BERLIN (kobinet)
Sören Pellmann ist Politiker bei der Partei Die Linke.
Er arbeitet im Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist das Haus für Politiker in Deutschland.
Dort werden Gesetze gemacht.
Sören Pellmann kümmert sich um Inklusion und Teil-Habe.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sollen überall mit-machen können.
Teil-Habe bedeutet: Jeder Mensch gehört dazu.
Sören Pellmann hat sich zu einer Aktion geäußert.
Die Aktion ist von der Deutschen Bahn.
Bei der Aktion geht es um die Olympischen Winter-Spiele.
Die Winter-Spiele sind in Italien.
Die Deutsche Bahn verschenkt Bahn-Cards.
Eine Bahn-Card bekommt man für jede Gold-Medaille.
Die Gold-Medaillen müssen deutsche Sportler gewinnen.
Aber: Die Aktion gilt nur für die Olympischen Spiele.
Die Paralympischen Winter-Spiele zählen nicht mit.
Bei den Paralympischen Spielen machen Menschen mit Behinderung mit.
Sören Pellmann findet das nicht richtig.
Er kritisiert die Deutsche Bahn dafür.
Sören Pellmann sagt:
Die Leistung von paralympischen Sportlern ist genauso gut.
Sie ist genauso viel wert wie die Leistung bei Olympia.
Trotzdem berücksichtigt die Deutsche Bahn sie nicht.
Das ist nicht gerecht.
Inklusion darf kein Marketing-Instrument sein.
Marketing-Instrument bedeutet: Die Bahn tut so, als ob Inklusion wichtig ist.
Aber sie macht es nur für gute Werbung.
Nicht weil sie es wirklich ernst meint.
Inklusion muss immer gelten.
Sie darf nicht nur manchmal gelten.
Wer Leistung belohnt, muss alle gleich behandeln.
Das muss immer so sein.
Nicht nur bei großen Veranstaltungen.
Sondern auch im Alltag.
Die Deutsche Bahn gehört dem Bundes-Land Deutschland.
Deshalb hat sie eine besondere Verantwortung.
Verantwortung bedeutet: Sie muss ein gutes Beispiel sein.
Sie muss zeigen, wie Inklusion funktioniert.
Sie muss sich für Teil-Habe ein-setzen.
Sie muss sich für Gleich-Stellung ein-setzen.
Gleich-Stellung bedeutet: Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Die aktuelle Aktion erfüllt diese Verantwortung nicht.
Sören Pellmann sagt:
Die Aktion ist diskriminierend.
Diskriminierend bedeutet: Menschen mit Behinderung werden schlechter behandelt.
Sie bekommen weniger als andere Menschen.
Die Deutsche Bahn muss das ändern.
Sie muss auch für paralympische Sportler eine Aktion machen.
Diese Aktion muss genau-so gut sein.
Sie muss rück-wirkend gelten.
Rück-wirkend bedeutet: Sie gilt auch für die Vergangenheit.
Es reicht nicht, über Gleich-Berechtigung zu reden.
Man muss sie auch tun.
Sie muss gelebt werden.
Man muss sie im Alltag sehen.
Konkret bedeutet: Man kann es sehen und erleben.

Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag
BERLIN (kobinet) Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, Sören Pellman hat sich zur Aktions-Bahncard der Deutschen Bahn anlässlich der Olympischen Winterspiele in Italien geäußert, die an Goldmedaillen deutscher Athletinnen und Athleten gekoppelt. In dem Zusammenhang kritisiert er, dass dabei die Paralympischen Winterspiele nicht berücksichtigt werden.
„Die Leistungen paralympischer Sportlerinnen und Sportler stehen denen der Olympiateilnehmenden in nichts nach.“ stellt der Linken-Politiker fest und fährt fort: „Dennoch finden sie in der aktuellen Aktion der Deutschen Bahn keinerlei Berücksichtigung. Inklusion darf kein Marketinginstrument sein, das je nach Aufmerksamkeit eingesetzt oder weggelassen wird. Wer Leistung honoriert, muss dies konsequent und gleichberechtigt tun.“
Die Deutsche Bahn trägt als bundeseigenes Unternehmen nach Sören Pellmanns Worten eine besondere Verantwortung für Teilhabe und Gleichstellung. Zugleich hebt Sören Pellmann hervor: „Die aktuelle Ausgestaltung der Olympia-Aktion wird dieser Verantwortung nicht gerecht und ist diskriminierend. Es ist dringend erforderlich, diese Ungleichbehandlung zu korrigieren und eine gleichwertige, rückwirkende Aktion für die paralympischen Athlet:innen auf den Weg zu bringen. Gleichberechtigung darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss sich auch in konkretem Handeln widerspiegeln.“

Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag
BERLIN (kobinet) Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, Sören Pellman hat sich zur Aktions-Bahncard der Deutschen Bahn anlässlich der Olympischen Winterspiele in Italien geäußert, die an Goldmedaillen deutscher Athletinnen und Athleten gekoppelt. In dem Zusammenhang kritisiert er, dass dabei die Paralympischen Winterspiele nicht berücksichtigt werden.
„Die Leistungen paralympischer Sportlerinnen und Sportler stehen denen der Olympiateilnehmenden in nichts nach.“ stellt der Linken-Politiker fest und fährt fort: „Dennoch finden sie in der aktuellen Aktion der Deutschen Bahn keinerlei Berücksichtigung. Inklusion darf kein Marketinginstrument sein, das je nach Aufmerksamkeit eingesetzt oder weggelassen wird. Wer Leistung honoriert, muss dies konsequent und gleichberechtigt tun.“
Die Deutsche Bahn trägt als bundeseigenes Unternehmen nach Sören Pellmanns Worten eine besondere Verantwortung für Teilhabe und Gleichstellung. Zugleich hebt Sören Pellmann hervor: „Die aktuelle Ausgestaltung der Olympia-Aktion wird dieser Verantwortung nicht gerecht und ist diskriminierend. Es ist dringend erforderlich, diese Ungleichbehandlung zu korrigieren und eine gleichwertige, rückwirkende Aktion für die paralympischen Athlet:innen auf den Weg zu bringen. Gleichberechtigung darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss sich auch in konkretem Handeln widerspiegeln.“




