München (kobinet)
Heute ist der 4. Februar 2026.
Heute ist Welt-Krebs-Tag.
Zwei Verbände machen eine Aktion zusammen.
Verbände sind Gruppen von Menschen.
Sie setzen sich für die gleichen Ziele ein.
Das sind der Landes-Verband Bayern der Gehörlosen.
Und der Landes-Verband Baden-Württemberg der Gehörlosen.
Das Motto ist: Gemeinsam einzigartig.
Ein Motto ist ein Werbe-Spruch.
Viele Menschen kennen diesen Spruch.
Die Verbände sagen: Es gibt viele Hindernisse.
Hindernisse sind Dinge, die im Weg stehen.
Sie machen es schwer, etwas zu tun.
Gehörlose Menschen haben Probleme bei der Krebs-Vorsorge.
Krebs-Vorsorge bedeutet: Der Arzt prüft früh.
So kann man Krebs früh erkennen.
Aber viele Infos gibt es nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können die Infos verstehen.
Auch Menschen mit Behinderungen.
Deshalb können gehörlose Menschen nicht mitmachen.
Ministerien sollen mehr tun
Es gibt Gesetze für Barriere-Freiheit.
Aber die Ministerien machen zu wenig.
Ein Ministerium ist eine Behörde.
Die Behörde kümmert sich um bestimmte Aufgaben.
Das gilt für alle Menschen in Deutschland.
Es fehlen Infos in Deutscher Gebärden-Sprache.
Deutsche Gebärden-Sprache ist kurz: DGS.
Die Verbände fordern: Alle Infos müssen in DGS sein.
Das gilt für Bayern und Baden-Württemberg.
Männer-Gesundheit ist wichtig
Dieses Jahr geht es besonders um Männer.
Männer gehen seltener zur Vorsorge.
Gehörlose Männer haben noch mehr Probleme.
Die Verbände wollen gehörlose Männer aufklären.
Aufklären bedeutet: Informationen geben.
Die Menschen sollen etwas Wichtiges verstehen.
Es geht um Prostata-Krebs und Hoden-Krebs.
Prostata-Krebs ist eine Krankheit.
Die Krankheit betrifft nur Männer.
Sie betrifft ein bestimmtes Organ im Körper.
Hoden-Krebs ist eine Krankheit.
Die Krankheit betrifft nur Männer an den Hoden.
Die Männer sollen keine Angst haben.
Gute Beispiele im Internet
Auf Instagram gibt es gute Beispiele.
Dort gibt es Infos direkt in Gebärden-Sprache.
Das ist gut für gehörlose Menschen.
Die Ministerien sollen das auch so machen.
Alle Menschen haben ein Recht auf Gesundheit.
Mehr Infos zum Welt-Krebs-Tag:

Foto: public domain
München (kobinet) Zum Weltkrebstag, der heute am 4. Februar 2026 begangen wird, rufen der Landesverband Bayern der Gehörlosen und der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Aktion auf. Unter dem weltweiten Motto "United by Unique – Gemeinsam einzigartig" machen die Verbände auf die massiven Barrieren aufmerksam, denen gehörlose Menschen bei der Krebsvorsorge und Früherkennung begegnen. Trotz medizinischer Fortschritte bleibt ein erheblicher Teil der Bevölkerung aufgrund fehldender barrierefreier Kommunikation von lebenswichtiger Prävention ausgeschlossen.
Appell an die Gesundheitsministerien: Aufklärung muss barrierefrei sein
Trotz gesetzlicher Verpflichtungen zur Barrierefreiheit fehlen in den Gesundheitsministerien beider Bundesländer weiterhin flächendeckende Informationen zur Krebsprävention in Deutscher Gebärdensprache (DGS). Die Landesverbände betonten, das Gesundheitsaufklärung ein Menschenrecht ist. Es wird gefordert, dass das Bayerische Staatsministerium für Geundheit, Pflege und Prävention sowie das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg Informationsmaterialien und Kampagnen konsequent und qualitätiv hochwertig in DGS produzieren.
Fokus Männergesundheit: Vorsorge rettet Leben
Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Aktion liegt auf der Männergesundheit. Statistiken zeigen, dass Männer Vorsorgeuntersuchungen seltener wahrnehmen. In der Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft ist diese Hürde aufgrund mangelnder barrierefreier Kommunikation noch höher. Die Verbände setzen hier auf Peer-Aufklärung: Gehörlose Männer sollen gezielt über Themen wie Prostata- und Hodenkrebs informiert werden, um Ängste abzubauen und die Früherkennung zu fördern.
Digitale Aufklärung als Vorbild
Wie moderne Aufklärung aussehen kann, zeigen Best-Practice-Beispiele aus der Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft auf Instagram. Hier wird medizinischer Content direkt in Gebärdensprache vermittelt – nah an der Lebensrealität der Menschen und ohne sprachliche Hürden. Die staatlichen Akteure müssen diese Expertise nutzen, um die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger/-innen sicherzustellen.
Infos zum Weltkrebstag unter https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/weltkrebstag/
Link zu Infos zum Kampagnen-Motto „United by Unique“ unter https://www.uicc.org/news-and-updates/events/world-cancer-day-2026

Foto: public domain
München (kobinet) Zum Weltkrebstag, der heute am 4. Februar 2026 begangen wird, rufen der Landesverband Bayern der Gehörlosen und der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Aktion auf. Unter dem weltweiten Motto "United by Unique – Gemeinsam einzigartig" machen die Verbände auf die massiven Barrieren aufmerksam, denen gehörlose Menschen bei der Krebsvorsorge und Früherkennung begegnen. Trotz medizinischer Fortschritte bleibt ein erheblicher Teil der Bevölkerung aufgrund fehldender barrierefreier Kommunikation von lebenswichtiger Prävention ausgeschlossen.
Appell an die Gesundheitsministerien: Aufklärung muss barrierefrei sein
Trotz gesetzlicher Verpflichtungen zur Barrierefreiheit fehlen in den Gesundheitsministerien beider Bundesländer weiterhin flächendeckende Informationen zur Krebsprävention in Deutscher Gebärdensprache (DGS). Die Landesverbände betonten, das Gesundheitsaufklärung ein Menschenrecht ist. Es wird gefordert, dass das Bayerische Staatsministerium für Geundheit, Pflege und Prävention sowie das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg Informationsmaterialien und Kampagnen konsequent und qualitätiv hochwertig in DGS produzieren.
Fokus Männergesundheit: Vorsorge rettet Leben
Ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Aktion liegt auf der Männergesundheit. Statistiken zeigen, dass Männer Vorsorgeuntersuchungen seltener wahrnehmen. In der Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft ist diese Hürde aufgrund mangelnder barrierefreier Kommunikation noch höher. Die Verbände setzen hier auf Peer-Aufklärung: Gehörlose Männer sollen gezielt über Themen wie Prostata- und Hodenkrebs informiert werden, um Ängste abzubauen und die Früherkennung zu fördern.
Digitale Aufklärung als Vorbild
Wie moderne Aufklärung aussehen kann, zeigen Best-Practice-Beispiele aus der Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft auf Instagram. Hier wird medizinischer Content direkt in Gebärdensprache vermittelt – nah an der Lebensrealität der Menschen und ohne sprachliche Hürden. Die staatlichen Akteure müssen diese Expertise nutzen, um die gesundheitliche Chancengleichheit für alle Bürger/-innen sicherzustellen.
Infos zum Weltkrebstag unter https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/weltkrebstag/
Link zu Infos zum Kampagnen-Motto „United by Unique“ unter https://www.uicc.org/news-and-updates/events/world-cancer-day-2026




