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Was ist da in Stuttgart los? Viele Kinder plötzlich ohne Schul-Assistenz

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Foto: Irina Tischer

Stuttgart (kobinet) "Von heute auf morgen gibt es für viele Kinder in sonderpädagogischen Bildungszentren in Stuttgart keine Schulbegleitung mehr. In den Schulen ist man fassungslos. Die Stadt sucht nach Lösungen." So heißt es in einem Bericht des SWR über das Chaos und die Härten, die für behinderte Kinder, Eltern und Lehrer*innen in Stuttgart durch die plötzliche Kündigung eines Vertrags zur Schulassistenz mit der AWO entstanden ist. "Am späten Mittwochnachmittag, teils auch erst am Abend, seien die Schulen vom Träger, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), informiert worden, dass die Stadt Stuttgart den Rahmenvertrag mit dem ASB gekündigt habe - weswegen die Mitarbeiter die Eingliederungshilfe ab sofort nicht mehr leisten könnten, sagte Anna Linder vom Gesamtelternbeirat Stuttgart dem SWR. Die Schulen hätten bis in den späten Abend die Eltern abtelefoniert, um über die Situation zu informieren", heißt es weiter im SWR-Bericht vom 6. Februar 2026. Dieses Beispiel zeigt, wie schnell nach Worten Fakten geschaffen werden können, denn kürzlich hatte der Stuttgarter Oberbürgermeister Nopper den "Abschied vom Schareffenland" im Hinblick auf Teilhabeleistungen verkündet.

„Wenn zum Beispiel der Stuttgarter Oberbürgermeister Nopper in der Stuttgarter Zeitung ein Einschneiden von Teilhabeleistungen ankündigt und diese als ‚Abschied vom Schlaraffenland‘ benennt, dann fühlen sich Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen brüskiert und abgewertet. Ihre Lebensrealität ist weit von einem Schlaraffenland entfernt“, hat Nora Welsch, die Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg noch Mitte Januar 2026 in einer Stellungnahme zu den aktuellen Äußerungen mit dem Zitat „Abschlied vom Schlaraffenland“ verkündet. Nun ist das Chaos in Stuttgart pefekt, was nicht nur die betroffenen Eltern und Kinder massiv trifft.

Link zum Bericht des SWR vom 6. Februar 2026

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 15. Januar 2026 über die Stellungnahme des Landesbehindertenbeauftragten von Baden-Württemberg zu den Äußerungen von Kommunalpolitiker*innen in Sachen Eingliederungshilfe