BERLIN (kobinet)
Sören Pellmann ist Politiker.
Er arbeitet für die Partei Die Linke.
Er sagt: Der Bürger-Bus hat ein Problem.
Der Bus ist nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können den Bus nutzen.
Viele Menschen können den Bus nicht nutzen.
Zum Beispiel Menschen mit Behinderung.
Oder alte Menschen.
Oder Familien mit Kinder-Wagen.
Sören Pellmann findet das nicht richtig.
Alle Menschen sollen zur Verwaltung kommen können.
Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in einer Stadt.
Das steht in einem wichtigen Vertrag.
Der Vertrag heißt: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Die UN-Behinderten-Konvention ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Der Bürger-Bus soll feste Bürger-Büros ersetzen.
Pellmann sagt: Das ist keine gute Idee.
Viele Menschen brauchen feste Büros.
Ein Bus fährt nicht jeden Tag.
Ein Bus ist nicht immer vor Ort.
Pellmann sagt: Das ist kein Fort-Schritt.
Fort-Schritt bedeutet: Etwas wird besser.
Das ist Sozial-Abbau.
Sozial-Abbau bedeutet: Der Staat hilft den Menschen weniger.
Die Verwaltung wird schlechter für die Bürger.
Das ist nicht in Ordnung.
Pellmann arbeitet in einem Beirat.
Der Beirat ist für Menschen mit Behinderung.
Ein Beirat ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen beraten ein Projekt.
Er hat Fragen an die Stadt-Verwaltung gestellt.
Er will mehr Informationen bekommen.
Die Fragen bespricht bald die Rats-Versammlung.
Rats-Versammlung bedeutet: Gewählte Menschen treffen sich.
Sie sprechen über Probleme in der Stadt.

Foto: Clker-Free-Vector-Images In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet) "Ein Bürgerbus, der nicht barrierefrei ist, ist kein Service für alle, sondern ein Ausschlussinstrument", erklärt der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion Die Linke im Bundestag, Sören Pellmann. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Familien mit Kinderwagen werden faktisch vom Zugang zu wichtigen Verwaltungsleistungen ausgeschlossen. Das widerspricht nicht nur dem Anspruch auf Teilhabe, sondern auch dem Grundsatz gleichwertiger Lebensverhältnisse und der UN-Behindertenrechtskonvention.
Pellmann, der auch Mitglied im städtischen Beirat für Menschen mit Behinderung ist, kritisiert den geplanten Einsatz eines sogenannten „Bürgerbusses“, der künftig feste Bürgerbüros ersetzen soll, aufs Schärfste. Was als moderne und flexible Lösung verkauft wird, ist nach seiner Einschätzung in Wahrheit ein Abbau öffentlicher Daseinsvorsorge und das auf dem Rücken derjenigen, die ohnehin benachteiligt sind.
Besonders problematisch ist nach der Auffassung des Bundestagsabgeordneten, dass der Bürgerbus bestehende Bürgerbüros ersetzen soll. Feste Anlaufstellen sind für viele Menschen unverzichtbar, gerade für diejenigen ohne Auto, mit eingeschränkter Mobilität oder ohne digitale Zugänge. Ein sporadisch fahrender Bus kann diese Funktion nicht erfüllen.
„Statt echte Bürgernähe zu schaffen, wird Verwaltung ausgedünnt und ausgelagert. Das ist kein Fortschritt, sondern Sozialabbau“, so Pellmann weiter. Öffentliche Dienstleistungen müssen verlässlich, wohnortnah und barrierefrei erreichbar sein, alles andere ist nicht akzeptabel. Um mehr Aufklärung zu bekommen, hat er für die kommende Ratsversammlung eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung eingereicht.

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BERLIN (kobinet) "Ein Bürgerbus, der nicht barrierefrei ist, ist kein Service für alle, sondern ein Ausschlussinstrument", erklärt der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion Die Linke im Bundestag, Sören Pellmann. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Familien mit Kinderwagen werden faktisch vom Zugang zu wichtigen Verwaltungsleistungen ausgeschlossen. Das widerspricht nicht nur dem Anspruch auf Teilhabe, sondern auch dem Grundsatz gleichwertiger Lebensverhältnisse und der UN-Behindertenrechtskonvention.
Pellmann, der auch Mitglied im städtischen Beirat für Menschen mit Behinderung ist, kritisiert den geplanten Einsatz eines sogenannten „Bürgerbusses“, der künftig feste Bürgerbüros ersetzen soll, aufs Schärfste. Was als moderne und flexible Lösung verkauft wird, ist nach seiner Einschätzung in Wahrheit ein Abbau öffentlicher Daseinsvorsorge und das auf dem Rücken derjenigen, die ohnehin benachteiligt sind.
Besonders problematisch ist nach der Auffassung des Bundestagsabgeordneten, dass der Bürgerbus bestehende Bürgerbüros ersetzen soll. Feste Anlaufstellen sind für viele Menschen unverzichtbar, gerade für diejenigen ohne Auto, mit eingeschränkter Mobilität oder ohne digitale Zugänge. Ein sporadisch fahrender Bus kann diese Funktion nicht erfüllen.
„Statt echte Bürgernähe zu schaffen, wird Verwaltung ausgedünnt und ausgelagert. Das ist kein Fortschritt, sondern Sozialabbau“, so Pellmann weiter. Öffentliche Dienstleistungen müssen verlässlich, wohnortnah und barrierefrei erreichbar sein, alles andere ist nicht akzeptabel. Um mehr Aufklärung zu bekommen, hat er für die kommende Ratsversammlung eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung eingereicht.




