Bremen (kobinet)
Am 12. März 2026 gab es einen Protest in Bremen.
Viele Menschen mit Behinderung haben protestiert.
Auch Helfer von Selbst-Bestimmt-Leben Bremen waren dabei.
Selbst-Bestimmt-Leben Bremen ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft Menschen mit Behinderung.
Die Aktion hieß Roll-In.
Roll-In bedeutet: Menschen fahren mit Roll-Stühlen zu einem Ort.
Der Ort war der Fach-Dienst Teil-Habe in Bremen.
Der Fach-Dienst Teil-Habe ist eine besondere Stelle.
Diese Stelle hilft Menschen mit Behinderung.
Die Menschen haben gegen 2 Dinge protestiert.
Erstens: Leistungs-Kürzungen.
Leistungs-Kürzungen bedeutet: Menschen bekommen weniger Hilfe als früher.
Zweitens: Lange Warte-Zeiten bei Anträgen.
Ein Antrag ist eine Bitte an eine Stelle.
Du fragst: Bitte hilf mir damit.
Die Menschen hatten Schilder und Transparente dabei.
Ein Transparent ist ein großes Tuch mit einem Text.
Man trägt es bei Protesten.
Viele behinderte Menschen brauchen persönliche Assistenz.
Persönliche Assistenz bedeutet: Eine Person hilft im Alltag.
Diese Hilfe ist genau auf die Person abgestimmt.
Die Person bekommt die Hilfe, die sie braucht.
Oft kommt diese Hilfe zu spät.
Manchmal wird die Hilfe auch weniger.
Dann fehlt wichtige Unterstützung im Alltag.
Dr. Joachim Steinbrück ist Chef von Selbst-Bestimmt-Leben Bremen.
Ein Chef ist der Leiter einer Gruppe.
Er sagte: Persönliche Assistenz wird jeden Tag gebraucht.
Die Verwaltung bearbeitet Anträge zu langsam.
Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in einer Stadt.
Das ist ein großes Problem für betroffene Menschen.
Die Menschen beim Protest hatten 3 Forderungen.
Eine Forderung ist ein Wunsch, den du laut sagst.
Du willst, dass etwas gemacht wird.
Erstens: Anträge sollen schneller bearbeitet werden.
Zweitens: Leistungen sollen unbefristet sein.
Unbefristet bedeutet: ohne ein End-Datum.
Drittens: Begutachtungen sollen fair sein.
Eine Begutachtung bedeutet: Fach-Leute prüfen, welche Hilfe jemand braucht.
Selbst-Bestimmt-Leben Bremen hat Danke gesagt.
Der Dank gilt allen, die beim Protest dabei waren.
Die Gruppe will weiter für Verbesserungen kämpfen.

Foto: Petra Wontorra
Bremen (kobinet) Am 12. März 2026 haben zahlreiche Assistenznehmer*innen gemeinsam mit Unterstützer*innen von SelbstBestimmt Leben Bremen mit einem "Roll-In" vor dem Fachdienst Teilhabe am Hansator 11 in Bremen gegen ungerechtfertigte Leistungskürzungen und überlange Bearbeitungszeiten protestiert. Mit Rollstühlen, Transparent und eindrücklichen Erfahrungsberichten machten die Teilnehmenden auf die schwierige Situation vieler behinderter Menschen aufmerksam, die auf persönliche Assistenz angewiesen sind. Immer häufiger kommt es zu Verzögerungen oder Kürzungen, die dazu führen, dass selbst grundlegende Unterstützung im Alltag ausbleibt.
Dr. Joachim Steinbrück, 1. Vorsitzender von SelbstBestimmt Leben Bremen, machte deutlich: „Wer persönliche Assistenz braucht, braucht sie jeden Tag – nicht nur, wenn die Verwaltung dazu kommt, Anträge zu bearbeiten. Die Bremer Praxis gefährdet die Selbstbestimmung vieler Betroffener und muss dringend geändert werden!“
Die Teilnehmenden forderten erneut schnellere Bewilligungen, unbefristete Leistungen und faire Begutachtungen. Nur so könne Teilhabe und Gleichberechtigung tatsächlich gewährleistet werden. SelbstBestimmt Leben Bremen dankte in einer Presseinformation allen Unterstützer*innen, die sich an der Aktion beteiligt haben, und kündigte an, den politischen Druck für eine Verbesserung der Praxis weiter aufrechtzuerhalten.

Foto: Petra Wontorra
Bremen (kobinet) Am 12. März 2026 haben zahlreiche Assistenznehmer*innen gemeinsam mit Unterstützer*innen von SelbstBestimmt Leben Bremen mit einem "Roll-In" vor dem Fachdienst Teilhabe am Hansator 11 in Bremen gegen ungerechtfertigte Leistungskürzungen und überlange Bearbeitungszeiten protestiert. Mit Rollstühlen, Transparent und eindrücklichen Erfahrungsberichten machten die Teilnehmenden auf die schwierige Situation vieler behinderter Menschen aufmerksam, die auf persönliche Assistenz angewiesen sind. Immer häufiger kommt es zu Verzögerungen oder Kürzungen, die dazu führen, dass selbst grundlegende Unterstützung im Alltag ausbleibt.
Dr. Joachim Steinbrück, 1. Vorsitzender von SelbstBestimmt Leben Bremen, machte deutlich: „Wer persönliche Assistenz braucht, braucht sie jeden Tag – nicht nur, wenn die Verwaltung dazu kommt, Anträge zu bearbeiten. Die Bremer Praxis gefährdet die Selbstbestimmung vieler Betroffener und muss dringend geändert werden!“
Die Teilnehmenden forderten erneut schnellere Bewilligungen, unbefristete Leistungen und faire Begutachtungen. Nur so könne Teilhabe und Gleichberechtigung tatsächlich gewährleistet werden. SelbstBestimmt Leben Bremen dankte in einer Presseinformation allen Unterstützer*innen, die sich an der Aktion beteiligt haben, und kündigte an, den politischen Druck für eine Verbesserung der Praxis weiter aufrechtzuerhalten.




