Berlin (kobinet)
Die Abgeordneten vom Bundes-Tag treffen sich diese Woche.
Sie treffen sich in Berlin.
Abgeordnete sind Politiker.
Sie vertreten die Bürger.
Der Bundes-Tag ist das deutsche Parlament.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Aber: Die Politik für Menschen mit Behinderungen macht nichts.
Menschen mit Behinderungen brauchen oft mehr Hilfe.
Manche Sachen sind für sie schwierig.
Es gibt einen Plan für ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt: Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Man sagt auch: BGG.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Der Plan kam am 19.
November 2025.
Die Regierung wollte das Gesetz beschließen.
Das sollte am 17.
Dezember 2025 sein.
Aber das ist nicht passiert.
Der Termin wurde verschoben.
Menschen mit Behinderungen warten auf Verbesserungen.
Sie warten auf mehr Barriere-Freiheit.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die LIGA Selbst-Vertretung fragt: Wann passiert endlich etwas?
LIGA Selbst-Vertretung ist eine Gruppe.
Menschen mit Behinderung sprechen dort für sich selbst.
Die Regierung besteht aus 3 Parteien.
Das sind: CDU, SPD und CSU.
Bundes-Kanzler Friedrich Merz ist der Chef.
Im Sommer versprach die Regierung viele Änderungen.
Im Herbst versprach sie Reformen.
Reformen sind Veränderungen.
Man macht Regeln oder Gesetze anders.
Aber nichts ist passiert.
Jetzt ist Winter.
Die LIGA Selbst-Vertretung sagt: Der Plan ist nicht gut genug.
Der Plan bringt keine echten Verbesserungen.
Es gibt ein Sprich-Wort.
Das Sprich-Wort heißt: Wasch mir den Pelz.
Aber mach mich nicht nass.
Ein Sprich-Wort ist ein bekannter Satz.
Viele Menschen kennen diesen Satz.
Das bedeutet: Man will etwas erreichen.
Aber man will nichts dafür tun.
So funktioniert Barriere-Freiheit nicht.
Deutschland braucht echte Veränderungen.
Es braucht echte Barriere-Freiheit.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Während die Abgeordneten des Deutschen Bundestages diese Woche wieder in Berlin tagen, scheint die Behindertenpolitik weiterhin im Winterschlaf zu verharren. Seit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) am 19. November 2025 ist der Herbst der Reformen ohne behindertenpolitische Verbesserungen zu Ende gegangen und die für den 17. Dezember 2025 vorgesehene Verabschiedung des entsprechenden Gesetzesentwurfs im Bundeskabinett wurde verschoben. Müssen behinderte Menschen mit den längst überfälligen Reformen für mehr Barrierefreiheit nun bis zum Ende des Winterschlafs warten oder tut sich endlich was. Diese Frage beschäftigt nicht nur die LIGA Selbstvertretung.
Nachdem bereits der Sommer mit den ersten 100 Tagen der Regierungskoalition aus CDU, SPD und CSU trotz entsprechender Ankündigungen verstrich, der von Bundeskanzler Friedrich Merz proklamierte Herbst der Reformen ohne den für den 17. Dezember 2025 anvisierten Beschluss des Bundeskabinetts zu Ende ging, bleibt abzuwarten, ob die Winterkühle das richtige Klima für ernsthafte Veränderungen hin zu mehr Barrierefreiheit auch im privaten Bereich bringt. Der bisher vorliegende Referentenentwurf hat nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung allerdings nicht das Zeug dazu, ernsthafte Veränderungen für mehr Barrierefreiheit zu bringen. Mit einer Politik alla Wasch mir den Pelz, aber mach mich bloß nicht naß, ließen sich die Herausforderungen bei der Schaffung eines barrierefreien Deutschlands nicht bewältigen.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Während die Abgeordneten des Deutschen Bundestages diese Woche wieder in Berlin tagen, scheint die Behindertenpolitik weiterhin im Winterschlaf zu verharren. Seit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) am 19. November 2025 ist der Herbst der Reformen ohne behindertenpolitische Verbesserungen zu Ende gegangen und die für den 17. Dezember 2025 vorgesehene Verabschiedung des entsprechenden Gesetzesentwurfs im Bundeskabinett wurde verschoben. Müssen behinderte Menschen mit den längst überfälligen Reformen für mehr Barrierefreiheit nun bis zum Ende des Winterschlafs warten oder tut sich endlich was. Diese Frage beschäftigt nicht nur die LIGA Selbstvertretung.
Nachdem bereits der Sommer mit den ersten 100 Tagen der Regierungskoalition aus CDU, SPD und CSU trotz entsprechender Ankündigungen verstrich, der von Bundeskanzler Friedrich Merz proklamierte Herbst der Reformen ohne den für den 17. Dezember 2025 anvisierten Beschluss des Bundeskabinetts zu Ende ging, bleibt abzuwarten, ob die Winterkühle das richtige Klima für ernsthafte Veränderungen hin zu mehr Barrierefreiheit auch im privaten Bereich bringt. Der bisher vorliegende Referentenentwurf hat nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung allerdings nicht das Zeug dazu, ernsthafte Veränderungen für mehr Barrierefreiheit zu bringen. Mit einer Politik alla Wasch mir den Pelz, aber mach mich bloß nicht naß, ließen sich die Herausforderungen bei der Schaffung eines barrierefreien Deutschlands nicht bewältigen.




