Leipzig (kobinet)
Das Projekt Budget-Kompetenz ist auf einer Messe in Leipzig.
Die Messe heißt You Can.
Budget-Kompetenz bedeutet: Du kannst selbst über dein Geld bestimmen.
Du entscheidest, wofür du dein Geld ausgibst.
Die Messe wird von einer großen Gruppe gemacht.
Die Gruppe heißt Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der Werk-Stätten für behinderte Menschen.
Eine Bundes-Arbeits-Gemeinschaft ist eine Gruppe aus ganz Deutschland.
In der Gruppe arbeiten viele Menschen zusammen.
Werk-Stätten sind besondere Arbeits-Plätze für Menschen mit Behinderung.
Das Projekt Budget-Kompetenz zeigt Alternativen zur Werk-Statt.
Alternativen bedeutet: Es gibt mehrere Möglichkeiten.
Man kann wählen, was man machen möchte.
Es gibt 2 Alternativen.
Die 1. Alternative heißt: Budget für Arbeit.
Die 2. Alternative heißt: Budget für Ausbildung.
Das Budget für Arbeit gibt Geld an Firmen.
Die Firmen stellen Menschen mit Behinderung ein.
So können mehr Menschen mit Behinderung einen normalen Job bekommen.
Das Budget für Ausbildung ist Geld für eine Ausbildung.
Menschen mit Behinderung bekommen das Geld vom Amt.
Beide Budgets helfen beim Arbeiten auf dem normalen Arbeits-Markt.
Der Arbeits-Markt ist kein Ort, sondern eine Idee.
Die Idee zeigt, wie Menschen Arbeit suchen und finden.
Am Stand sind auch behinderte Menschen dabei.
Diese Menschen arbeiten nicht in einer Werk-Statt.
Sie arbeiten auf dem normalen Arbeits-Markt.
Sie erzählen von ihren Erfahrungen.
Sie zeigen anderen: Es ist möglich.
Sie machen anderen Menschen Mut.
Manja Schultz ist eine dieser Frauen.
Im Sommer 2025 hat sie gewechselt.
Sie hat das Budget für Arbeit genutzt.
Jetzt arbeitet sie auf dem normalen Arbeits-Markt.
Sie hat das Willkommens-Plakat für den Stand gestaltet.
Ein Willkommens-Plakat ist ein großes Bild an der Wand.
Das Plakat zeigt den Gästen: Hier seid ihr willkommen.
Die Geschichte von Manja Schultz wurde auch veröffentlicht.
Wiebke Schär berichtet von dem Stand.
Sie ist beim Fach-Kongress für Inklusion in Leipzig.
Ein Fach-Kongress ist ein großes Treffen von Fach-Leuten.
Die Fach-Leute reden dort über ein bestimmtes Thema.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Wiebke Schär sagt: Am Stand ist sehr viel los.
Viele Menschen kommen und wollen mehr wissen.
Am Stand gibt es 2 Arten von Wissen.
Fach-Leute erklären, wie behinderte Menschen beim Arbeiten unterstützt werden.
Fach-Leute sind Menschen mit viel Wissen zu einem Thema.
Betroffene Menschen erzählen von ihren eigenen Erfahrungen.
So kann man die Möglichkeiten des Budgets für Arbeit besprechen.
Das geht auch für das Budget für Ausbildung.
Auch Nancy Frind ist in Leipzig dabei.
Sie ist ehren-amtlich dabei.
Ehren-amtlich bedeutet: Sie macht das freiwillig.
Sie bekommt dafür kein Geld.
Vor kurzem feierte sie ihren 4. Jahres-Tag auf dem normalen Arbeits-Markt.
In einem Interview hat sie über ihre Erfahrungen gesprochen.
Bei einem Interview stellt jemand Fragen.
Eine andere Person gibt Antworten.
Hier sind Links zu mehr Informationen.
Interview mit Nancy Frind vom 1. März 2026 in den kobinet-nachrichten
Bericht über Manja Schultz vom 19. Dezember 2025 in den kobinet-nachrichten
Informationen zum Roman: Ich will raus
Der Roman heißt: Von der Aus-grenzung zur Inklusion.
Aus-grenzung bedeutet: Jemand wird ausgeschlossen.
Die Person darf nicht mit-machen.
Es gibt auch Berichte über Probleme in Werk-Stätten für behinderte Menschen.
Zum Beispiel gibt es einen Film.
Der Film heißt: Wir wollen mehr – Arbeit ohne Barrieren.
Barrieren bedeutet: Hindernisse.
Hindernisse sind Dinge, die das Leben schwerer machen.
Es gibt auch einen Roman von Ottmar Miles-Paul.
Der Roman heißt: Zündeln an den Strukturen.
Strukturen bedeutet: Wie etwas aufgebaut ist.
Es ist die Ordnung von etwas.

Foto: Manja Schultz
Leipzig (kobinet) Das unter anderem von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) betriebene Projekt Budget Kompetenz präsentiert sich derzeit mit einigen Projektpartnern auf der Messe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen You Can in Leipzig und zeigt an ihrem Stand Alternativen mit dem Budget für Arbeit und dem Budget für Ausbildung auf. Mit dabei sind einige Akteur*innen vom Netzwerk behinderter Menschen, die statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten und geben ihre Erfahrungen weiter. Manja Schultz, die im Sommer 2025 mit Hilfe des Budget für Arbeit auf den ersten Arbeitsmarkt gewechselt ist, hat das Willkommensplakat für den Messestand des Projekts Budget Kompetenz gestaltet und ihre Geschichte veröffentlicht.
Wie Wiebke Schär vom Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben in Leipzig berichtet, herrscht am Stand des Projektes großer Andrang. Vor allem sei es sehr hilfreich, dass hier sowohl die professionelle Kompetenz, wie behinderte Menschen auf dem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt werden können und die Erfahrungen der Betroffenen, die diesen Schritt gegangen sind, eine große Bereicherung. Sie sind sozusagen die Mutmacher*innen, die zeigen, wie es geht und anhand ihrer Geschichte aufzeigen können, was es dafür braucht. Vor allem ließen sich so die Möglichkeiten und Grenzen eines Budget für Arbeit und des Budget für Ausbildung praktisch diskutieren.
Neben Manja Schultz, deren Geschichte sowohl in den kobinet-nachrichten als auch im Roman „Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion“ von Ottmar Miles-Paul veröffentlicht wurde, ist zum Beispiel auch Nancy Frind im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mit von der Partie in Leipzig. Sie konnte vor kurzem ihren 4. Jahrestag in ihrem Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt begehen. In einem kobinet-Interview hat sie ihre Erfahrungen geschildert.
Link zum Interview mit Nancy Frind vom 1. März 2026 in den kobinet-nachrichten
Dass in den Werkstätten für behinderte Menschen nicht alles Gold ist, was gerne zum Glänzen gebracht wird, zeigt eine Vielzahl von Medienberichten wie der Film „WIR WOLLEN MEHR – Arbeit ohne Barrieren“ oder der ebenfalls von Ottmar Miles-Paul veröffentlichte Roman „Zündeln an den Strukturen“
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten über den Film WIR WOLLEN MEHR – Arbeit ohne Barrieren

Foto: Manja Schultz
Leipzig (kobinet) Das unter anderem von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) betriebene Projekt Budget Kompetenz präsentiert sich derzeit mit einigen Projektpartnern auf der Messe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen You Can in Leipzig und zeigt an ihrem Stand Alternativen mit dem Budget für Arbeit und dem Budget für Ausbildung auf. Mit dabei sind einige Akteur*innen vom Netzwerk behinderter Menschen, die statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten und geben ihre Erfahrungen weiter. Manja Schultz, die im Sommer 2025 mit Hilfe des Budget für Arbeit auf den ersten Arbeitsmarkt gewechselt ist, hat das Willkommensplakat für den Messestand des Projekts Budget Kompetenz gestaltet und ihre Geschichte veröffentlicht.
Wie Wiebke Schär vom Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben in Leipzig berichtet, herrscht am Stand des Projektes großer Andrang. Vor allem sei es sehr hilfreich, dass hier sowohl die professionelle Kompetenz, wie behinderte Menschen auf dem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt werden können und die Erfahrungen der Betroffenen, die diesen Schritt gegangen sind, eine große Bereicherung. Sie sind sozusagen die Mutmacher*innen, die zeigen, wie es geht und anhand ihrer Geschichte aufzeigen können, was es dafür braucht. Vor allem ließen sich so die Möglichkeiten und Grenzen eines Budget für Arbeit und des Budget für Ausbildung praktisch diskutieren.
Neben Manja Schultz, deren Geschichte sowohl in den kobinet-nachrichten als auch im Roman „Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion“ von Ottmar Miles-Paul veröffentlicht wurde, ist zum Beispiel auch Nancy Frind im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mit von der Partie in Leipzig. Sie konnte vor kurzem ihren 4. Jahrestag in ihrem Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt begehen. In einem kobinet-Interview hat sie ihre Erfahrungen geschildert.
Link zum Interview mit Nancy Frind vom 1. März 2026 in den kobinet-nachrichten
Dass in den Werkstätten für behinderte Menschen nicht alles Gold ist, was gerne zum Glänzen gebracht wird, zeigt eine Vielzahl von Medienberichten wie der Film „WIR WOLLEN MEHR – Arbeit ohne Barrieren“ oder der ebenfalls von Ottmar Miles-Paul veröffentlichte Roman „Zündeln an den Strukturen“
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten über den Film WIR WOLLEN MEHR – Arbeit ohne Barrieren




