Stuttgart (kobinet)
In Stuttgart gibt es ein großes Problem.
Viele Kinder mit Behinderung brauchen Hilfe in der Schule.
Diese Hilfe heißt: Schul-Begleitung.
Eine Person hilft einem Kind in der Schule.
Die Person heißt Schul-Begleiter.
Jetzt gibt es diese Hilfe plötzlich nicht mehr.
Die Schulen sind sehr überrascht.
Die Stadt Stuttgart hat einen Vertrag beendet.
Der Vertrag war mit der AWO.
AWO ist die Abkürzung für: Arbeiter-Wohlfahrt.
Die Arbeiter-Wohlfahrt ist eine Hilfs-Organisation.
Sie hilft Menschen in Not.
Die Information kam sehr spät.
Es war Mittwoch-Nachmittag.
Manche Schulen haben die Info erst am Abend bekommen.
Die Schulen mussten dann schnell die Eltern anrufen.
Anna Linder arbeitet beim Gesamt-Eltern-Beirat Stuttgart.
Das ist eine Gruppe von Eltern.
Die Eltern kommen von verschiedenen Schulen.
Anna Linder hat mit dem SWR gesprochen.
Der SWR ist ein Fernseh-Sender.
Anna Linder hat von dem Problem berichtet.
Der Ober-Bürger-Meister von Stuttgart heißt: Nopper.
Ein Ober-Bürger-Meister ist der Chef von einer Stadt.
Er hatte vorher gesagt:
Es gibt weniger Geld für Menschen mit Behinderung.
Er nannte es: Abschied vom Schlaraffen-Land.
Schlaraffen-Land bedeutet: Ein Ort wo alles einfach ist.
Dort geht es allen Menschen gut.
Nora Welsch ist die Landes-Behindertenbeauftragte.
Sie hilft Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg.
Sie hat im Januar eine Stellungnahme geschrieben.
Eine Stellungnahme ist eine schriftliche Meinung.
Sie sagte:
Menschen mit Behinderung fühlen sich beleidigt.
Ihr Leben ist kein Schlaraffen-Land.
Jetzt gibt es in Stuttgart viel Chaos.
Chaos bedeutet: Alles ist durcheinander.
Die Kinder sind stark betroffen.
Die Eltern sind stark betroffen.
Auch die Lehrer sind betroffen.
Die Stadt sucht nach Lösungen.
Mehr Informationen gibt es hier:

Foto: Irina Tischer
Stuttgart (kobinet) "Von heute auf morgen gibt es für viele Kinder in sonderpädagogischen Bildungszentren in Stuttgart keine Schulbegleitung mehr. In den Schulen ist man fassungslos. Die Stadt sucht nach Lösungen." So heißt es in einem Bericht des SWR über das Chaos und die Härten, die für behinderte Kinder, Eltern und Lehrer*innen in Stuttgart durch die plötzliche Kündigung eines Vertrags zur Schulassistenz mit der AWO entstanden ist. "Am späten Mittwochnachmittag, teils auch erst am Abend, seien die Schulen vom Träger, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), informiert worden, dass die Stadt Stuttgart den Rahmenvertrag mit dem ASB gekündigt habe - weswegen die Mitarbeiter die Eingliederungshilfe ab sofort nicht mehr leisten könnten, sagte Anna Linder vom Gesamtelternbeirat Stuttgart dem SWR. Die Schulen hätten bis in den späten Abend die Eltern abtelefoniert, um über die Situation zu informieren", heißt es weiter im SWR-Bericht vom 6. Februar 2026. Dieses Beispiel zeigt, wie schnell nach Worten Fakten geschaffen werden können, denn kürzlich hatte der Stuttgarter Oberbürgermeister Nopper den "Abschied vom Schareffenland" im Hinblick auf Teilhabeleistungen verkündet.
„Wenn zum Beispiel der Stuttgarter Oberbürgermeister Nopper in der Stuttgarter Zeitung ein Einschneiden von Teilhabeleistungen ankündigt und diese als ‚Abschied vom Schlaraffenland‘ benennt, dann fühlen sich Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen brüskiert und abgewertet. Ihre Lebensrealität ist weit von einem Schlaraffenland entfernt“, hat Nora Welsch, die Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg noch Mitte Januar 2026 in einer Stellungnahme zu den aktuellen Äußerungen mit dem Zitat „Abschlied vom Schlaraffenland“ verkündet. Nun ist das Chaos in Stuttgart pefekt, was nicht nur die betroffenen Eltern und Kinder massiv trifft.

Foto: Irina Tischer
Stuttgart (kobinet) "Von heute auf morgen gibt es für viele Kinder in sonderpädagogischen Bildungszentren in Stuttgart keine Schulbegleitung mehr. In den Schulen ist man fassungslos. Die Stadt sucht nach Lösungen." So heißt es in einem Bericht des SWR über das Chaos und die Härten, die für behinderte Kinder, Eltern und Lehrer*innen in Stuttgart durch die plötzliche Kündigung eines Vertrags zur Schulassistenz mit der AWO entstanden ist. "Am späten Mittwochnachmittag, teils auch erst am Abend, seien die Schulen vom Träger, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), informiert worden, dass die Stadt Stuttgart den Rahmenvertrag mit dem ASB gekündigt habe - weswegen die Mitarbeiter die Eingliederungshilfe ab sofort nicht mehr leisten könnten, sagte Anna Linder vom Gesamtelternbeirat Stuttgart dem SWR. Die Schulen hätten bis in den späten Abend die Eltern abtelefoniert, um über die Situation zu informieren", heißt es weiter im SWR-Bericht vom 6. Februar 2026. Dieses Beispiel zeigt, wie schnell nach Worten Fakten geschaffen werden können, denn kürzlich hatte der Stuttgarter Oberbürgermeister Nopper den "Abschied vom Schareffenland" im Hinblick auf Teilhabeleistungen verkündet.
„Wenn zum Beispiel der Stuttgarter Oberbürgermeister Nopper in der Stuttgarter Zeitung ein Einschneiden von Teilhabeleistungen ankündigt und diese als ‚Abschied vom Schlaraffenland‘ benennt, dann fühlen sich Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen brüskiert und abgewertet. Ihre Lebensrealität ist weit von einem Schlaraffenland entfernt“, hat Nora Welsch, die Landesbehindertenbeauftragte von Baden-Württemberg noch Mitte Januar 2026 in einer Stellungnahme zu den aktuellen Äußerungen mit dem Zitat „Abschlied vom Schlaraffenland“ verkündet. Nun ist das Chaos in Stuttgart pefekt, was nicht nur die betroffenen Eltern und Kinder massiv trifft.




