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Nach der Wahl ist vor der Wahl am 15. März 2026 in Hessen

Zeichn ung: Hand teckt Wahlzettel in einen Schlitz
Wahl
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

Kassel (kobinet) Die Landtagswahl in Baden-Württemberg und die Kommunalwahlen in Bayern am 8. März 2026 haben bei zum Teil sehr knappen Wahlergebnissen erneut gezeigt, dass jede Stimme zählt. So dürfte es auch bei den am 15. März 2026 anstehenden Kommunalwahlen in Hessen sein. Dort treten auch eine Reihe behinderter Menschen an, die wie alle anderen Kandidat*innen auch, auf jede Stimme angewiesen sind, um in die Kommunalparlamente gewählt zu werden. Daher lohnt sich besonders auch in den letzten Zügen des Wahlkampfs ein Blick auf die Listen der Parteien und Gespräche mit den Kandidat*innen, um herauszufinden, welche Positionen diese gerade auch zur Behindertenpolitik vertreten. Denn viele Entscheidungen, die die Menschen direkt betreffen, werden vor Ort getroffen.

Die Behindertenpolitik spielt beispielsweise in der Kasseler Kommunalpolitik schon seit vielen Jahren eine besondere Rolle, vor allem weil behinderte Menschen selbst seit vielen Jahren in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung vertreten sind. in den letzten fünf Jahren war beispielsweise die Rollstuhlnutzerin Maria Stafyllaraki für die Grünen im Parlament vertreten. Sie kandidiert erneut auf Platz 17 der Liste der Kasseler Grünen. Insgesamt treten bei den Kasseler Grünen mit Dr. Andreas Jürgens auf Platz 16 und Ronny Blume auf Platz 26 drei Rollstuhlnutzer*innen bei dieser Wahl an. Aber auch bei der Kasseler SPD tritt mit Orry Mittenmayer ein behinderter Kandidat mit Hörbehinderung an.

Auch wenn in anderen hessischen Kommunen nicht so viele behinderte Menschen wie in Kassel zur Kommunalwahl antreten dürften, lohnt es sich, sich vor Ort zu informieren. Da die kobinet-nachrichten keinen Überblick über die behinderten Kandidat*innen haben, können sich diese gerne in der Leserbrieffunktion zu Wort melden und bekannt machen.