Kassel (kobinet)
Der Verein fab aus Kassel macht eine besondere Veranstaltung.
fab bedeutet: Förderung der Autonomie Behinderter.
Autonomie bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Das ist ein Verein für Menschen mit Behinderung.
Die Veranstaltung ist eine Lesung im Dunkeln.
Das bedeutet: Es wird im Dunkeln aus einem Buch vorgelesen.
Das Buch heißt: Ich will Raus.
Der Autor heißt Ottmar Miles-Paul.
Er hat das Buch geschrieben.
Eine Frau liest aus dem Buch vor.
Die Frau heißt Sabine Lohner.
Sie ist blind und liest mit einer Braille-Zeile.
Eine Braille-Zeile ist ein Gerät für blinde Menschen.
Das Gerät zeigt Text aus dem Computer in Punkt-Schrift an.
Die Lesung ist am 14. Januar 2026.
Sie beginnt um 18:00 Uhr.
Der Ort ist: freiRAUM in Kassel.
Die Adresse ist: Samuel-Beckett-Anlage 6.
Die Post-Leitzahl ist: 34119.
Eine Post-Leit-Zahl ist eine Nummer für jeden Ort.
Die Post nutzt die Nummer zum Briefe sortieren.
Sie müssen sich nicht anmelden.
Ottmar Miles-Paul arbeitet beim fab e.V..
Er schreibt auch für kobinet-nachrichten.
Das ist ein Online-Nachrichten-Dienst.
Dort schreibt er über Behinderten-Politik.
Das sind Regeln für Menschen mit Behinderung.
Die Politik macht diese Regeln.
Sein neues Buch ist 2026 erschienen.
Das Buch spielt im Jahr 2034.
Das Buch erzählt von Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Das Buch fragt: Wie gut ist die Inklusion dann?
Die Haupt-Person im Buch sagt oft: Ich will raus.
Das Buch erklärt: Was bedeutet dieser Satz?
Sabine Lohner ist blind.
Sie kommt aus Frankfurt.
Sie hat schon viele Dunkel-Lesungen gemacht.
Sie sagt: Im Dunkeln hört man besser zu.
Man ist nicht so abgelenkt.
Man kann sich besser konzentrieren.
Die Dunkel-Lesung erinnert an die Braille-Schrift.
Die Braille-Schrift gibt es seit über 200 Jahren.
Blinde Menschen können damit lesen.
Sie fühlen die Schrift mit den Fingern.
Worum geht es in dem Buch?
Das Buch spielt im Jahr 2034.
Vor 25 Jahren gab es die Behinderten-Rechts-Konvention.
Die UN-Behinderten-Konvention ist ein Vertrag.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Das ist ein Vertrag der Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe.
193 Länder arbeiten zusammen.
Der Vertrag gilt auch in Deutschland.
Die Haupt-Person heißt Helen Weber.
Sie hat eine Behinderung.
Sie ist Aktivistin.
Eine Aktivistin ist eine Frau, die sich für ein wichtiges Thema einsetzt.
Sie kämpft für Veränderungen und will die Welt besser machen.
Das bedeutet: Sie kämpft für die Rechte behinderter Menschen.
Menschen-Rechte sind Rechte für alle Menschen.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Sie ist in einer Gruppe.
Die Gruppe heißt: Enthinderungs-Gruppe.
Eine Gruppe von Menschen arbeitet zusammen.
Sie wollen Hindernisse für Menschen mit Behinderung weg-machen.
Helen Weber soll im Fernsehen auftreten.
Die Sendung heißt: Menschenrechte konkret.
Sie soll von der Arbeit ihrer Gruppe erzählen.
Im Fernsehen soll auch ein Bericht laufen.
Der Bericht ist über Politiker und Politikerinnen.
Sie haben Verbindungen zu Behinderten-Einrichtungen.
Dann passieren viele unerwartete Dinge.
Das Buch fragt: Wie leben behinderte Menschen 2034?
Das Buch fragt: Was ist aus der Gruppe geworden?
Das Buch fragt: Was bedeutet der Ruf: Ich will raus?
Der Autor schaut in die Zukunft.
Er schaut auch in die Vergangenheit.
Im Buch sind diese Themen wichtig:
Selbst-Bestimmung bedeutet: Ich entscheide selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Inklusion bedeutet: Alle gehören dazu.
Aussonderung bedeutet: Manche werden ausgeschlossen.
Diese Themen sind auch 2034 noch wichtig.
Die Veranstaltung macht das Projekt: Aktiv Teilhabe gestalten.
Die Aktion Mensch fördert das Projekt.
Das bedeutet: Die Aktion Mensch gibt Geld dafür.
Am 23. Januar 2026 wird das Projekt eröffnet.
Die Eröffnung ist um 14:00 Uhr.
Sie ist auch im freiRaum in Kassel.
Mehr Infos zu Veranstaltungen vom fab:
fab-kassel.de/category/veranstaltungen/
Mehr Infos zu den Büchern von Ottmar Miles-Paul:
Hier können Sie die Bücher auch bestellen:

Foto: fab
Kassel (kobinet) Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) startet mit einer Lesung im Dunkeln aus dem neuen Roman "Ich will Raus – von der Exklusion zur Inklusion" von Ottmar Miles-Paul am 14. Januar 2026 ins neue Jahr. Mit dabei ist der Autor seines zweiten Romans Ottmar Miles-Paul und dessen Leseassistentin Sabine Lohner, die den Text von ihrer Braillezeile abliest und schon über einige Erfahrungen mit Lesungen im Dunkeln verfügt. Die Veranstaltung findet am 14. Januar 2026 um 18:00 Uhr im freiRAUM, Samuel-Beckett-Anlage 6, in 34119 Kassel statt und wird vom ebenfalls noch recht neuen Projekt des fab mit dem Titel "Aktiv Teilhabe gestalten" organisiert. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
„Ottmar Miles-Paul ist seit vielen Jahren beim fab e.V. aktiv und berichtet täglich im Online-Nachrichtendienst kobinet-nachrichten über Entwicklungen in der Behindertenpolitik. Mit seinem neuen Roman ‚Ich will Raus – von der Exklusion zur Inklusion‘, der Anfang 2026 erschienen ist, blickt er ins Jahr 2034 – 25 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Der Roman stellt die Frage, wie es dann um die Inklusion steht und welche Bedeutung der Satz ‚Ich will raus‘ im Leben der Protagonistin hat“, heißt es u.a. in der Ankündigung für die Dunkellesung.
Gemeinsam mit der blinden Leseassistentin Sabine Lohner aus Frankfurt präsentiert Ottmar Miles-Paul das Buch im Rahmen einer Lesung im Dunkeln. Die beiden erinnern damit auch an die Brailleschrift, die seit über 200 Jahren blinden Menschen den Zugang zu Schrift ermöglicht. Für Sabine Lohner, die schon bei einer Reihe von Lesungen im Dunkeln mitgewirkt hat und mit Ottmar Miles-Paul auf Lesetour zu seinem ersten Roman „Zündeln an den Strukturen“ war, bieten Lesungen im Dunkeln die Möglichkeit für eine andere Erfahrung. „Mir wurde immer wieder zurückgemeldet, dass bei Dunkellesung die Aufmerksamkeit und das Aufnehmen des Gehörten ganz anders, viel intensiver ist. Man ist nicht so abgelenkt“, weiß Sabine Lohner zu berichten.
Zum Roman heißt es in der Ankündigung der Dunkellesung des fab:
„Vor 25 Jahren ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland in Kraft getreten. Die behinderte Aktivistin Helen Weber soll deshalb in der bekannten Fernsehsendung Menschenrechte konkret von den Erfolgen der Enthinderungsgruppe berichten. Ein brisanter Recherchebericht über Verquickungen von Politiker*innen mit Behinderteneinrichtungen soll zudem ausgestrahlt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
Wiederholt sich die Geschichte? Wie sieht die Welt 2034 für behinderte Menschen aus? Wie ist es der Enthinderungsgruppe zwischenzeitlich ergangen? Und welche Rolle spielt der Ruf ‚Ich will raus‘? Zusammen mit der fiktiven Mitautorin des Romans, Helen Weber, blickt der Autor voraus in die Zukunft, aber auch zurück in die Vergangenheit. So viel sei verraten: Die Themen der Selbstbestimmung, Inklusion und Aussonderung haben im Jahr 2034 nichts von ihrer Aktualität verloren.“
Die Veranstaltung wird vom Projekt „Aktiv Teilhabe gestalten“ durchgeführt, das durch die Aktion Mensch gefördert wird. Am 23. Januar wird dieses um 14:00 Uhr offiziell mit einer Veranstaltung in den Räumen des fab im freiRaum eröffnet.

Foto: fab
Kassel (kobinet) Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) startet mit einer Lesung im Dunkeln aus dem neuen Roman "Ich will Raus – von der Exklusion zur Inklusion" von Ottmar Miles-Paul am 14. Januar 2026 ins neue Jahr. Mit dabei ist der Autor seines zweiten Romans Ottmar Miles-Paul und dessen Leseassistentin Sabine Lohner, die den Text von ihrer Braillezeile abliest und schon über einige Erfahrungen mit Lesungen im Dunkeln verfügt. Die Veranstaltung findet am 14. Januar 2026 um 18:00 Uhr im freiRAUM, Samuel-Beckett-Anlage 6, in 34119 Kassel statt und wird vom ebenfalls noch recht neuen Projekt des fab mit dem Titel "Aktiv Teilhabe gestalten" organisiert. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
„Ottmar Miles-Paul ist seit vielen Jahren beim fab e.V. aktiv und berichtet täglich im Online-Nachrichtendienst kobinet-nachrichten über Entwicklungen in der Behindertenpolitik. Mit seinem neuen Roman ‚Ich will Raus – von der Exklusion zur Inklusion‘, der Anfang 2026 erschienen ist, blickt er ins Jahr 2034 – 25 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland. Der Roman stellt die Frage, wie es dann um die Inklusion steht und welche Bedeutung der Satz ‚Ich will raus‘ im Leben der Protagonistin hat“, heißt es u.a. in der Ankündigung für die Dunkellesung.
Gemeinsam mit der blinden Leseassistentin Sabine Lohner aus Frankfurt präsentiert Ottmar Miles-Paul das Buch im Rahmen einer Lesung im Dunkeln. Die beiden erinnern damit auch an die Brailleschrift, die seit über 200 Jahren blinden Menschen den Zugang zu Schrift ermöglicht. Für Sabine Lohner, die schon bei einer Reihe von Lesungen im Dunkeln mitgewirkt hat und mit Ottmar Miles-Paul auf Lesetour zu seinem ersten Roman „Zündeln an den Strukturen“ war, bieten Lesungen im Dunkeln die Möglichkeit für eine andere Erfahrung. „Mir wurde immer wieder zurückgemeldet, dass bei Dunkellesung die Aufmerksamkeit und das Aufnehmen des Gehörten ganz anders, viel intensiver ist. Man ist nicht so abgelenkt“, weiß Sabine Lohner zu berichten.
Zum Roman heißt es in der Ankündigung der Dunkellesung des fab:
„Vor 25 Jahren ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland in Kraft getreten. Die behinderte Aktivistin Helen Weber soll deshalb in der bekannten Fernsehsendung Menschenrechte konkret von den Erfolgen der Enthinderungsgruppe berichten. Ein brisanter Recherchebericht über Verquickungen von Politiker*innen mit Behinderteneinrichtungen soll zudem ausgestrahlt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
Wiederholt sich die Geschichte? Wie sieht die Welt 2034 für behinderte Menschen aus? Wie ist es der Enthinderungsgruppe zwischenzeitlich ergangen? Und welche Rolle spielt der Ruf ‚Ich will raus‘? Zusammen mit der fiktiven Mitautorin des Romans, Helen Weber, blickt der Autor voraus in die Zukunft, aber auch zurück in die Vergangenheit. So viel sei verraten: Die Themen der Selbstbestimmung, Inklusion und Aussonderung haben im Jahr 2034 nichts von ihrer Aktualität verloren.“
Die Veranstaltung wird vom Projekt „Aktiv Teilhabe gestalten“ durchgeführt, das durch die Aktion Mensch gefördert wird. Am 23. Januar wird dieses um 14:00 Uhr offiziell mit einer Veranstaltung in den Räumen des fab im freiRaum eröffnet.




