt der Protestaktionen dürfte auch dieses Jahr die große Demonstation am 5. Mai vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus in Berlin sein.

Die diesjährigen Proteste finden vor allem im Lichte der Vorschläge für Leistungskürzungen bzw. die Einschränkung der Rechte behinderter Menschen und der geplanten Reform des Behindertengleichstellungsgesetz für mehr Barrierefreiheit statt. Der von der Bundesregierung vorgelegt Gesetzentwurf für diese Reform ist für viele behinderte Menschen nicht akzeptabel, weil damit erhebliche Ausnahmen für Unternehmen geschaffen werden.

Link zu weiteren Infos zum Protesttag und zur Aktionskarte der Aktion Mensch