Berlin (kobinet)
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Der VdK ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Behinderung.
Marcel Fratzscher arbeitet beim DIW.
Das DIW ist ein Wirtschafts-Institut.
Ein Wirtschafts-Institut ist eine Einrichtung.
Dort arbeiten Fach-Leute und erforschen Geld und Arbeit.
Er sagt: Die Mehr-Wert-Steuer soll steigen.
Die Mehrwertsteuer ist eine Steuer.
Du zahlst extra Geld beim Einkaufen.
Sie soll auf 21 Prozent steigen.
Verena Bentele sagt: Das ist eine schlechte Idee.
Die Regierung hat keine guten Ideen mehr.
Die Regierung traut sich nicht an große Reformen.
Reformen sind Veränderungen von Regeln oder Gesetzen.
Man macht etwas anders als vorher.
Der VdK hat einen anderen Vorschlag.
Deutschland braucht Geld für die Jahre 2027 bis 2029.
Das Geld soll durch ein gerechteres Steuer-System kommen.
Das Steuer-System sind alle Regeln für Steuern.
Es legt fest: Wer muss wie viel Geld zahlen.
Deutschland besteuert Vermögen sehr wenig.
Besteuert bedeutet: Man muss Geld an den Staat zahlen.
Das Geld nennt man Steuer.
Vermögen ist viel Geld und Besitz.
Vermögen ist alles was du hast.
Zum Beispiel Geld und dein Haus.
Die Steuer-Einnahmen sind nur 1 Prozent.
Steuer-Einnahmen sind Geld vom Staat.
Die Bürger zahlen dieses Geld als Steuern.
In anderen Ländern ist das anders.
In Frankreich sind es 3 bis 4 Prozent.
In Groß-Britannien auch.
In den USA auch.
Deutschland könnte mehr Steuern auf Vermögen nehmen.
Dann hätte Deutschland 80 bis 120 Milliarden Euro mehr.
Das ist viel mehr als bei höherer Mehr-Wert-Steuer.
Eine höhere Mehr-Wert-Steuer ist ungerecht.
Menschen mit wenig Geld müssen viel bezahlen.
Sie kaufen Kleidung und Energie.
Das kostet dann noch mehr Geld.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele hat die Prognose von Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zur Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent wie folgt kommentiert: "Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre ein Ausdruck politischer Ideenlosigkeit. Sie wäre die einfachste Lösung für eine Regierung, die sich nicht traut, wirkungsvollere Reformen anzugehen und die wirklich relevanten Einnahmequellen zu erschließen." Der VdK schlägt demgegenüber vor, dass die finanziellen Mittel zur Aufstellung des Haushalts für die Jahre 2027 bis 2029 durch ein gerechteres Steuersystem erzielt werden.
„Deutschland besteuert, wie auch Prof. Fratzscher ausführt, Vermögen im internationalen Vergleich bislang sehr niedrig. So liegen die Einnahmen aus Vermögenssteuern hierzulande bei lediglich rund einem Prozent der Wirtschaftsleistung. In anderen Industrieländern wie Frankreich, Großbritannien oder den USA betragen sie hingegen drei bis vier Prozent. Eine Annäherung an dieses Niveau würde in Deutschland Mehreinnahmen zwischen etwa 80 und 120 Milliarden Euro generieren und damit deutlich substantieller zur Finanzierungsbasis beitragen als eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Zudem wäre eine Erhöhung der Mehrwertsteuer absolut unsozial, da gerade Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen überproportional hohe Anteile ihres Budgets für alltägliche Güter wie Kleidung oder Energie ausgeben. Eine höhere Mehrwertsteuer würde diese Belastung weiter verstärken“, erklärte Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele hat die Prognose von Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zur Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent wie folgt kommentiert: "Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre ein Ausdruck politischer Ideenlosigkeit. Sie wäre die einfachste Lösung für eine Regierung, die sich nicht traut, wirkungsvollere Reformen anzugehen und die wirklich relevanten Einnahmequellen zu erschließen." Der VdK schlägt demgegenüber vor, dass die finanziellen Mittel zur Aufstellung des Haushalts für die Jahre 2027 bis 2029 durch ein gerechteres Steuersystem erzielt werden.
„Deutschland besteuert, wie auch Prof. Fratzscher ausführt, Vermögen im internationalen Vergleich bislang sehr niedrig. So liegen die Einnahmen aus Vermögenssteuern hierzulande bei lediglich rund einem Prozent der Wirtschaftsleistung. In anderen Industrieländern wie Frankreich, Großbritannien oder den USA betragen sie hingegen drei bis vier Prozent. Eine Annäherung an dieses Niveau würde in Deutschland Mehreinnahmen zwischen etwa 80 und 120 Milliarden Euro generieren und damit deutlich substantieller zur Finanzierungsbasis beitragen als eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Zudem wäre eine Erhöhung der Mehrwertsteuer absolut unsozial, da gerade Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen überproportional hohe Anteile ihres Budgets für alltägliche Güter wie Kleidung oder Energie ausgeben. Eine höhere Mehrwertsteuer würde diese Belastung weiter verstärken“, erklärte Verena Bentele.




