Berlin (kobinet)
In Deutschland gibt es ein wichtiges Gesetz.
Das Gesetz heißt: All-ge-meines Gleich-be-hand-lungs-ge-setz.
Kurz: AGG.
Das AGG schützt Menschen vor Dis-kri-mi-nie-rung.
Dis-kri-mi-nie-rung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Zum Beispiel wegen seiner Her-kunft oder einer Be-hin-de-rung.
Her-kunft bedeutet: Woher ein Mensch kommt.
Zum Beispiel aus welchem Land.
Eine Be-hin-de-rung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Die Bundes-Regierung will das AGG jetzt ändern.
Die Bundes-Regierung kümmert sich um die Politik in Deutschland.
Am 14. April 2026 hat sie einen Plan vorgelegt.
Dieser Plan heißt: Referenten-Entwurf.
Ein Referenten-Entwurf ist ein erster Vorschlag für ein neues Gesetz.
Fach-Leute aus einem Ministerium schreiben diesen Vorschlag.
Viele Menschen hatten auf große Änderungen gehofft.
Aber der Plan enthält nur kleine Änderungen.
Eva Maria Andrades leitet den Anti-Dis-kri-mi-nie-rungs-Verband Deutschland.
Kurz: advd.
Der advd ist ein Verein gegen unfaire Behandlung.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen mit dem gleichen Ziel.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Interessen ein.
Eva Maria Andrades sagt: Die Reform ist zu klein.
Eine Reform bedeutet: Etwas Bestehendes wird verändert und verbessert.
Viele andere Verbände sagen das auch.
Verbände konnten zum Plan Stellung nehmen.
Stellung nehmen bedeutet: Die eigene Meinung schriftlich mitteilen.
Dafür hatten sie nur 3 Tage Zeit.
Die Frist lief bis Freitag, den 17. April 2026.
Eine Frist ist ein Termin.
Bis zu diesem Termin muss etwas fertig sein.
Der Verband LIGA Selbst-vertretung kritisiert das.
3 Tage sind zu wenig für eine gute Beteiligung.
Beteiligung bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.

Foto: taz
Berlin (kobinet) "Die Reform ist eher ein Reförmchen und verpasst damit die Chance, das AGG wirklich wirksam zu stärken und spürbar zu verbessern", so wird Eva Maria Andrades, die Geschäftsführerin des Antidiskriminierungsverbands Deutschland (advd) in einem aktuellen Bericht der taz zum am 14. April 2026 vorgelegten Referentenentwurf zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zitiert. Und damit bringt sie die Kritik vieler Akteur*innen auf den Punkt, die auf eine echte Reform der Antidiskriminierungsgesetzgebung gehofft haben und sich seit vielen Jahren im Bündnis AGG Reform Jetzt! engagieren. Bis Freitag, den 17. April 2026, also insgesamt drei Tage, haben Verbände die Möglichkeit, Stellungnahmen zum Referentenentwurf für die AGG-Reform einzureichen. Damit sei das Gesetzgebungsverfahren bereits in seinen ersten Schritten auch eine verpasste Chance für echte Partizipation, kritisiert die LIGA Selbstvertretung.
„‚Der gesetzliche Diskriminierungsschutz in Deutschland ist lückenhaft‘ – das konstatieren zivilgesellschaftliche Organisationen inzwischen seit Jahren. Eine umfassende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sei dringend nötig, fordern sie. Die Ampelkoalition hatte diese versprochen, aber nie umgesetzt. Nun kündigt die schwarz-rote Bundesregierung Änderungen am Gesetz an. Umfassend wird diese Reform allerdings nicht. Stattdessen soll es ‚punktuelle Änderungen‘ geben. So steht es über einer Pressemitteilung des CDU-geführten Familien- und des SPD-geführten Justizministeriums, die einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt haben“, heißt es weiter im Artikel von Dinah Riese vom 14. April 2026 in der taz.

Foto: taz
Berlin (kobinet) "Die Reform ist eher ein Reförmchen und verpasst damit die Chance, das AGG wirklich wirksam zu stärken und spürbar zu verbessern", so wird Eva Maria Andrades, die Geschäftsführerin des Antidiskriminierungsverbands Deutschland (advd) in einem aktuellen Bericht der taz zum am 14. April 2026 vorgelegten Referentenentwurf zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zitiert. Und damit bringt sie die Kritik vieler Akteur*innen auf den Punkt, die auf eine echte Reform der Antidiskriminierungsgesetzgebung gehofft haben und sich seit vielen Jahren im Bündnis AGG Reform Jetzt! engagieren. Bis Freitag, den 17. April 2026, also insgesamt drei Tage, haben Verbände die Möglichkeit, Stellungnahmen zum Referentenentwurf für die AGG-Reform einzureichen. Damit sei das Gesetzgebungsverfahren bereits in seinen ersten Schritten auch eine verpasste Chance für echte Partizipation, kritisiert die LIGA Selbstvertretung.
„‚Der gesetzliche Diskriminierungsschutz in Deutschland ist lückenhaft‘ – das konstatieren zivilgesellschaftliche Organisationen inzwischen seit Jahren. Eine umfassende Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) sei dringend nötig, fordern sie. Die Ampelkoalition hatte diese versprochen, aber nie umgesetzt. Nun kündigt die schwarz-rote Bundesregierung Änderungen am Gesetz an. Umfassend wird diese Reform allerdings nicht. Stattdessen soll es ‚punktuelle Änderungen‘ geben. So steht es über einer Pressemitteilung des CDU-geführten Familien- und des SPD-geführten Justizministeriums, die einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt haben“, heißt es weiter im Artikel von Dinah Riese vom 14. April 2026 in der taz.




