Berlin (kobinet)
Viele Verbände rufen zu einer Aktions-Woche auf.
Verbände sind Gruppen von Menschen mit gleichen Zielen.
Eine Aktions-Woche ist eine Woche mit besonderen Aktionen.
Die Aktions-Woche findet vom 20. bis 24. April 2026 statt.
Das Motto lautet: Ohne Fach-Kräfte keine Teil-Habe.
Ein Motto ist ein kurzer wichtiger Satz.
Teil-Habe bedeutet: Menschen können überall mitmachen.
Zum Beispiel in der Arbeit und im Alltag.
Fach-Kräfte helfen Menschen mit Behinderung jeden Tag.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwieriger.
Man braucht oft mehr Hilfe.
Fach-Kräfte machen Teil-Habe erst möglich.
Ohne sie können viele Menschen nicht mitmachen.
Fach-Kräfte sind zum Beispiel Heil-Erziehungs-Pfleger.
Heil-Erziehungs-Pfleger helfen Menschen mit Behinderung im Alltag.
Es gibt auch Ergo-Therapeuten.
Ergo-Therapeuten helfen Menschen, Alltags-Dinge selbst zu tun.
Außerdem gibt es Sozial-Arbeiter und Erziehende.
Sozial-Arbeiter beraten und helfen Menschen mit Problemen.
Es gibt aber viel zu wenige Fach-Kräfte.
Viele Stellen bleiben unbesetzt.
Eine Umfrage zeigt das deutlich.
An der Umfrage haben 134 Einrichtungen teil-genommen.
Einrichtungen sind Orte, an denen Menschen Hilfe bekommen.
Zum Beispiel Schulen oder Heime.
2 von 3 Einrichtungen haben zu wenig Personal.
Personal sind alle Menschen, die dort arbeiten.
Deshalb bekommen manche Menschen nicht genug Hilfe.
Die Verbände fordern die Bundes-Regierung zum Handeln auf.
Die Bundes-Regierung leitet Deutschland.
Sie entscheidet über wichtige Regeln.
Pfarrer Frank Stefan spricht für die Verbände.
Er sagt: Teil-Habe darf kein Spar-Posten sein.
Spar-Posten bedeutet: Man gibt dafür weniger Geld aus.
Es braucht genug Fach-Kräfte und gute Bezahlung.
Nur so bleibt die Hilfe verlässlich.
Zur Aktions-Woche gibt es viele Materialien.
Materialien sind Texte und Bilder zum Thema.
Du kannst die Materialien herunterladen und teilen.
Alle Materialien findest du hier:

Foto: ht
Berlin (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung rufen gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland (BAG HEP) zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 20. bis 24. April 2026 auf. Unter dem Motto #OhneFachkräfteKeineTeilhabe wird die unverzichtbare Rolle von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie in den Mittelpunkt gestellt. "Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger*innen, Heilpädagog*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen und Pflegefachpersonen leisten täglich einen unschätzbaren Beitrag, um Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Damit setzen sie die Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Bundesteilhabegesetzes in die tägliche Praxis um und tragen dazu bei, dass Inklusion in Deutschland gelebt wird", heißt es in der Presseinformation der Fachverbände.
Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel in diesen Bereichen dramatisch. Zahlreiche offene Stellen und Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Eine gemeinsame Umfrage der fünf Fachverbände und der BAG HEP zu Beginn dieses Jahres zeigt, dass zwei von drei der befragten 134 Leistungserbringer den Personalmangel als stark bis sehr stark einschränkend für die Besetzung offener Stellen angeben. Dieser Engpass gefährdet die Teilhabechancen vieler Menschen, da Leistungen nur noch eingeschränkt erbracht werden können.
Die Fachverbände und die BAG HEP fordern die Bundesregierung auf, die Sicherung von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie als politische Priorität zu verankern. Im Namen der Fachverbände und BAG HEP erklärt Pfarrer Frank Stefan, Vorsitzender des evangelischen Bundesfachverbandes für Teilhabe (BeB): „Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist für uns nicht verhandelbar. Deshalb sehen wir aktuelle Reformüberlegungen zur Weiterentwicklung des Sozialstaats, die Einsparungen in der Eingliederungshilfe vorsehen, mit großer Sorge. Klar ist: Teilhabe darf kein Sparposten sein! Für verlässliche und qualitativ hochwertige Unterstützung braucht es ausreichend Fachkräfte, tarifgebundene Arbeitsbedingungen und eine auskömmliche Refinanzierung der Leistungen. Wird die Anerkennung von Tarifentgelten infrage gestellt, gefährdet das nicht nur die Attraktivität sozialer Berufe, sondern auch stabile Unterstützungsangebote in der Eingliederungshilfe.“
Für die Aktionswoche gibt es zahlreiche Materialien, die zum Teilen und Mitmachen einladen. Alle Materialien stehen auf der Kampagnenseite der Fachverbände zum Download bereit.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung rufen gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland (BAG HEP) zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 20. bis 24. April 2026 auf. Unter dem Motto #OhneFachkräfteKeineTeilhabe wird die unverzichtbare Rolle von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie in den Mittelpunkt gestellt. "Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger*innen, Heilpädagog*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen und Pflegefachpersonen leisten täglich einen unschätzbaren Beitrag, um Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Damit setzen sie die Grundsätze der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Bundesteilhabegesetzes in die tägliche Praxis um und tragen dazu bei, dass Inklusion in Deutschland gelebt wird", heißt es in der Presseinformation der Fachverbände.
Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel in diesen Bereichen dramatisch. Zahlreiche offene Stellen und Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Eine gemeinsame Umfrage der fünf Fachverbände und der BAG HEP zu Beginn dieses Jahres zeigt, dass zwei von drei der befragten 134 Leistungserbringer den Personalmangel als stark bis sehr stark einschränkend für die Besetzung offener Stellen angeben. Dieser Engpass gefährdet die Teilhabechancen vieler Menschen, da Leistungen nur noch eingeschränkt erbracht werden können.
Die Fachverbände und die BAG HEP fordern die Bundesregierung auf, die Sicherung von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie als politische Priorität zu verankern. Im Namen der Fachverbände und BAG HEP erklärt Pfarrer Frank Stefan, Vorsitzender des evangelischen Bundesfachverbandes für Teilhabe (BeB): „Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist für uns nicht verhandelbar. Deshalb sehen wir aktuelle Reformüberlegungen zur Weiterentwicklung des Sozialstaats, die Einsparungen in der Eingliederungshilfe vorsehen, mit großer Sorge. Klar ist: Teilhabe darf kein Sparposten sein! Für verlässliche und qualitativ hochwertige Unterstützung braucht es ausreichend Fachkräfte, tarifgebundene Arbeitsbedingungen und eine auskömmliche Refinanzierung der Leistungen. Wird die Anerkennung von Tarifentgelten infrage gestellt, gefährdet das nicht nur die Attraktivität sozialer Berufe, sondern auch stabile Unterstützungsangebote in der Eingliederungshilfe.“
Für die Aktionswoche gibt es zahlreiche Materialien, die zum Teilen und Mitmachen einladen. Alle Materialien stehen auf der Kampagnenseite der Fachverbände zum Download bereit.




