Bonn (kobinet)
Die Aktion Mensch hat neue Infos veröffentlicht.
Aktion Mensch ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Behinderung.
Der Verein will: Alle sollen gleiche Rechte haben.
Die Infos handeln vom Budget für Arbeit.
Budget für Arbeit bedeutet: Menschen mit Behinderung bekommen Geld vom Amt.
Mit diesem Geld können sie in normalen Firmen arbeiten.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Der erste Arbeits-Markt bedeutet: in normalen Firmen arbeiten.
Der Arbeits-Markt ist eine Idee.
Die Idee zeigt, wie Menschen Arbeit suchen und finden.
Das ist anders als in einer Werk-Statt für Menschen mit Behinderung.
In dieser Werk-Statt arbeiten Menschen mit Behinderung.
Und Menschen ohne Behinderung arbeiten dort auch.
Die neuen Infos gibt es als Broschüre in Leichter Sprache.
Eine Broschüre ist ein kleines Heft.
In dem Heft sind Informationen und Bilder.
Viele Menschen mit Behinderung kennen das Budget für Arbeit nicht.
Sie wissen nicht: Ich kann auch in normalen Firmen arbeiten.
Die neue Broschüre erklärt das Budget für Arbeit genau.
Die Aktion Mensch hat die Broschüre mit anderen Gruppen gemacht.
Diese Gruppen heißen: Netzwerk Artikel 3 und ISL.
Ein Netzwerk ist eine Gruppe von Menschen mit den gleichen Zielen.
ISL bedeutet: Interessen-Vertretung Selbst-bestimmt Leben in Deutschland.
Eine Interessen-Vertretung ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Gruppe spricht für die Rechte von anderen Menschen.
Am 29. April 2026 gab es ein Treffen.
Das Treffen war von einem Peer-Netzwerk.
Ein Peer-Netzwerk ist eine Gruppe von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Diese Menschen arbeiten in normalen Firmen statt in Werk-Stätten.
Es war das 10. Treffen dieser Gruppe.
Die Gruppe fand die neue Broschüre sehr gut.
Was ist gut beim Budget für Arbeit?
Du kannst in normalen Firmen arbeiten.
Du kannst Geld vom Amt bekommen für Hilfe am Arbeits-Platz.
Du bekommst einen Arbeits-Vertrag wie alle anderen Mit-Arbeiter.
Ein Arbeits-Vertrag ist ein wichtiges Papier.
Darin steht: Was du arbeiten musst und wie viel Geld du bekommst.
Ein Mit-Arbeiter ist jemand, der in einer Firma arbeitet.
Du verdienst meistens mehr Geld als in einer Werk-Statt.
Du sammelst Geld für die Rente.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen dann nicht mehr arbeiten.
Im Arbeits-Vertrag steht zum Beispiel:
- Wo du arbeitest.
- An welchen Tagen du arbeitest.
- Wie viele Stunden du jeden Tag arbeitest.
- Wie viel Lohn du bekommst.
- Welche Rechte du hast.
Lohn ist Geld für deine Arbeit.
Vielleicht klappt die Arbeit in der normalen Firma nicht gut.
Dann kannst du wieder in die Werk-Statt gehen.
Es gibt auch Probleme beim Budget für Arbeit.
Du bekommst kein Arbeits-Losen-Geld, wenn du keine Arbeit mehr hast.
Arbeits-Losen-Geld bekommt man vom Amt.
Man bekommt es, wenn man keine Arbeit hat.
Viele Gruppen finden das nicht gerecht.
Sie wollen diese Regel ändern.
Zum Beispiel die Interessen-Vertretung Selbst-bestimmt Leben.
Die Broschüre ist kostenlos.
Du kannst sie im Internet herunterladen:
Möchtest du beim Peer-Netzwerk mitmachen?
Das Peer-Netzwerk ist für Menschen mit Behinderung.
Diese Menschen arbeiten in normalen Firmen.
Oder sie wollen in normalen Firmen arbeiten.
Die Treffen finden online statt.
Du kannst dich per E-Mail anmelden: [email protected]

Foto: Netzwerk Artikel 3
Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch hat ihre Informationen zum Budget für Arbeit aktualisiert und diese nun in einer neuen Broschüe auch in Leichter Sprache veröffentlicht, wie Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch den kobinet-nachrichten mitgeteilt hat. Denn viel zu wenig Menschen wissen nicht, dass es das Budget für Arbeit gibt und wie es funktioniert, um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten zu können. "Worum geht es? Viele Menschen mit Behinderungen arbeiten in einer WfbM. Das ist kurz für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Aber Menschen mit Behinderungen sollen besser am Arbeitsleben teilhaben können. Sie sollen auch in Firmen arbeiten können, die nichts mit Werkstätten zu tun haben. In diesen Firmen arbeiten viele Menschen ohne Behinderungen. Die Arbeit ist dann auf dem ersten Arbeitsmarkt. Man sagt auch: allgemeiner Arbeitsmarkt. Das Budget für Arbeit kann dabei helfen, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten. Budget ist ein anderes Wort für Geld. Das spricht man so aus: Bü-dschee. Das Geld ist vom Amt." So heißt es beispielsweise in der Einführung der Broschüre, wo beschrieben wird, worum es geht.
Die kostenfreie Broschüre in Leichter Sprache hat die Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Artikel 3 und der ISL, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland erstellt. Beim mittlerweile zehnten Treffen des Peer Netzwerks von Menschen, die statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten (wollen) am 29. April 2026, wurde die neue Broschüre in Leichter Sprache sehr positiv aufgenommen und als wichtiger Beitrag eingeordnet. Vor allem freuten sich die Mitglieder über die gute Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch. Denn immer noch kennen viele behinderte Menschen, die Alternativen zur Beschäftigung in Werkstätten suchen, nicht ihre Rechte und die Möglichkeiten, die das Budget für Arbeit bieten.
Zur Frage, was gut am Budget für Arbeit ist, heißt es in der Broschüre in Leichter Sprache:
„Was ist gut beim Budget für Arbeit?
Sie können auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten.
Sie können Geld beim Amt bekommen
für Begleitung am Arbeitsplatz.
Zum Beispiel für eine Person, die Ihnen bei etwas hilft.
Sie bekommen einen Arbeits-Vertrag bei Ihrer Firma.
Der Vertrag ist genauso
wie für Kollegen ohne Behinderung.
Im Vertrag steht zum Beispiel,
• wo Sie arbeiten.
• an welchen Tagen Sie arbeiten.
• wie viele Stunden Sie jeden Tag arbeiten.
• wie viel Lohn Sie bekommen.
• welche Rechte Sie haben.
Sie verdienen meistens mehr Geld als in einer WfbM.
Sie sammeln Geld für die Rente.
Sie und Ihr Arbeitgeber zahlen dafür einen Anteil.
Vielleicht merken Sie:
Die Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt
klappt nicht gut für mich.
Dann können Sie wieder zurück in die WfbM.“
Bezüglich der Probleme, die es noch mit der Nutzung des Budget für Arbeit gibt, heißt es:
„Sie bekommen kein Arbeitslosengeld,
wenn Sie arbeitslos werden.
Viele Vereine und Selbsthilfe-Gruppen sagen:
Das ist nicht gerecht.
Menschen mit Behinderung dürfen keine Nachteile
durch das Budget für Arbeit haben.
Sie setzen sich darum für eine Änderung ein.
Zum Beispiel der Verein:
Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V.“
Behinderte Menschen, die statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen bereits auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten oder dort arbeiten wollen, können beim Peer Netzwerk mitmachen. Die Treffen finden online statt und anmelden kann man sich beim Projekt BudgetKompetenz per Mail an [email protected]

Foto: Netzwerk Artikel 3
Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch hat ihre Informationen zum Budget für Arbeit aktualisiert und diese nun in einer neuen Broschüe auch in Leichter Sprache veröffentlicht, wie Dagmar Greskamp von der Aktion Mensch den kobinet-nachrichten mitgeteilt hat. Denn viel zu wenig Menschen wissen nicht, dass es das Budget für Arbeit gibt und wie es funktioniert, um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten zu können. "Worum geht es? Viele Menschen mit Behinderungen arbeiten in einer WfbM. Das ist kurz für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Aber Menschen mit Behinderungen sollen besser am Arbeitsleben teilhaben können. Sie sollen auch in Firmen arbeiten können, die nichts mit Werkstätten zu tun haben. In diesen Firmen arbeiten viele Menschen ohne Behinderungen. Die Arbeit ist dann auf dem ersten Arbeitsmarkt. Man sagt auch: allgemeiner Arbeitsmarkt. Das Budget für Arbeit kann dabei helfen, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten. Budget ist ein anderes Wort für Geld. Das spricht man so aus: Bü-dschee. Das Geld ist vom Amt." So heißt es beispielsweise in der Einführung der Broschüre, wo beschrieben wird, worum es geht.
Die kostenfreie Broschüre in Leichter Sprache hat die Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Artikel 3 und der ISL, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland erstellt. Beim mittlerweile zehnten Treffen des Peer Netzwerks von Menschen, die statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten (wollen) am 29. April 2026, wurde die neue Broschüre in Leichter Sprache sehr positiv aufgenommen und als wichtiger Beitrag eingeordnet. Vor allem freuten sich die Mitglieder über die gute Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch. Denn immer noch kennen viele behinderte Menschen, die Alternativen zur Beschäftigung in Werkstätten suchen, nicht ihre Rechte und die Möglichkeiten, die das Budget für Arbeit bieten.
Zur Frage, was gut am Budget für Arbeit ist, heißt es in der Broschüre in Leichter Sprache:
„Was ist gut beim Budget für Arbeit?
Sie können auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten.
Sie können Geld beim Amt bekommen
für Begleitung am Arbeitsplatz.
Zum Beispiel für eine Person, die Ihnen bei etwas hilft.
Sie bekommen einen Arbeits-Vertrag bei Ihrer Firma.
Der Vertrag ist genauso
wie für Kollegen ohne Behinderung.
Im Vertrag steht zum Beispiel,
• wo Sie arbeiten.
• an welchen Tagen Sie arbeiten.
• wie viele Stunden Sie jeden Tag arbeiten.
• wie viel Lohn Sie bekommen.
• welche Rechte Sie haben.
Sie verdienen meistens mehr Geld als in einer WfbM.
Sie sammeln Geld für die Rente.
Sie und Ihr Arbeitgeber zahlen dafür einen Anteil.
Vielleicht merken Sie:
Die Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt
klappt nicht gut für mich.
Dann können Sie wieder zurück in die WfbM.“
Bezüglich der Probleme, die es noch mit der Nutzung des Budget für Arbeit gibt, heißt es:
„Sie bekommen kein Arbeitslosengeld,
wenn Sie arbeitslos werden.
Viele Vereine und Selbsthilfe-Gruppen sagen:
Das ist nicht gerecht.
Menschen mit Behinderung dürfen keine Nachteile
durch das Budget für Arbeit haben.
Sie setzen sich darum für eine Änderung ein.
Zum Beispiel der Verein:
Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V.“
Behinderte Menschen, die statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen bereits auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten oder dort arbeiten wollen, können beim Peer Netzwerk mitmachen. Die Treffen finden online statt und anmelden kann man sich beim Projekt BudgetKompetenz per Mail an [email protected]




