BERLIN (kobinet)
Heute gab es eine wichtige Umfrage.
Bei einer Umfrage fragt man viele Menschen das Gleiche.
So erfährt man: Was denken die meisten Menschen?
Die Umfrage heißt: Lebens-Situation, Sicherheit und Belastung im Alltag.
Lebens-Situation bedeutet: Wie du lebst und wie es dir geht.
Belastung bedeutet: Etwas ist schwer für dich.
In der Umfrage ging es um Gewalt in Deutschland.
Viele Menschen haben bei der Umfrage mitgemacht.
Die Umfrage zeigt: Es gibt viel mehr Gewalt als die Polizei weiß.
Das sagt Dr. Joachim Rock.
Er arbeitet beim Paritätischen Gesamt-Verband.
Ein Gesamt-Verband ist eine große Gruppe.
Viele kleine Gruppen arbeiten dort zusammen.
Das ist eine große Organisation für soziale Hilfe.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten zusammen.
Joachim Rock sagt: Die Zahlen sind ein Schock.
Viele Menschen zeigen Gewalt nicht an.
Das nennt man: Dunkel-Ziffer.
Dunkel-Ziffer bedeutet: Es gibt mehr Fälle.
Aber man kennt sie nicht.
Die Dunkel-Ziffer ist sehr hoch.
Gewalt passiert an vielen Orten.
Zum Beispiel in Familien.
Oder in Beziehungen.
Das bedeutet: zwischen Menschen die zusammen leben.
Auch zu Hause in der eigenen Wohnung.
Und auch in den sozialen Medien.
Soziale Medien sind Internet-Seiten.
Dort kannst du mit anderen Menschen schreiben.
Du kannst Sachen teilen.
Das sind Internet-Seiten wie Facebook.
Joachim Rock sagt: Viele Menschen brauchen Hilfe.
Sie brauchen Schutz vor Gewalt.
Sie brauchen Beratung.
Und sie brauchen Prävention.
Prävention bedeutet: Man handelt vorher.
Damit nichts Schlimmes passiert.
Joachim Rock fordert deshalb mehr Hilfe.
Es braucht mehr Schutz-Häuser.
Es braucht mehr Beratungs-Stellen.
Beratungs-Stellen sind Orte für Hilfe.
Dort bekommst du Rat und Unterstützung.
Die Hilfe ist für alle Menschen da.
Egal ob Mann oder Frau.
Es braucht auch mehr Geld für Familien-Arbeit.
Familien-Arbeit ist die Arbeit zu Hause.
Zum Beispiel: Kochen, putzen oder auf Kinder auf-passen.
Und für die Arbeit mit Tätern.
Täter sind Menschen die Gewalt ausüben.
So kann man Gewalt früh verhindern.
Mehr Informationen zur Studie gibt es hier:

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Angesichts der heute verkündeten Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung "Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag" (Befragung zum Dunkelfeld der Gewaltbetroffenheit in Deutschland) äußert sich Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer beim Paritätischen Gesamtverband, betroffen. "Die heute vorgestellten Zahlen sind ein Schock." stellt Joachim Rock fest und führt dazu weiter aus: "Das tatsächliche Ausmaß von Gewalt in Deutschland übersteigt die polizeiliche Statistik bei weitem. Die Dunkelziffer ist erschreckend hoch. Gewalt findet dort statt, wo die Öffentlichkeit nicht hinschaut: in Familien, Partnerschaften, in den eigenen vier Wänden – und vor aller Augen in den sozialen Medien." Der Bedarf an Schutz, Beratung und Prävention ist, nach den Worten des Hauptgeschäftsführers, weitaus größer als bislang angenommen. Joachim Rock fordert deshalb: "Wir brauchen dringend einen massiven Ausbau von Schutzhäusern und Beratungsstellen für alle Betroffenen, unabhängig vom Geschlecht. Wir brauchen gezielte Investitionen in Familienarbeit und in die Arbeit mit Täterinnen und Tätern, damit Gewalt gar nicht erst entsteht." Weitere Einzelheiten zu dieser Studie sind auf der Website des Bundeskriminalamtes zu erfahren.

Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Angesichts der heute verkündeten Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung "Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag" (Befragung zum Dunkelfeld der Gewaltbetroffenheit in Deutschland) äußert sich Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer beim Paritätischen Gesamtverband, betroffen. "Die heute vorgestellten Zahlen sind ein Schock." stellt Joachim Rock fest und führt dazu weiter aus: "Das tatsächliche Ausmaß von Gewalt in Deutschland übersteigt die polizeiliche Statistik bei weitem. Die Dunkelziffer ist erschreckend hoch. Gewalt findet dort statt, wo die Öffentlichkeit nicht hinschaut: in Familien, Partnerschaften, in den eigenen vier Wänden – und vor aller Augen in den sozialen Medien." Der Bedarf an Schutz, Beratung und Prävention ist, nach den Worten des Hauptgeschäftsführers, weitaus größer als bislang angenommen. Joachim Rock fordert deshalb: "Wir brauchen dringend einen massiven Ausbau von Schutzhäusern und Beratungsstellen für alle Betroffenen, unabhängig vom Geschlecht. Wir brauchen gezielte Investitionen in Familienarbeit und in die Arbeit mit Täterinnen und Tätern, damit Gewalt gar nicht erst entsteht." Weitere Einzelheiten zu dieser Studie sind auf der Website des Bundeskriminalamtes zu erfahren.




