KÖLN (kobinet)
Der Verein mittendrin Köln kämpft für inklusive Bildung.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Inklusive Bildung bedeutet: Alle Kinder lernen zusammen in einer Schule.
Der Verein glaubt: Köln kann das schaffen.
Aber der Verein fragt auch: Will Köln das wirklich?
Deshalb lädt mittendrin Köln alle zum Gespräch ein.
Politik und alle Menschen in Köln sind eingeladen.
Am 2. März demonstrieren Eltern vor dem Kölner Schul-Ausschuss.
Bei einer Demonstration treffen sich viele Menschen.
Die Menschen zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Ein Schul-Ausschuss ist eine Gruppe von Politikern.
Sie entscheiden über Schulen.
Es ist das 15. Mal, dass Eltern dort demonstrieren.
Sie fordern bessere Bedingungen für gemeinsames Lernen.
Die Eltern fordern auch bessere Beförderung für Schülerinnen und Schüler.
Beförderung bedeutet: jemanden von einem Ort zu einem anderen bringen.
Zum Beispiel mit dem Bus.
Auch Schulen nehmen an der Demo teil.
Die Bedingungen für gemeinsames Lernen werden immer schlechter.
Das zeigt ein neuer Bericht über inklusive Bildung in Köln.
Immer mehr Kinder mit geistiger Behinderung gehen wieder auf Förder-Schulen.
Förder-Schulen sind Schulen nur für Kinder mit Behinderungen.
Eltern sagen: Die schlechten Bedingungen sind der Grund dafür.
Eltern warten seit 2 Jahren auf Lösungen.
Politik und Verwaltung haben bisher keine Lösungen gefunden.
Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in einer Stadt.
Deshalb veranstalten Eltern am 5. März ein öffentliches Treffen.
Ein öffentliches Treffen ist ein Treffen für alle Menschen.
Jeder darf dazu kommen.
Das Treffen heißt: Köln kann inklusive Bildung!
Beim Treffen geht es um die Frage: Was muss der neue Stadt-Rat jetzt tun?
Der Stadt-Rat ist eine Versammlung in der Stadt.
Die Stadt-Räte machen Regeln für die Stadt.
Meike Wittenberg spricht beim Treffen.
Sie ist Fach-Frau für Inklusion aus Bremen.
Eine Fach-Frau kennt sich in einem Bereich sehr gut aus.
Sie hat das gelernt und geübt.
Sie erklärt, wie Bremen inklusive Bildung verbessert hat.
In Bremen gehen nur 0,8 von 100 Kindern auf Förder-Schulen.
In Köln sind es 3,9 von 100 Kindern.
Das ist ein großer Unterschied.
Bremen zeigt: Es geht auch besser.
Beim Treffen werden wichtige Fragen besprochen:
- Wie steht es um inklusive Bildung in Köln?
- Welche Entscheidungen müssen Politiker jetzt treffen?
- Wie werden Pläne endlich umgesetzt?
Schon einmal gab es ein Treffen zu diesem Thema.
Dort haben Lehrerinnen gezeigt: Inklusion gelingt bereits an manchen Schulen.
Jetzt soll der nächste Schritt folgen.
Es braucht klare Entscheidungen und echte Taten.
Die Sprecher der 4 größten Parteien im Stadt-Rat kommen zum Treffen.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen mit der gleichen Meinung zur Politik.

Foto: JDPhotography In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
KÖLN (kobinet) Köln kann inklusive Bildung, dessen ist der Verein "mittendrin Köln" überzeugt, fragt aber zugleich ob Köln das auch will. Um das mit allen zu besprechen und jene Eltern zu unterstützen, die konkrete Schritte für die Verbesserung inklusiver Bildung in Köln fordern, lädt "mittendrin" Politik und Stadtgesellschaft zum Gespräch ein. Das findet am 2. März statt, jenem Tag, da Eltern zum 15. Mal vor dem Kölner Schulausschuss – für die Schülerbeförderung im Gemeinsamen Lernen und für die Verbesserung inklusiver Bildung in Köln demonstrieren. Auch Schulen werden zur Demo kommen, weil die Rahmenbedingungen im Gemeinsamen Lernen immer schlechter werden.
Aus Sicht der Eltern ist der Handlungsdruck hoch: Im aktuellen Bericht zur inklusiven Entwicklung an Kölner Schulen zeigt sich in den Zahlen, was Familien seit Langem beklagen – im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung werden wieder mehr Schüler*innen an Förderschulen angemeldet. Als Ursache benennen Eltern die in den vergangenen Jahren deutlich schlechter gewordenen Rahmenbedingungen für inklusive Beschulung.
Vierzehn Mal haben Eltern deshalb schon vor dem Kölner Schulausschuss demonstriert. Seit zwei Jahren warten sie nach eigener Aussage vergeblich auf tragfähige Lösungsvorschläge aus Politik und Verwaltung. Vor diesem Hintergrund laden Eltern am 5. März Politik und Stadtgesellschaft zur öffentlichen Veranstaltung „Köln kann inklusive Bildung! – Neuer Stadtrat: Was jetzt zu tun ist“ ein.
Einen praxisnahen Impuls liefert Meike Wittenberg, Referentin für Inklusion aus Bremen. Sie berichtet, wie es Bremen gelungen ist, den Anteil der Schülerinnen und Schüler an Förderschulen auf 0,8 % zu senken. Zum Vergleich dazu liegt die Exklusionsquote in Köln derzeit bei 3,9 %.
Zentrale Leitfragen der anschließenden Diskussion werden sein:
- Wie steht es aktuell um die inklusive Bildung in Köln?
- Welche politischen Entscheidungen sind jetzt nötig?
- Wie kommen wir von Absichtserklärungen ins Handeln?
Die Veranstaltung knüpft an den ersten Teil der Reihe „Köln kann inklusive Bildung“ an. Dort hatten Lehrerinnen gezeigt, dass Inklusion an manchen Kölner Schulen bereits erfolgreich gelingt und die gesamte Schulgemeinschaft stärkt. Nun soll der nächste Schritt folgen: verbindliche politische Entscheidungen und konkrete Umsetzung. Diskutiert wird mit Kölner Schulpolitikern und Vertretern aus Schule. Die schulpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der vier größten Parteien im Stadtrat haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

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KÖLN (kobinet) Köln kann inklusive Bildung, dessen ist der Verein "mittendrin Köln" überzeugt, fragt aber zugleich ob Köln das auch will. Um das mit allen zu besprechen und jene Eltern zu unterstützen, die konkrete Schritte für die Verbesserung inklusiver Bildung in Köln fordern, lädt "mittendrin" Politik und Stadtgesellschaft zum Gespräch ein. Das findet am 2. März statt, jenem Tag, da Eltern zum 15. Mal vor dem Kölner Schulausschuss – für die Schülerbeförderung im Gemeinsamen Lernen und für die Verbesserung inklusiver Bildung in Köln demonstrieren. Auch Schulen werden zur Demo kommen, weil die Rahmenbedingungen im Gemeinsamen Lernen immer schlechter werden.
Aus Sicht der Eltern ist der Handlungsdruck hoch: Im aktuellen Bericht zur inklusiven Entwicklung an Kölner Schulen zeigt sich in den Zahlen, was Familien seit Langem beklagen – im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung werden wieder mehr Schüler*innen an Förderschulen angemeldet. Als Ursache benennen Eltern die in den vergangenen Jahren deutlich schlechter gewordenen Rahmenbedingungen für inklusive Beschulung.
Vierzehn Mal haben Eltern deshalb schon vor dem Kölner Schulausschuss demonstriert. Seit zwei Jahren warten sie nach eigener Aussage vergeblich auf tragfähige Lösungsvorschläge aus Politik und Verwaltung. Vor diesem Hintergrund laden Eltern am 5. März Politik und Stadtgesellschaft zur öffentlichen Veranstaltung „Köln kann inklusive Bildung! – Neuer Stadtrat: Was jetzt zu tun ist“ ein.
Einen praxisnahen Impuls liefert Meike Wittenberg, Referentin für Inklusion aus Bremen. Sie berichtet, wie es Bremen gelungen ist, den Anteil der Schülerinnen und Schüler an Förderschulen auf 0,8 % zu senken. Zum Vergleich dazu liegt die Exklusionsquote in Köln derzeit bei 3,9 %.
Zentrale Leitfragen der anschließenden Diskussion werden sein:
- Wie steht es aktuell um die inklusive Bildung in Köln?
- Welche politischen Entscheidungen sind jetzt nötig?
- Wie kommen wir von Absichtserklärungen ins Handeln?
Die Veranstaltung knüpft an den ersten Teil der Reihe „Köln kann inklusive Bildung“ an. Dort hatten Lehrerinnen gezeigt, dass Inklusion an manchen Kölner Schulen bereits erfolgreich gelingt und die gesamte Schulgemeinschaft stärkt. Nun soll der nächste Schritt folgen: verbindliche politische Entscheidungen und konkrete Umsetzung. Diskutiert wird mit Kölner Schulpolitikern und Vertretern aus Schule. Die schulpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der vier größten Parteien im Stadtrat haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.




