Berlin (kobinet)
Die DIGAB ist eine Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen.
DIGAB ist eine Abkürzung.
Die lange Form ist: Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für außer-klinische Beatmung und Intensiv-Versorgung.
Inter·diszi·pli·när bedeutet: Menschen aus verschiedenen Berufen arbeiten zusammen.
Sie lösen gemeinsam ein Problem.
Außer·klinische Beatmung bedeutet: Manche Menschen können nicht alleine atmen.
Sie bekommen eine Atem-Hilfe zu Hause.
Intensiv·versorgung bedeutet: Sehr kranke Menschen brauchen besondere Hilfe.
Ärzte und Pfleger passen Tag und Nacht auf sie auf.
Die DIGAB hilft Menschen mit Beatmung.
Diese Menschen werden zu Hause beatmet.
Das bedeutet: nicht im Kranken-Haus.
Die DIGAB vertritt diese Menschen.
Sie setzt sich für ihre Rechte ein.
Die DIGAB macht verschiedene Dinge:
Sie arbeitet an medizinischen Leit-Linien mit.
Medizinische Leit·linien sind Regeln für Ärzte.
Die Regeln helfen kranken Menschen gesund zu werden.
Die DIGAB forscht auch.
Sie untersucht die Versorgung von beatmeten Menschen.
Menschen mit Beatmung haben oft schwere Behinderungen.
Trotzdem können viele von ihnen arbeiten.
Manche sind Arbeit-Nehmer.
Manche sind Arbeit-Geber.
Manche arbeiten ehren-amtlich.
Alle leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.
Manche Menschen können nicht arbeiten.
Sie haben trotzdem Rechte:
Sie haben ein Recht auf Teil-Habe.
Das Bundes·teilhabe·gesetz ist ein Gesetz in Deutschland.
Das Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Das bedeutet: Sie dürfen überall dabei sein.
Sie haben ein Recht auf Selbst-Bestimmung.
Selbst·bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Das bedeutet: Sie entscheiden selbst über ihr Leben.
Sie haben ein Recht auf Würde.
Jeder Mensch ist wertvoll und verdient Respekt.
Niemand darf schlecht behandelt werden.
Die DIGAB hat einen Brief geschrieben.
Der Brief geht an Frau Dr. Kristina Schröder.
Frau Schröder hat einen Text geschrieben.
Der Text stand in der Zeitung "Die Welt".
Der Text heißt: "Was wir uns künftig nicht mehr leisten können".
Die DIGAB kommentiert diesen Text.
Kommentiert bedeutet: Jemand erklärt einen Text genauer.
Die Person schreibt ihre Gedanken dazu auf.
Den ganzen Brief können Sie lesen.
Der Link ist: Offener Brief der DIGAB
Foto: DIGAB
Berlin (kobinet) "Die Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für außerklinische Beatmung und Intensivversorgung (DIGAB) unterstützt und fördert satzungsgemäß die Versorgung und die Versorgungsstrukturen von außerklinisch beatmeten und intensivversorgten Menschen und vertritt die Interessen der Menschen mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung in der Öffentlichkeit. Die DIGAB ist regelmäßig an der Erstellung nationaler medizinischer Behandlungsleitlinien beteiligt und führt federführend Versorgungsforschungsprojekte in ihrem Fachbereich durch. Menschen mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung sind in besonders hohem Ausmaß von schweren körperlichen und komplexen Behinderungen betroffen. Trotzdem ermöglicht es unsere Gesellschaft, dass viele von ihnen auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer*innen, aber auch als Arbeitgeber*innen und Ehrenamtliche einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag leisten. Auch diejenigen, die dies nicht (mehr) können, haben ein Recht auf Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde." So schreibt die Organisation in einem Offenen Brief an Dr. Kristina Schröder und kommentiert deren Kolumne "Was wir uns künftig nicht mehr leisten können", die in der "Welt" veröffentlicht wurde.
Foto: DIGAB
Berlin (kobinet) "Die Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für außerklinische Beatmung und Intensivversorgung (DIGAB) unterstützt und fördert satzungsgemäß die Versorgung und die Versorgungsstrukturen von außerklinisch beatmeten und intensivversorgten Menschen und vertritt die Interessen der Menschen mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung in der Öffentlichkeit. Die DIGAB ist regelmäßig an der Erstellung nationaler medizinischer Behandlungsleitlinien beteiligt und führt federführend Versorgungsforschungsprojekte in ihrem Fachbereich durch. Menschen mit außerklinischer Beatmung und Intensivversorgung sind in besonders hohem Ausmaß von schweren körperlichen und komplexen Behinderungen betroffen. Trotzdem ermöglicht es unsere Gesellschaft, dass viele von ihnen auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer*innen, aber auch als Arbeitgeber*innen und Ehrenamtliche einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag leisten. Auch diejenigen, die dies nicht (mehr) können, haben ein Recht auf Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde." So schreibt die Organisation in einem Offenen Brief an Dr. Kristina Schröder und kommentiert deren Kolumne "Was wir uns künftig nicht mehr leisten können", die in der "Welt" veröffentlicht wurde.




