DORTMUND (kobinet)
Dortmund, 4. bis 6. Februar 2026
Es gab einen großen Kongress in Dortmund.
Ein Kongress ist ein großes Treffen.
Viele Menschen kommen zusammen und sprechen über ein Thema.
Der Kongress hieß: FocusCP rehaKIND.
Es war schon das 3. Mal.
Bei dem Kongress ging es um Kinder-Medizin.
Kinder-Medizin ist für kranke Kinder und Jugendliche.
Ärzte behandeln dort nur junge Menschen.
Und es ging um Kinder mit Behinderungen.
Viele Menschen haben mitgemacht.
Diese Menschen waren dabei: Familien mit kranken Kindern.
Ärzte und Ärztinnen.
Therapeuten und Therapeutinnen.
Therapeuten helfen kranken Menschen.
Sie beraten und unterstützen bei Problemen.
Lehrer und Lehrerinnen.
Menschen die Hilfs-Mittel bauen.
Ein Hilfs-mittel ist ein Werkzeug.
Es macht das Leben leichter.
Das sind zum Beispiel Roll-Stühle.
Mehr als 1.500 Menschen haben mit-gemacht.
Es gab 210 Vorträge.
Das bedeutet: Menschen haben etwas erklärt.
Es gab 88 Veranstaltungen.
Veranstaltungen sind geplante Treffen von Menschen.
Zum Beispiel: Konzerte, Feste oder Vorträge.
Und 81 Firmen haben ihre Sachen gezeigt.
Das war neu bei diesem Kongress: Alle Menschen waren gleich wichtig.
Die Eltern waren genauso wichtig wie die Ärzte.
Die Kinder waren genauso wichtig wie die Therapeuten.
Alle haben zusammen geredet.
Alle haben zusammen Lösungen gesucht.
Jürgen Dusel war auch da.
Er arbeitet für die Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung leitet Deutschland.
Sie entscheidet über wichtige Dinge im Land.
Er setzt sich für Menschen mit Behinderungen ein.
Er hat gesagt: Inklusion ist ein Menschen-Recht.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Jürgen Dusel hat auch gesagt: Manche Menschen wollen keine Inklusion.
Aber Inklusion ist wichtig für die Demokratie.
Demokratie bedeutet auf Deutsch: Herrschaft des Volkes.
Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Wir haben gute Gesetze.
Aber die Gesetze werden nicht gut umgesetzt.
Das muss besser werden.
Stefan Schwartze war auch da.
Er ist der Patienten-Beauftragte der Bundes-Regierung.
Patienten-Beauftragte helfen kranken Menschen.
Sie setzen sich für die Rechte von Patienten ein.
Ein Patient ist ein kranker Mensch.
Stefan Schwartze setzt sich für kranke Menschen ein.
Stefan Schwartze hat gesagt: Wir müssen mehr auf Patienten hören.
Oft werden nur laute Menschen gehört.
Patienten arbeiten oft ehren-amtlich.
Ehren-amtlich bedeutet: Eine Person arbeitet frei-willig.
Die Person bekommt kein Geld dafür.
Und sie dürfen oft nicht richtig mit-reden.
Das muss sich ändern.
Patienten müssen ernst genommen werden.
Es gab auch einen besonderen Nach-Mittag für Familien.
Der Nach-Mittag war kostenlos.
Eltern haben den Nach-Mittag für andere Eltern gemacht.
Die Eltern haben gesagt: Das war gut.
Wir wurden als Experten gehört.
Experten sind Menschen die viel wissen.
Wir waren ein wichtiger Teil.
Unsere Meinung ist wichtig.

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
DORTMUND (kobinet) Vom 4. bis 6. Februar 2026 wurde Dortmund zum bundesweiten Treffpunkt für eine neue Kultur der Kindermedizin: Der Kongress FocusCP rehaKIND brachte in der Messe Dortmund bereits zum dritten Mal alle Akteurinnen und Akteure zusammen, die an der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen beteiligt sind – und vor allem jene, um die es geht: die Familien selbst. Drei Tage lang wurde diskutiert, gelernt, ausprobiert, zugehört und gemeinsam weitergedacht.
Mit mehr als 1.500 verkauften Tickets, zahlreichen Tagesbesuchern der kostenfreien Fachausstellung, 210 Referierenden, 88 Sessions und 81 Ausstellenden setzte der Kongress neue Maßstäbe – nicht nur quantitativ, sondern vor allem inhaltlich und kulturell. Die Veranstaltung hatte gezeigt: Kindermedizin, Therapie, Hilfsmittelversorgung und Teilhabe lassen sich nicht getrennt denken. Sie
gelingen nur interprofessionell, evidenzbasiert und gemeinsam mit Familien. Dies ist ein zentrales Merkmal des Kongresses: Alle Beteiligten begegneten sich als gleichberechtigte Akteure. Eltern, Jugendliche, Wissenschaftlerinnen, Ärzte, Therapeutinnen, Techniker, Pädagoginnen, Pflegende und Kostenträger arbeiteten gemeinsam an Lösungen – nicht nebeneinander, nicht hierarchisch, sondern partnerschaftlich.
Bereits die Eröffnung machte deutlich: Die Herausforderungen sind strukturell – und sie verlangen nach grundsätzlichen Antworten. Mehrere politische Stimmen nutzten den Kongress, um offen über systemische Defizite zu sprechen – und gleichzeitig den Mut zu Reformen einzufordern.
Erneut hatte Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Schirmherrschaft für diesen Kongress übernommen. Er stellte heraus: „Inklusion ist keine Gnade, sondern ein Menschenrecht. Es gibt laute Stimmen, die Inklusion zurückdrängen wollen – dabei bedeutet Inklusion Demokratie. Unsere Rechtslage ist nicht schlecht, aber die Umsetzung kommt bei den Betroffenen nicht an. Wir brauchen eine Sozialstaatsreform und müssen das große Rad drehen.“ Auch Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, nutzte die Einladung, um bei der Eröffnungsveranstaltung den notwendigen Kulturwandel zu betonen: „Wir brauchen mehr Patientenorientierung. Aktuell werden oft die Lautesten gehört, während Patientenvertretung vielfach ehrenamtlich und ohne echte Mitspracherechte stattfindet. Wir brauchen mündige, gut informierte Patientinnen und Patienten, die ernst genommen werden.“
Ein besonderes Zeichen setzte der erstmals durchgeführte Familiennachmittag, vollständig kostenfrei und von Eltern für Eltern konzipiert. Die Rückmeldung war eindeutig: „Wir wurden als Experten gehört. Wir waren Teil der Veranstaltung. Unsere Mitwirkung ist auf allen Ebenen wichtig und richtig.“

Foto: Pixabay/PublicDomainPictures
DORTMUND (kobinet) Vom 4. bis 6. Februar 2026 wurde Dortmund zum bundesweiten Treffpunkt für eine neue Kultur der Kindermedizin: Der Kongress FocusCP rehaKIND brachte in der Messe Dortmund bereits zum dritten Mal alle Akteurinnen und Akteure zusammen, die an der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen beteiligt sind – und vor allem jene, um die es geht: die Familien selbst. Drei Tage lang wurde diskutiert, gelernt, ausprobiert, zugehört und gemeinsam weitergedacht.
Mit mehr als 1.500 verkauften Tickets, zahlreichen Tagesbesuchern der kostenfreien Fachausstellung, 210 Referierenden, 88 Sessions und 81 Ausstellenden setzte der Kongress neue Maßstäbe – nicht nur quantitativ, sondern vor allem inhaltlich und kulturell. Die Veranstaltung hatte gezeigt: Kindermedizin, Therapie, Hilfsmittelversorgung und Teilhabe lassen sich nicht getrennt denken. Sie
gelingen nur interprofessionell, evidenzbasiert und gemeinsam mit Familien. Dies ist ein zentrales Merkmal des Kongresses: Alle Beteiligten begegneten sich als gleichberechtigte Akteure. Eltern, Jugendliche, Wissenschaftlerinnen, Ärzte, Therapeutinnen, Techniker, Pädagoginnen, Pflegende und Kostenträger arbeiteten gemeinsam an Lösungen – nicht nebeneinander, nicht hierarchisch, sondern partnerschaftlich.
Bereits die Eröffnung machte deutlich: Die Herausforderungen sind strukturell – und sie verlangen nach grundsätzlichen Antworten. Mehrere politische Stimmen nutzten den Kongress, um offen über systemische Defizite zu sprechen – und gleichzeitig den Mut zu Reformen einzufordern.
Erneut hatte Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, die Schirmherrschaft für diesen Kongress übernommen. Er stellte heraus: „Inklusion ist keine Gnade, sondern ein Menschenrecht. Es gibt laute Stimmen, die Inklusion zurückdrängen wollen – dabei bedeutet Inklusion Demokratie. Unsere Rechtslage ist nicht schlecht, aber die Umsetzung kommt bei den Betroffenen nicht an. Wir brauchen eine Sozialstaatsreform und müssen das große Rad drehen.“ Auch Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, nutzte die Einladung, um bei der Eröffnungsveranstaltung den notwendigen Kulturwandel zu betonen: „Wir brauchen mehr Patientenorientierung. Aktuell werden oft die Lautesten gehört, während Patientenvertretung vielfach ehrenamtlich und ohne echte Mitspracherechte stattfindet. Wir brauchen mündige, gut informierte Patientinnen und Patienten, die ernst genommen werden.“
Ein besonderes Zeichen setzte der erstmals durchgeführte Familiennachmittag, vollständig kostenfrei und von Eltern für Eltern konzipiert. Die Rückmeldung war eindeutig: „Wir wurden als Experten gehört. Wir waren Teil der Veranstaltung. Unsere Mitwirkung ist auf allen Ebenen wichtig und richtig.“




