DÜSSELDORF (kobinet)
72 Prozent der Pflege zu Hause machen Frauen.
Das gilt für Nord-rhein-West-falen.
Das sind fast 3 Viertel aller pflegenden Menschen.
Das zeigen aktuelle Zahlen von IT.NRW.
IT.NRW ist das Statistik-Amt des Landes.
Das Statistik-Amt zählt und sammelt viele Zahlen.
Der Sozial-verband VdK spricht darüber zum Welt-Frauen-Tag.
Der Welt-Frauen-Tag ist am 8. März.
Der VdK ist ein großer Verein.
Der VdK kämpft für soziale Gerechtigkeit.
Soziale Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen sollen die gleichen Chancen haben.
Niemand soll benachteiligt werden.
Der VdK sagt: Frauen zahlen einen hohen Preis für die Pflege.
Viele Frauen arbeiten wegen der Pflege weniger.
Sie verdienen deshalb weniger Geld.
Später bekommen sie auch weniger Rente.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen dann nicht mehr arbeiten.
Pflege macht viele Frauen körperlich müde.
Körperlich bedeutet: Es geht um den Körper.
Pflege ist auch seelisch sehr anstrengend.
Seelisch bedeutet: Es geht um die Gefühle.
Das sagt Katharina Batz vom VdK.
Sie ist Vize-Präsidentin des VdK.
Eine Vize-Präsidentin ist die Stell-Vertreterin der Chefin.
Die Frauen-Gruppe im VdK NRW fordert Verbesserungen.
Pflege-Angehörige sollen besser geschützt sein.
Geschützt bedeutet: Du bekommst Hilfe, wenn etwas Schlimmes passiert.
Angehörige sind Familien-Mitglieder und nahe Menschen.
Männer und Frauen sollen Pflege-Arbeit gerechter teilen.

Foto: Pixabay/sabinevanerp
DÜSSELDORF (kobinet) Nach aktuellen Angaben von IT.NRW werden 72 Prozent der häuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen von Frauen geleistet – also fast drei Viertel. Mit dem Blick auf den Internationalen Frauentag rückt der Sozialverband VdK diese strukturelle Ungleichheit besonders in den Fokus, denn die Frau zahlen dafür auch einen hohen Preis. "Der hohe Preis dafür zeigt sich in unterbrochenen Erwerbsbiografien, häufiger Teilzeit, geringeren Einkommen und entsprechend niedrigeren Rentenansprüchen", sagt VdK-Vizepräsidentin Katharina Batz, "Pflegeverantwortung bedeutet für viele Frauen nicht nur emotionale und körperliche Belastung, sondern auch langfristige finanzielle Nachteile." Die Arbeitsgruppe Frauen im Sozialverband VdK NRW macht diese Zusammenhänge sichtbar und fordert deshalb bessere Rahmenbedingungen wie eine stärkere sozialrechtliche Absicherung pflegender Angehöriger, verlässliche Entlastungsangebote sowie eine gerechtere Verteilung von Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern.

Foto: Pixabay/sabinevanerp
DÜSSELDORF (kobinet) Nach aktuellen Angaben von IT.NRW werden 72 Prozent der häuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen von Frauen geleistet – also fast drei Viertel. Mit dem Blick auf den Internationalen Frauentag rückt der Sozialverband VdK diese strukturelle Ungleichheit besonders in den Fokus, denn die Frau zahlen dafür auch einen hohen Preis. "Der hohe Preis dafür zeigt sich in unterbrochenen Erwerbsbiografien, häufiger Teilzeit, geringeren Einkommen und entsprechend niedrigeren Rentenansprüchen", sagt VdK-Vizepräsidentin Katharina Batz, "Pflegeverantwortung bedeutet für viele Frauen nicht nur emotionale und körperliche Belastung, sondern auch langfristige finanzielle Nachteile." Die Arbeitsgruppe Frauen im Sozialverband VdK NRW macht diese Zusammenhänge sichtbar und fordert deshalb bessere Rahmenbedingungen wie eine stärkere sozialrechtliche Absicherung pflegender Angehöriger, verlässliche Entlastungsangebote sowie eine gerechtere Verteilung von Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern.




