Berlin (kobinet)
Die LIGA Selbst-Vertretung ist eine Gruppe.
Selbst-Vertretung bedeutet: Menschen sprechen für sich selbst.
Niemand anders spricht für sie.
Sie vertritt behinderte Menschen.
Die LIGA Selbst-Vertretung ruft alle auf:
Geht wählen!
In den nächsten Wochen gibt es Wahlen.
Die Wahlen sind in 4 Bundes-Ländern.
Die Bundes-Länder sind: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Mit eurer Stimme könnt ihr etwas bewirken.
Ihr könnt Menschen stärken.
Diese Menschen setzen sich ein für:
- Menschen-Rechte
- Demokratie – Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
- Teil-Habe – Das bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
- Barriere-Freiheit – Das bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
- echte Inklusion
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen überall mit.
Es gibt gerade wichtige Diskussionen.
Es geht um Hilfen für behinderte Menschen.
Es geht auch um ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Dieses Gesetz soll behinderte Menschen gleichstellen.
Das bedeutet: Sie sollen dieselben Rechte haben wie alle anderen.
Der Entwurf für das neue Gesetz ist schlecht.
Viele behinderte Menschen sind damit nicht zufrieden.
Deshalb ist es wichtig: Behinderte Menschen mischen sich in die Politik ein.
Auch ihre Familien und Freunde sollen das tun.
Am 8. März 2026 ist Wahl-Tag in Baden-Württemberg.
Dort wird ein neuer Land-Tag gewählt.
Der Land-Tag ist das Parlament des Bundes-Landes.
Dort treffen Politiker wichtige Entscheidungen für das Bundes-Land.
CDU und Grüne liegen dort fast gleich auf.
Es ist noch offen, wer gewinnt.
In Bayern wählen die Menschen am 8. März 2026 ihre Vertreter.
Das nennt man Kommunal-Wahl.
Bei einer Kommunal-Wahl wählt man Politiker für die eigene Stadt oder Gemeinde.
Bei der Kommunal-Wahl in Bayern treten auch behinderte Menschen als Kandidaten an.
Kandidaten sind Menschen, die sich zur Wahl stellen.
Sie setzen sich für die Rechte behinderter Menschen ein.
Am 15. März 2026 ist Kommunal-Wahl in Hessen.
Am 22. März 2026 ist Wahl in Rheinland-Pfalz.
Dort wird ein neuer Land-Tag gewählt.
CDU und SPD liegen in Rheinland-Pfalz fast gleich auf.
Es ist noch offen, wer die stärkste Partei wird.
Ottmar Miles-Paul spricht für die LIGA Selbst-Vertretung.
Er sagt: Jede Stimme zählt.
Behinderte Menschen haben viele Stimmen.
Auch ihre Familien und Freunde haben Stimmen.
Das vergessen manche Politiker.
Ein Politiker arbeitet in der Politik und wird von Bürgern gewählt.
Diese Politiker blockieren wichtige Gesetze.
Blockieren bedeutet: Sie halten die Gesetze auf.
Die Gesetze kommen dann nicht voran.
Diese Gesetze würden behinderten Menschen helfen.

Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung ruft behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten auf, bei den in den nächsten Wochen anstehenden Wahlen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz ihr Wahlrecht zu nutzen und damit diejenigen zu stärken, die für Menschenrechte, Demokratie, Teilhabe, Barrierefreiheit und echte Inklusion eintreten. Die zum Teil unsäglichen Diskussionen um die Eingliederungshilfe und vor allem der miserable Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) machten deutlich, wie wichtig es ist, dass sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten verstärkt in die Politik einmischen. Das Wahlrecht sei dabei ein wichtiges Instrument, um deutlich zu machen, was die Bürger*innen wollen. Am 8. März 2026 fallen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg, wo sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und den Grünen abzeichnet, aber auch bei den Kommunalwahlen in Bayern, erste wichtige Entscheidungen im Wahljahr 2026.
Aktuellen Umfragen zufolge liegen in Baden-Württemberg die CDU und Grünen gleichauf im Ringen darum, welche Partei zukünftig die Mehrheit hat und damit auch den Ministerpräsidenten stellt. In Bayern geht es in den Städten und Gemeinden darum, welche politischen Kräfte zukünftig die Politik vor Ort bestimmen. Hier treten auch eine Reihe von behinderten Kandidat*innen an, die sich u.a. für die Rechte behinderter Menschen einsetzen.
Am 15. März 2026 folgen dann die Kommunalwahlen in Hessen und am 22. März 2026 geht es dann darum, wer in Rheinland-Pfalz zukünftig die stärkste Kraft ist, den Ministerpräsidenten stellen wird und welche Richtung die Politik dort zukünftig einschlägt. Letzten Umfragen zufolge ist dort ebenfalls der Vorsprung der CDU vor der SPD geschrumpft, so dass beide Parteien nun fast gleichauf in den Umfragen sind.
„Jede Stimme zählt“, so bringt es der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul, auf den Punkt. „Und behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten haben viele Stimmen. Das wird oft von denjenigen vergessen, die längst überfällige behindertenpolitische Initiativen für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention blockieren oder aufweichen.“

Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet) Die LIGA Selbstvertretung ruft behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten auf, bei den in den nächsten Wochen anstehenden Wahlen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz ihr Wahlrecht zu nutzen und damit diejenigen zu stärken, die für Menschenrechte, Demokratie, Teilhabe, Barrierefreiheit und echte Inklusion eintreten. Die zum Teil unsäglichen Diskussionen um die Eingliederungshilfe und vor allem der miserable Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) machten deutlich, wie wichtig es ist, dass sich behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten verstärkt in die Politik einmischen. Das Wahlrecht sei dabei ein wichtiges Instrument, um deutlich zu machen, was die Bürger*innen wollen. Am 8. März 2026 fallen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg, wo sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU und den Grünen abzeichnet, aber auch bei den Kommunalwahlen in Bayern, erste wichtige Entscheidungen im Wahljahr 2026.
Aktuellen Umfragen zufolge liegen in Baden-Württemberg die CDU und Grünen gleichauf im Ringen darum, welche Partei zukünftig die Mehrheit hat und damit auch den Ministerpräsidenten stellt. In Bayern geht es in den Städten und Gemeinden darum, welche politischen Kräfte zukünftig die Politik vor Ort bestimmen. Hier treten auch eine Reihe von behinderten Kandidat*innen an, die sich u.a. für die Rechte behinderter Menschen einsetzen.
Am 15. März 2026 folgen dann die Kommunalwahlen in Hessen und am 22. März 2026 geht es dann darum, wer in Rheinland-Pfalz zukünftig die stärkste Kraft ist, den Ministerpräsidenten stellen wird und welche Richtung die Politik dort zukünftig einschlägt. Letzten Umfragen zufolge ist dort ebenfalls der Vorsprung der CDU vor der SPD geschrumpft, so dass beide Parteien nun fast gleichauf in den Umfragen sind.
„Jede Stimme zählt“, so bringt es der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, Ottmar Miles-Paul, auf den Punkt. „Und behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten haben viele Stimmen. Das wird oft von denjenigen vergessen, die längst überfällige behindertenpolitische Initiativen für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention blockieren oder aufweichen.“




