Kassel (kobinet)
Am 8. März 2026 fanden Wahlen statt.
In Baden-Württemberg war das die Landtags-Wahl.
Bei der Landtags-Wahl wählen Bürger das Landes-Parlament.
Die Wahl ist alle 5 Jahre.
In Bayern waren das Kommunal-Wahlen.
Kommunal-Wahlen bedeutet: Menschen wählen ihre Vertretung vor Ort.
Die Ergebnisse waren oft sehr knapp.
Das zeigt: Jede Stimme zählt.
Am 15. März 2026 sind Kommunal-Wahlen in Hessen.
Auch dort zählt jede Stimme.
Behinderte Menschen treten bei diesen Wahlen an.
Sie wollen in die Kommunal-Parlamente gewählt werden.
Kommunal-Parlamente sind die Politiker in einer Stadt oder Gemeinde.
Sie entscheiden über wichtige Dinge vor Ort.
Viele Entscheidungen betreffen die Menschen direkt.
Diese Entscheidungen werden vor Ort getroffen.
Deshalb ist Behinderten-Politik bei Kommunal-Wahlen wichtig.
Behinderten-Politik bedeutet: Es gibt Regeln für Menschen mit Behinderung.
Schaut euch die Listen der Parteien an.
Sprecht mit den Kandidat-innen und Kandidaten.
Kandidat-innen sind Menschen, die bei einer Wahl mitmachen.
Sie wollen von anderen Menschen gewählt werden.
Fragt sie nach ihrer Meinung zur Behinderten-Politik.
In Kassel hat Behinderten-Politik eine lange Geschichte.
Behinderte Menschen sitzen seit vielen Jahren im Stadtparlament.
Das Stadtparlament heißt: Stadtverordneten-Versammlung.
Die Stadtverordneten-Versammlung ist eine Gruppe von gewählten Menschen.
Diese Menschen entscheiden gemeinsam über wichtige Dinge in der Stadt.
Maria Stafyllaraki nutzt einen Roll-Stuhl.
Sie war 5 Jahre lang für die Grünen im Parlament.
Sie kandidiert erneut auf Platz 17 der Kasseler Grünen-Liste.
Kandidieren bedeutet: Sie möchte wieder gewählt werden.
Bei den Kasseler Grünen gibt es 3 Roll-Stuhl-Nutzerinnen und -Nutzer.
Dr. Andreas Jürgens steht auf Platz 16 der Liste.
Ronny Blume steht auf Platz 26 der Liste.
Auch die Kasseler SPD hat einen behinderten Kandidaten.
Orry Mittenmayer hat eine Hör-Behinderung.
Hör-Behinderung bedeutet: Er hört sehr schlecht oder gar nicht.
In anderen Orten in Hessen gibt es vielleicht auch behinderte Kandidat-innen und Kandidaten.
Informiert euch vor Ort darüber.
Kobinet-Nachrichten ist ein Nachrichten-Portal für Behinderten-Themen.
Ein Nachrichten-Portal ist eine Seite im Internet.
Dort kannst du aktuelle Nachrichten lesen.
Kobinet-Nachrichten kennt nicht alle behinderten Kandidat-innen und Kandidaten.
Behinderte Kandidat-innen und Kandidaten können sich dort selbst vorstellen.
Das geht über die Leserbrief-Funktion auf der Webseite.
Mit der Leserbrief-Funktion kannst du deine Meinung zu einem Text schreiben.
Andere Menschen können deine Meinung dann lesen.

Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
Kassel (kobinet) Die Landtagswahl in Baden-Württemberg und die Kommunalwahlen in Bayern am 8. März 2026 haben bei zum Teil sehr knappen Wahlergebnissen erneut gezeigt, dass jede Stimme zählt. So dürfte es auch bei den am 15. März 2026 anstehenden Kommunalwahlen in Hessen sein. Dort treten auch eine Reihe behinderter Menschen an, die wie alle anderen Kandidat*innen auch, auf jede Stimme angewiesen sind, um in die Kommunalparlamente gewählt zu werden. Daher lohnt sich besonders auch in den letzten Zügen des Wahlkampfs ein Blick auf die Listen der Parteien und Gespräche mit den Kandidat*innen, um herauszufinden, welche Positionen diese gerade auch zur Behindertenpolitik vertreten. Denn viele Entscheidungen, die die Menschen direkt betreffen, werden vor Ort getroffen.
Die Behindertenpolitik spielt beispielsweise in der Kasseler Kommunalpolitik schon seit vielen Jahren eine besondere Rolle, vor allem weil behinderte Menschen selbst seit vielen Jahren in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung vertreten sind. in den letzten fünf Jahren war beispielsweise die Rollstuhlnutzerin Maria Stafyllaraki für die Grünen im Parlament vertreten. Sie kandidiert erneut auf Platz 17 der Liste der Kasseler Grünen. Insgesamt treten bei den Kasseler Grünen mit Dr. Andreas Jürgens auf Platz 16 und Ronny Blume auf Platz 26 drei Rollstuhlnutzer*innen bei dieser Wahl an. Aber auch bei der Kasseler SPD tritt mit Orry Mittenmayer ein behinderter Kandidat mit Hörbehinderung an.
Auch wenn in anderen hessischen Kommunen nicht so viele behinderte Menschen wie in Kassel zur Kommunalwahl antreten dürften, lohnt es sich, sich vor Ort zu informieren. Da die kobinet-nachrichten keinen Überblick über die behinderten Kandidat*innen haben, können sich diese gerne in der Leserbrieffunktion zu Wort melden und bekannt machen.

Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
Kassel (kobinet) Die Landtagswahl in Baden-Württemberg und die Kommunalwahlen in Bayern am 8. März 2026 haben bei zum Teil sehr knappen Wahlergebnissen erneut gezeigt, dass jede Stimme zählt. So dürfte es auch bei den am 15. März 2026 anstehenden Kommunalwahlen in Hessen sein. Dort treten auch eine Reihe behinderter Menschen an, die wie alle anderen Kandidat*innen auch, auf jede Stimme angewiesen sind, um in die Kommunalparlamente gewählt zu werden. Daher lohnt sich besonders auch in den letzten Zügen des Wahlkampfs ein Blick auf die Listen der Parteien und Gespräche mit den Kandidat*innen, um herauszufinden, welche Positionen diese gerade auch zur Behindertenpolitik vertreten. Denn viele Entscheidungen, die die Menschen direkt betreffen, werden vor Ort getroffen.
Die Behindertenpolitik spielt beispielsweise in der Kasseler Kommunalpolitik schon seit vielen Jahren eine besondere Rolle, vor allem weil behinderte Menschen selbst seit vielen Jahren in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung vertreten sind. in den letzten fünf Jahren war beispielsweise die Rollstuhlnutzerin Maria Stafyllaraki für die Grünen im Parlament vertreten. Sie kandidiert erneut auf Platz 17 der Liste der Kasseler Grünen. Insgesamt treten bei den Kasseler Grünen mit Dr. Andreas Jürgens auf Platz 16 und Ronny Blume auf Platz 26 drei Rollstuhlnutzer*innen bei dieser Wahl an. Aber auch bei der Kasseler SPD tritt mit Orry Mittenmayer ein behinderter Kandidat mit Hörbehinderung an.
Auch wenn in anderen hessischen Kommunen nicht so viele behinderte Menschen wie in Kassel zur Kommunalwahl antreten dürften, lohnt es sich, sich vor Ort zu informieren. Da die kobinet-nachrichten keinen Überblick über die behinderten Kandidat*innen haben, können sich diese gerne in der Leserbrieffunktion zu Wort melden und bekannt machen.




