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Bahn berücksichtigt Paralympische Winterspiele nicht

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann - 2021-NEU
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

BERLIN (kobinet) Der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag und Sprecher für Inklusion und Teilhabe, Sören Pellman hat sich zur Aktions-Bahncard der Deutschen Bahn anlässlich der Olympischen Winterspiele in Italien geäußert, die an Goldmedaillen deutscher Athletinnen und Athleten gekoppelt. In dem Zusammenhang kritisiert er, dass dabei die Paralympischen Winterspiele nicht berücksichtigt werden.

„Die Leistungen paralympischer Sportlerinnen und Sportler stehen denen der Olympiateilnehmenden in nichts nach.“ stellt der Linken-Politiker fest und fährt fort: „Dennoch finden sie in der aktuellen Aktion der Deutschen Bahn keinerlei Berücksichtigung. Inklusion darf kein Marketinginstrument sein, das je nach Aufmerksamkeit eingesetzt oder weggelassen wird. Wer Leistung honoriert, muss dies konsequent und gleichberechtigt tun.“

Die Deutsche Bahn trägt als bundeseigenes Unternehmen nach Sören Pellmanns Worten eine besondere Verantwortung für Teilhabe und Gleichstellung. Zugleich hebt Sören Pellmann hervor: „Die aktuelle Ausgestaltung der Olympia-Aktion wird dieser Verantwortung nicht gerecht und ist diskriminierend. Es ist dringend erforderlich, diese Ungleichbehandlung zu korrigieren und eine gleichwertige, rückwirkende Aktion für die paralympischen Athlet:innen auf den Weg zu bringen. Gleichberechtigung darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss sich auch in konkretem Handeln widerspiegeln.“