FRECHEN (kobinet)
Die Para-lympischen Spiele in Paris waren sehr groß.
Para-lympische Spiele sind Spiele für Menschen mit Behinderung.
Auch in Mailand und Cortina gab es Para-lympische Spiele.
Diese Spiele sind das dritt-größte Sport-Ereignis der Welt.
Die Spiele stehen für Inklusion und Respekt.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen gemeinsam mit.
Respekt bedeutet: Du behandelst andere Menschen freundlich.
Solche Spiele können viel in einem Land verändern.
Viele Para-lympics-Stars wünschen sich Spiele in Deutschland.
Para-lympics-Stars sind Sport-lerinnen und Sport-ler mit Behinderung.
München hat bereits abgestimmt.
München möchte die Spiele gerne ausrichten.
Auch andere Städte wollen die Spiele holen.
Die Region Rhein-Ruhr mit Köln kann abstimmen.
Rhein und Ruhr sind 2 Flüsse in Deutschland.
Die Region Rhein-Ruhr liegt rund um diese Flüsse.
Bald folgt auch Hamburg.
Berlin ist ebenfalls noch dabei.
Die letzten Olympischen Spiele in Deutschland waren 1972 in München.
Para-lympische Spiele gab es in Deutschland noch nie.
Viele Para-Sport-ler sprechen über die Bedeutung der Spiele.
Para-Sport bedeutet: Sport für Menschen mit Behinderung.
Schwimmer Taliso Engel sagt: Deutschland soll Inklusion wirklich leben.
Das wäre der größte Gewinn.
Tisch-tennis-spieler Valentin Baus sagt: Die Spiele feiern Menschlichkeit.
Menschlichkeit bedeutet: gut und freundlich zu anderen Menschen sein.
Johanna Recktenwald hat eine Medaille gewonnen.
Eine Medaille ist eine Auszeichnung für eine besondere Leistung.
Sie sagt: Para-Sport gehört in die Mitte der Gesellschaft.
Gesellschaft bedeutet: alle Menschen, die zusammen leben.
Rollstuhl-rugby-spieler Moritz Brückner sagt: Grenzen beginnen im Kopf.
Und genau dort können sie auch fallen.
Diese Worte zeigen, wie wichtig Para-lympische Spiele sind.
Eine Studie hat Paris als Beispiel untersucht.
Forscher haben dafür viele Menschen befragt.
Das Internationale Para-lympische Komitee hat die Studie gemacht.
Das Komitee ist eine Gruppe aus vielen Ländern.
Diese Gruppe organisiert die Para-lympischen Spiele.
Mehr als 70 von 100 Befragten sagten etwas Wichtiges.
Die Spiele haben ihre Sicht auf Menschen mit Behinderung verändert.
Und zwar zum Besseren.

Foto: picture alliance" (Maya Fügenschuh)
FRECHEN (kobinet) Die Paralympischen Spiele in Paris sowie in Mailand und Cortina haben eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft das drittgrößte Sportevent der Welt entfalten kann. Die Paralympics stehen für Inklusion, Inspiration, Vielfalt und Respekt – es sind Werte, die insbesondere im Ausrichterland wahrgenommen und verinnerlicht werden. Das zeigt: Die Paralympischen Spiele sind ein Beschleuniger für gesellschaftlichen Fortschritt. Ein solcher Impuls wäre auch in Deutschland überfällig. Dafür sprechen sich zahlreiche Paralympics-Stars aus.
München hatte bereits die Wahl – und will die Olympischen und Paralympischen Spiele. Aktuell dürfen auch die Menschen in der Region Rhein-Ruhr mit Köln als sogenannte „Leading City“ ihre Stimme per Briefwahl abgeben, bald folgt Hamburg. Und auch Berlin ist noch im Rennen, wenn es darum geht, endlich wieder Spiele nach Deutschland zu holen. Haben die Olympischen Spiele zuletzt 1972 in München stattgefunden, wurden in Heidelberg die Weltspiele der Gelähmten ausgetragen – der Vorläufer der Paralympics.
Es wird nicht nur deshalb Zeit für die ersten Paralympics auf deutschem Boden. „Jede Medaille steht für harte Arbeit und Willenskraft – aber der wahre Gewinn wäre ein Deutschland, das Inklusion und gemeinsames Miteinander lebt“, betont Para Schwimmer Taliso Engel. Para Tischtennisspieler Valentin Baus sagt: „Ein Land, das die Paralympics austrägt, feiert nicht nur Athlet*innen – es feiert Menschlichkeit und Offenheit. Es feiert nicht die Unterschiede, sondern das, was uns verbindet: Leidenschaft und Teamgeist.“ Es sind zwei von zahlreichen Botschaften, die deutsche Stars des Para Sports in den vergangenen Wochen und Monaten in einer Social-Media-Reihe verbreitet haben mit dem Ziel, insbesondere das Potenzial der Paralympics bei der Bewerbung um Spiele in Deutschland hervorzuheben.
Johanna Recktenwald, die in Italien kürzlich ihre erste paralympische Medaille mit Bronze im Para Biathlon bejubelte, sagt selbstbewusst: „Para Sport als Randsportart? Mit Paralympics in Deutschland holen wir den Sport von Menschen mit Behinderung dahin, wo er hingehört: in die Mitte der Gesellschaft.“ Und Rollstuhlrugby-Nationalspieler Moritz Brückner nimmt die noch bestehenden Hürden ins Visier: „Die Paralympics zeigen, was möglich ist, wenn wir Barrieren nicht akzeptieren, sondern sie überwinden. Grenzen beginnen im Kopf – und genau dort fallen sie auch.“
Es sind Statements wie diese, die zeigen, welchen Stellenwert der Para Sport einnehmen kann, wenn sich dessen Potenziale entfalten können. Paralympische Spiele sind ein Motor gesellschaftlicher Prozesse, die durch die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und Deutschlands Unterzeichnung 2009 längst überfällig sind. Paris hat es vorgemacht: Laut einer Studie des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) gaben über 70 Prozent der Befragten an, die Spiele in Frankreichs Hauptstadt hätten ihre Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung positiv verändert.

Foto: picture alliance" (Maya Fügenschuh)
FRECHEN (kobinet) Die Paralympischen Spiele in Paris sowie in Mailand und Cortina haben eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft das drittgrößte Sportevent der Welt entfalten kann. Die Paralympics stehen für Inklusion, Inspiration, Vielfalt und Respekt – es sind Werte, die insbesondere im Ausrichterland wahrgenommen und verinnerlicht werden. Das zeigt: Die Paralympischen Spiele sind ein Beschleuniger für gesellschaftlichen Fortschritt. Ein solcher Impuls wäre auch in Deutschland überfällig. Dafür sprechen sich zahlreiche Paralympics-Stars aus.
München hatte bereits die Wahl – und will die Olympischen und Paralympischen Spiele. Aktuell dürfen auch die Menschen in der Region Rhein-Ruhr mit Köln als sogenannte „Leading City“ ihre Stimme per Briefwahl abgeben, bald folgt Hamburg. Und auch Berlin ist noch im Rennen, wenn es darum geht, endlich wieder Spiele nach Deutschland zu holen. Haben die Olympischen Spiele zuletzt 1972 in München stattgefunden, wurden in Heidelberg die Weltspiele der Gelähmten ausgetragen – der Vorläufer der Paralympics.
Es wird nicht nur deshalb Zeit für die ersten Paralympics auf deutschem Boden. „Jede Medaille steht für harte Arbeit und Willenskraft – aber der wahre Gewinn wäre ein Deutschland, das Inklusion und gemeinsames Miteinander lebt“, betont Para Schwimmer Taliso Engel. Para Tischtennisspieler Valentin Baus sagt: „Ein Land, das die Paralympics austrägt, feiert nicht nur Athlet*innen – es feiert Menschlichkeit und Offenheit. Es feiert nicht die Unterschiede, sondern das, was uns verbindet: Leidenschaft und Teamgeist.“ Es sind zwei von zahlreichen Botschaften, die deutsche Stars des Para Sports in den vergangenen Wochen und Monaten in einer Social-Media-Reihe verbreitet haben mit dem Ziel, insbesondere das Potenzial der Paralympics bei der Bewerbung um Spiele in Deutschland hervorzuheben.
Johanna Recktenwald, die in Italien kürzlich ihre erste paralympische Medaille mit Bronze im Para Biathlon bejubelte, sagt selbstbewusst: „Para Sport als Randsportart? Mit Paralympics in Deutschland holen wir den Sport von Menschen mit Behinderung dahin, wo er hingehört: in die Mitte der Gesellschaft.“ Und Rollstuhlrugby-Nationalspieler Moritz Brückner nimmt die noch bestehenden Hürden ins Visier: „Die Paralympics zeigen, was möglich ist, wenn wir Barrieren nicht akzeptieren, sondern sie überwinden. Grenzen beginnen im Kopf – und genau dort fallen sie auch.“
Es sind Statements wie diese, die zeigen, welchen Stellenwert der Para Sport einnehmen kann, wenn sich dessen Potenziale entfalten können. Paralympische Spiele sind ein Motor gesellschaftlicher Prozesse, die durch die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und Deutschlands Unterzeichnung 2009 längst überfällig sind. Paris hat es vorgemacht: Laut einer Studie des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) gaben über 70 Prozent der Befragten an, die Spiele in Frankreichs Hauptstadt hätten ihre Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung positiv verändert.




