Hamburg (kobinet)
In Europa gibt es ein großes Problem im Internet.
Viele Menschen können Websites und Apps nicht gut nutzen.
Eine Website ist eine Internet-Seite.
Eine App ist ein Programm auf dem Handy.
Das zeigt eine neue Umfrage.
Die Umfrage ist von der Firma AccessiWay.
AccessiWay hilft Firmen beim Thema Barriere-Freiheit im Internet.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Firma hat über 6.500 Menschen in 5 Ländern befragt.
Das Ergebnis ist: 68 von 100 Menschen haben schon mal aufgehört.
Sie wollten etwas im Internet machen.
Aber es war zu schwierig.
In Italien ist das Problem am größten.
Dort haben 84 von 100 Menschen schon aufgehört.
In Deutschland sind es 81 von 100 Menschen.
In Österreich sind es 79 von 100 Menschen.
Viele Menschen finden digitale Barrieren im Internet.
Digitale Barrieren sind Hindernisse im Internet.
Manche Menschen können dann Websites oder Apps nicht nutzen.
73 von 100 Menschen in Europa haben diese Hindernisse gefunden.
Es gibt Gesetze für Barriere-Freiheit im Internet.
Zum Beispiel den European Accessibility Act in der EU.
Das ist ein Gesetz aus Europa.
Es sagt: Alle Menschen sollen Websites und Apps nutzen können.
Aber viele Firmen halten sich nicht daran.
Das ist schlecht für die Firmen.
Junge Menschen brechen besonders oft ab
Barriere-Freiheit im Internet ist wichtig für alle Menschen.
Nicht nur für Menschen mit Behinderung.
Nicht nur für ältere Menschen.
Besonders junge Menschen brechen oft ab.
In Deutschland haben 80 von 100 jungen Menschen schon aufgehört.
In Österreich sind es 74 von 100 jungen Menschen.
In Frankreich sind es 64 von 100 jungen Menschen.
Junge Menschen wollen gute Websites und Apps.
Jan Stedul arbeitet für AccessiWay.
Er sagt: Das ist ein großes Problem.
Junge Menschen sind die Kunden von morgen.
Firmen müssen ihre Websites besser machen.
Diese Hindernisse stören am meisten
Die Umfrage zeigt: Diese Dinge sind besonders störend.
Pop-up-Fenster sind oft ein Problem.
Pop-up bedeutet: Ein Fenster geht plötzlich auf.
Es verdeckt den Text auf der Website.
In Italien stören sich 44 von 100 Menschen daran.
Zu kleine Schrift ist auch ein Problem.
Viele Menschen können den Text nicht gut lesen.
In Frankreich haben 38 von 100 Menschen dieses Problem.
In Großbritannien sind es 27 von 100 Menschen.
Schlechte Navigation ist das dritte große Problem.
Navigation bedeutet: Sich auf einer Website zurecht-finden.
Man kann dann leicht von einer Seite zur nächsten gehen.
Viele Menschen finden nicht, was sie suchen.
In Frankreich haben 36 von 100 Menschen dieses Problem.
Jan Stedul sagt: Firmen müssen jetzt handeln.
101 Millionen Menschen mit Behinderung leben in Europa.
Das sind viele mögliche Kunden.
Barriere-Freiheit ist wichtig für den Erfolg.
Über die Umfrage
AccessiWay hat die Umfrage gemacht.
Die Firma hat mit Forschungs-Instituten zusammen-gearbeitet.
Ein Forschungs-Institut ist ein Ort für Wissenschaft.
Dort arbeiten Menschen und suchen nach neuem Wissen.
Die Umfrage war in 5 Ländern: Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Großbritannien.
In Deutschland hat die Firma Civey gefragt.
Die Umfrage war im August 2025.
2.500 Menschen ab 18 Jahren haben mit-gemacht.
In Österreich hat die Firma Marketagent gefragt.
Die Umfrage war im August und September 2025.
1.057 Menschen von 14 bis 75 Jahren haben mit-gemacht.
In Frankreich hat die Firma Opinea gefragt.
Die Umfrage war im September 2025.
1.012 Menschen von 18 bis 70 Jahren haben mit-gemacht.
In Italien hat die Firma YouGov gefragt.
Die Umfrage war im September und Oktober 2025.
1.030 Menschen haben mit-gemacht.
In Großbritannien hat die Firma Censuswide gefragt.
Die Umfrage war im November 2025.
1.000 Menschen ab 18 Jahren haben mit-gemacht.

Foto: gemeinfrei
Hamburg (kobinet) Europas Wirtschaft hat ein Zwei-Drittel-Problem: 68,4 Prozent der europäischen Konsument:innen haben bereits mindestens einen digitalen Vorgang abgebrochen, weil Websites, Apps oder Inhalte nicht barrierefrei nutzbar waren. Am stärksten betroffen ist Italien mit 84 Prozent, gefolgt von Deutschland (80,7 Prozent) und Österreich (78,6 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer europaweiten Umfrage von AccessiWay, ein europäischer Anbieter für digitale Barrierefreiheit und Teil der team.blue-Gruppe, unter insgesamt 6.599 Konsument:innen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Großbritannien.
Hinter diesen Abbrüchen steht demnach vor allem ein strukturelles Problem: Knapp drei Viertel der befragten Europäer:innen (73,1 Prozent) stoßen auf digitale Barrieren. Die meisten davon in Italien (88 Prozent), vor Österreich (88 Prozent), Frankreich (84 Prozent) und Deutschland (80,1 Prozent). Trotz gesetzlicher Vorgaben wie dem European Accessibility Act (EAA) in der EU oder dem Equality Act und The Public Sector Bodies Accessibility Regulations in Großbritannien machen es viele europäische Unternehmen ihren Kund:innen weiterhin schwer, ihre digitalen Angebote zu nutzen. Mit direkten Folgen für ihren Geschäftserfolg: Durch diese massive Reibung bei digitalen Angeboten gehen Reichweite, Conversion und Umsatz verloren, bevor der digitale Prozess überhaupt so richtig Fahrt aufgenommen hat.
Junge Zielgruppen: Europa verliert seine Kund:innen der Zukunft
Die Umfrage-Ergebnisse zeigen es: Digitale Barrierefreiheit ist in Europa kein Nischenthema für Menschen mit Behinderung oder ältere Nutzergruppen, sondern betrifft den Großteil der Bevölkerung. Auffällig dabei: Besonders die Generation Z und junge Millennials brechen digitale Vorgänge häufig ab. In Deutschland haben in der jungen Zielgruppe bereits 79,8 Prozent abgebrochen, in Österreich 74 Prozent, in Frankreich 64 Prozent, in Großbritannien 51 Prozent. Die junge Generation zeigt damit europaweit die geringste Toleranz für schlechte Usability.
„Wenn bereits junge Menschen an digitalen Hürden scheitern, hat das Online-Business in Europa ein grundlegendes Problem“, so Jan Stedul, Managing Director Germany bei AccessiWay. „Die GenZ entscheidet über die Märkte von morgen – wer sie heute verpasst, verliert die Zukunft. Europäische Unternehmen müssen ihre digitalen Angebote daher radikal verbessern und durchgängig zugänglich machen. Ohne echte digitale Barrierefreiheit gibt es zukünftig keine digitale Qualität und keinen nachhaltigen Geschäftserfolg.“
Pop-ups, Mini-Schriften, schlechte Struktur: Die größten digitalen Stolperfallen
Die Gründe für die europaweit hohen Abbruchquoten werden in der AccessiWay-Umfrage sehr schnell deutlich: Besonders störend sind Pop-up-Fenster, die Prozesse unterbrechen oder Inhalte verdecken. In Italien nennt fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) Pop-ups als Hauptproblem, in Österreich mehr als ein Drittel (38 Prozent), in Deutschland knapp ein Fünftel (18 Prozent). Hinzu kommen Lesbarkeitsprobleme, die durch zu kleine oder ungünstig platzierte Texte entstehen. In Frankreich ist dies mit 38 Prozent die größte Barriere, gefolgt von Großbritannien mit 27,3 Prozent. Viele Konsument:innen verzweifeln auch an der komplizierten Navigation. Unklare Strukturen machen ihnen digitale Vorgänge unnötig schwer: In Frankreich kämpft mehr als ein Drittel (36 Prozent) mit der Orientierung, in Österreich nahezu jede:r Dritte (31 Prozent), in Deutschland 17 Prozent.
„Angesichts dieser Umfrageergebnisse stehen Europas Unternehmen vor einem klaren Handlungsauftrag“, so Jan Stedul. „Das wirtschaftliche Potenzial, das sich ihnen durch digitale Barrierefreiheit eröffnet, ist enorm: 101 Millionen Europäer:innen mit Behinderung stellen eine weitgehend unerschlossene Zielgruppe dar. Hinzu kommen die vielen Nutzer:innen, die aufgrund der mangelnden Zugänglichkeit abbrechen und als Kund:innen verloren gehen. Digitale Barrierefreiheit ist damit kein Randthema, sie ist eine zentrale Voraussetzung für langfristigen Erfolg im europäischen Markt.“
Über die europaweite Umfrage
Die Ergebnisse basieren auf einer Reihe von repräsentativen Online-Umfragen, die AccessiWay in den fünf europäischen Schlüsselmärkten Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Großbritannien in Zusammenarbeit mit renommierten Marktforschungsinstituten durchgeführt hat. Insgesamt wurden 6.599 Konsument:innen befragt.
In Deutschland wurden für den Report 2.500 Konsument:innen ab 18 Jahren vom Meinungsforschungsunternehmen Civey im Zeitraum vom 7. bis 8. August 2025 befragt. In Österreich führte Marketagent zwischen dem 27. August 2025 und dem 3. September 2025 1.057 Interviews mit Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren durch. In Frankreich befragte Opinea im September 2025 1.012 Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren. In Italien wurden vom 30. September bis 1. Oktober 2025 1.030 Personen von YouGov befragt. Und in Großbritannien interviewte Censuswide zwischen dem 7. November und dem 11. November 2025 1.000 Konsument:innen ab 18 Jahren.

Foto: gemeinfrei
Hamburg (kobinet) Europas Wirtschaft hat ein Zwei-Drittel-Problem: 68,4 Prozent der europäischen Konsument:innen haben bereits mindestens einen digitalen Vorgang abgebrochen, weil Websites, Apps oder Inhalte nicht barrierefrei nutzbar waren. Am stärksten betroffen ist Italien mit 84 Prozent, gefolgt von Deutschland (80,7 Prozent) und Österreich (78,6 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer europaweiten Umfrage von AccessiWay, ein europäischer Anbieter für digitale Barrierefreiheit und Teil der team.blue-Gruppe, unter insgesamt 6.599 Konsument:innen in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Großbritannien.
Hinter diesen Abbrüchen steht demnach vor allem ein strukturelles Problem: Knapp drei Viertel der befragten Europäer:innen (73,1 Prozent) stoßen auf digitale Barrieren. Die meisten davon in Italien (88 Prozent), vor Österreich (88 Prozent), Frankreich (84 Prozent) und Deutschland (80,1 Prozent). Trotz gesetzlicher Vorgaben wie dem European Accessibility Act (EAA) in der EU oder dem Equality Act und The Public Sector Bodies Accessibility Regulations in Großbritannien machen es viele europäische Unternehmen ihren Kund:innen weiterhin schwer, ihre digitalen Angebote zu nutzen. Mit direkten Folgen für ihren Geschäftserfolg: Durch diese massive Reibung bei digitalen Angeboten gehen Reichweite, Conversion und Umsatz verloren, bevor der digitale Prozess überhaupt so richtig Fahrt aufgenommen hat.
Junge Zielgruppen: Europa verliert seine Kund:innen der Zukunft
Die Umfrage-Ergebnisse zeigen es: Digitale Barrierefreiheit ist in Europa kein Nischenthema für Menschen mit Behinderung oder ältere Nutzergruppen, sondern betrifft den Großteil der Bevölkerung. Auffällig dabei: Besonders die Generation Z und junge Millennials brechen digitale Vorgänge häufig ab. In Deutschland haben in der jungen Zielgruppe bereits 79,8 Prozent abgebrochen, in Österreich 74 Prozent, in Frankreich 64 Prozent, in Großbritannien 51 Prozent. Die junge Generation zeigt damit europaweit die geringste Toleranz für schlechte Usability.
„Wenn bereits junge Menschen an digitalen Hürden scheitern, hat das Online-Business in Europa ein grundlegendes Problem“, so Jan Stedul, Managing Director Germany bei AccessiWay. „Die GenZ entscheidet über die Märkte von morgen – wer sie heute verpasst, verliert die Zukunft. Europäische Unternehmen müssen ihre digitalen Angebote daher radikal verbessern und durchgängig zugänglich machen. Ohne echte digitale Barrierefreiheit gibt es zukünftig keine digitale Qualität und keinen nachhaltigen Geschäftserfolg.“
Pop-ups, Mini-Schriften, schlechte Struktur: Die größten digitalen Stolperfallen
Die Gründe für die europaweit hohen Abbruchquoten werden in der AccessiWay-Umfrage sehr schnell deutlich: Besonders störend sind Pop-up-Fenster, die Prozesse unterbrechen oder Inhalte verdecken. In Italien nennt fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) Pop-ups als Hauptproblem, in Österreich mehr als ein Drittel (38 Prozent), in Deutschland knapp ein Fünftel (18 Prozent). Hinzu kommen Lesbarkeitsprobleme, die durch zu kleine oder ungünstig platzierte Texte entstehen. In Frankreich ist dies mit 38 Prozent die größte Barriere, gefolgt von Großbritannien mit 27,3 Prozent. Viele Konsument:innen verzweifeln auch an der komplizierten Navigation. Unklare Strukturen machen ihnen digitale Vorgänge unnötig schwer: In Frankreich kämpft mehr als ein Drittel (36 Prozent) mit der Orientierung, in Österreich nahezu jede:r Dritte (31 Prozent), in Deutschland 17 Prozent.
„Angesichts dieser Umfrageergebnisse stehen Europas Unternehmen vor einem klaren Handlungsauftrag“, so Jan Stedul. „Das wirtschaftliche Potenzial, das sich ihnen durch digitale Barrierefreiheit eröffnet, ist enorm: 101 Millionen Europäer:innen mit Behinderung stellen eine weitgehend unerschlossene Zielgruppe dar. Hinzu kommen die vielen Nutzer:innen, die aufgrund der mangelnden Zugänglichkeit abbrechen und als Kund:innen verloren gehen. Digitale Barrierefreiheit ist damit kein Randthema, sie ist eine zentrale Voraussetzung für langfristigen Erfolg im europäischen Markt.“
Über die europaweite Umfrage
Die Ergebnisse basieren auf einer Reihe von repräsentativen Online-Umfragen, die AccessiWay in den fünf europäischen Schlüsselmärkten Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Großbritannien in Zusammenarbeit mit renommierten Marktforschungsinstituten durchgeführt hat. Insgesamt wurden 6.599 Konsument:innen befragt.
In Deutschland wurden für den Report 2.500 Konsument:innen ab 18 Jahren vom Meinungsforschungsunternehmen Civey im Zeitraum vom 7. bis 8. August 2025 befragt. In Österreich führte Marketagent zwischen dem 27. August 2025 und dem 3. September 2025 1.057 Interviews mit Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren durch. In Frankreich befragte Opinea im September 2025 1.012 Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren. In Italien wurden vom 30. September bis 1. Oktober 2025 1.030 Personen von YouGov befragt. Und in Großbritannien interviewte Censuswide zwischen dem 7. November und dem 11. November 2025 1.000 Konsument:innen ab 18 Jahren.




