Krautheim (kobinet)
Anna Koch arbeitet beim BSK.
BSK ist kurz für: Bundes-Verband Selbst-Hilfe Körper-Behinderter.
Ein Bundes-Verband ist eine große Gruppe von Vereinen aus ganz Deutschland.
Selbst-Hilfe bedeutet: Menschen mit der gleichen Situation treffen sich und helfen sich gegenseitig.
Anna Koch hat ein Buch gelesen.
Das Buch heißt: Ich will raus.
Der Autor ist Ottmar Miles-Paul.
Ein Autor ist eine Person, die etwas geschrieben hat.
Anna Koch schreibt über das Buch:
Das Buch stellt wichtige Fragen.
Zum Beispiel: Wem gehört das Leben von Menschen mit Behinderung?
Gehört es den Ämtern?
Oder den Menschen selbst?
Das Buch zeigt auch:
Inklusion scheitert oft an Strukturen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Strukturen sind die Art, wie Dinge organisiert sind.
Anna Koch sagt: Das Buch sollte man lesen.
Sie hat ihre Meinung im Internet geschrieben.
Eine Rezension ist eine Bewertung von einem Buch.
Man schreibt seine Meinung über das Buch.
Das Buch ist im Januar 2026 erschienen.
Es hat 304 Seiten.
Im Buch geht es um wichtige Themen.
Zum Beispiel: Wo leben Menschen mit Behinderung?
Können sie selbst-bestimmt leben?
Selbst-bestimmt bedeutet: Du entscheidest selbst.
Niemand sagt dir, was du machen sollst.
Im Buch gibt es verschiedene Personen.
Eine Person arbeitet in einem Wohn-Heim.
Diese Person denkt lange Zeit:
Wohn-Heime sind gut für Menschen mit Behinderung.
Sie denken: Die Menschen brauchen Schutz.
Aber das Buch fragt auch:
Schützen Wohn-Heime wirklich?
Oder machen sie Menschen klein?
Das Buch zeigt auch Probleme.
Zum Beispiel: Menschen haben wenig Freiheit.
Sie können sich nicht frei entwickeln.
Im Buch gibt es einen Mann.
Sein Bruder lebt in einem Wohn-Heim.
Der Mann merkt: Sein Bruder könnte besser leben.
Er könnte außerhalb vom Wohn-Heim leben.
Das macht den Mann nachdenklich.
Das Buch sagt aber auch:
Wohn-Heime sind nicht immer schlecht.
Für manche Menschen sind sie wichtig.
Aber: Sie dürfen nicht die einzige Wahl sein.
Menschen müssen wählen können.
Anna Koch hat ihre Meinung im Internet geschrieben.
Das war am 9. Februar 2026.
Die Internet-Seite ist vom BSK.
Hier ist der Link: Link zur Rezension
Das Buch kann man kaufen.
Als gedrucktes Buch kostet es 18 Euro.
Dazu kommt der Versand.
Versand bedeutet: Ein Paket wird verschickt.
Es kommt mit der Post zu dir nach Hause.
Als E-Book kostet es 7,99 Euro.
E-Book bedeutet: Das Buch ist digital.
Man kann das Buch hier bestellen:
Das Buch kann man auch kosten-los lesen.
BIZEPS ist eine Internet-Seite aus Österreich.
Dort kann man das Buch herunter-laden.
Hier ist der Link: Link zum Download
Es gibt noch mehr Infos zum Buch.
Zum Beispiel: Wo gibt es Lesungen?
Bei einer Lesung liest eine Person laut aus einem Buch vor.
Andere Menschen hören zu.
Was schreibt die Presse?
Hier ist der Link: Link zu weiteren Infos
Ottmar Miles-Paul hat noch ein Buch geschrieben.
Das erste Buch heißt: Zündeln an den Strukturen.
Es ist vom August 2023.
Es geht um Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Hier ist der Link: Link zum ersten Roman
Daniel Horneber hat auch über das Buch geschrieben.
Das war am 26. Januar 2026.
Seine Internet-Seite heißt: inklusion-statt-integration.de.
Hier ist der Link: Link zur Rezension

Foto: BSK
Krautheim (kobinet) "Am Ende stellt man fest: Dieses Buch ist mehr als ein Roman. Es fragt ganz klar: Wem gehört das Leben behinderter Menschen? Den Institutionen, den Gesetzen, den sogenannten Expert*innen – oder den Betroffenen selbst? Und es lässt die Lesenden mit einer unbequemen Erkenntnis zurück: Inklusion scheitert nicht an Fähigkeiten, sondern an Strukturen. 'Ich will raus – Von der Exklusion zur Inklusion' ist ein starkes Buch, das gelesen werden sollte!" So fasst die Online-Redakteurin des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Anna Koch ihre Rezension zum neuen Roman von Ottmar Miles-Paul mit dem Titel "Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion" zusammen, die sie auf der Internetseite des BSK veröffentlicht hat.
Weiter schreibt Anna Koch zum im Januar 2026 erschienenen 304 Seiten umfassenden Roman:
„Besonders prägnant ist der Roman an den Stellen, an denen er innere Konflikte sichtbar werden lässt. Eine andere zentrale – nicht behinderte – Figur arbeitet in einer Wohneinrichtung und verteidigt lange Zeit ‚ihre‘ Werkstätten und Heime als bewährte, schützende Strukturen. Seine Argumente sind bekannt: Nicht alle Menschen mit Behinderung könnten selbstständig leben, viele bräuchten Sicherheit, Ordnung, Fürsorge. Doch genau hier legt der Text den Finger in die Wunde. Schützt dieses System wirklich – oder hält es klein? Ermöglicht es Würde – oder verwaltet es sie? Die Schattenseiten dieser Einrichtungen werden klar benannt: begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten, strukturelle Abhängigkeiten, ein Alltag, der selten auf ein Leben außerhalb vorbereitet. Besonders eindrucksvoll ist der innere Zwiespalt der Figur, als er erkennt, dass sein eigener Bruder außerhalb des Wohnheims ein freieres, besseres Leben führen könnte. Der Roman zeigt, wie tief Loyalität, Angst und Gewohnheit miteinander verwoben sind – und wie schwer es ist, diese Denkmodelle zu verlassen. Doch das Buch verurteilt nicht pauschal. Es erkennt an, dass Werkstätten und Wohneinrichtungen für viele Menschen eine wichtige Rolle spielen. Doch es stellt unmissverständlich klar: Sie dürfen nicht die einzige Option für alle sein.“
Link zur Rezension von Anna Koch auf der Internetseite des BSK vom 9. Februar 2026
Den Roman gibt es für 18 Euro plus Versandkosten als gedruckte Ausgabe und für 7,99 Euro als E-Book.
Link zu weiteren Infos zum Roman, zu Lesungen und Presseberichten
Daniel Horneber hat auf seiner Internetseite ebenfalls eine Rezension zum Roman verfasst:

Foto: BSK
Krautheim (kobinet) "Am Ende stellt man fest: Dieses Buch ist mehr als ein Roman. Es fragt ganz klar: Wem gehört das Leben behinderter Menschen? Den Institutionen, den Gesetzen, den sogenannten Expert*innen – oder den Betroffenen selbst? Und es lässt die Lesenden mit einer unbequemen Erkenntnis zurück: Inklusion scheitert nicht an Fähigkeiten, sondern an Strukturen. 'Ich will raus – Von der Exklusion zur Inklusion' ist ein starkes Buch, das gelesen werden sollte!" So fasst die Online-Redakteurin des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Anna Koch ihre Rezension zum neuen Roman von Ottmar Miles-Paul mit dem Titel "Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion" zusammen, die sie auf der Internetseite des BSK veröffentlicht hat.
Weiter schreibt Anna Koch zum im Januar 2026 erschienenen 304 Seiten umfassenden Roman:
„Besonders prägnant ist der Roman an den Stellen, an denen er innere Konflikte sichtbar werden lässt. Eine andere zentrale – nicht behinderte – Figur arbeitet in einer Wohneinrichtung und verteidigt lange Zeit ‚ihre‘ Werkstätten und Heime als bewährte, schützende Strukturen. Seine Argumente sind bekannt: Nicht alle Menschen mit Behinderung könnten selbstständig leben, viele bräuchten Sicherheit, Ordnung, Fürsorge. Doch genau hier legt der Text den Finger in die Wunde. Schützt dieses System wirklich – oder hält es klein? Ermöglicht es Würde – oder verwaltet es sie? Die Schattenseiten dieser Einrichtungen werden klar benannt: begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten, strukturelle Abhängigkeiten, ein Alltag, der selten auf ein Leben außerhalb vorbereitet. Besonders eindrucksvoll ist der innere Zwiespalt der Figur, als er erkennt, dass sein eigener Bruder außerhalb des Wohnheims ein freieres, besseres Leben führen könnte. Der Roman zeigt, wie tief Loyalität, Angst und Gewohnheit miteinander verwoben sind – und wie schwer es ist, diese Denkmodelle zu verlassen. Doch das Buch verurteilt nicht pauschal. Es erkennt an, dass Werkstätten und Wohneinrichtungen für viele Menschen eine wichtige Rolle spielen. Doch es stellt unmissverständlich klar: Sie dürfen nicht die einzige Option für alle sein.“
Link zur Rezension von Anna Koch auf der Internetseite des BSK vom 9. Februar 2026
Den Roman gibt es für 18 Euro plus Versandkosten als gedruckte Ausgabe und für 7,99 Euro als E-Book.
Link zu weiteren Infos zum Roman, zu Lesungen und Presseberichten
Daniel Horneber hat auf seiner Internetseite ebenfalls eine Rezension zum Roman verfasst:




